Freitag, 25.05.2012
Zu kalt: Dauerfrost bremst Milchproduktion
Bonn/Kiel - Deutschlands Kühe geben weniger Milch. Schuld ist der seit zwei Wochen anhaltende Dauerfrost. Dennoch zeichnet sich erstmals seit drei Jahren eine Superabgabe ab.
Obwohl einige Kühe wegen des Dauerfrostes weniger Milch geben, wird eine Superabgabe wahrscheinlicher.
© Mühlhausen/landpixel
Nach Darstellung der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) ist der Markt jedoch weiterhin gut versorgt. Die Lage am Rohstoffmarkt sei ausgeglichen, so die Bonner Experten. Erstmals seit drei Jahren droht den Landwirten hierzulande sogar wieder eine Superabgabe. Von April bis Dezember 2011 wurde die anteilige nationale
Milchquote nach Berechnungen der
AMI und der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) zu 100,7 Prozent ausgeschöpft. Marktbeobachter bezweifeln, dass die bis Ende März verbleibende Zeit ausreicht, um die Produktionsmenge unter die im Milchwirtschaftsjahr 2011/12 erlaubte Obergrenze zurückzufahren, zumal die Anlieferung im Dezember sogar noch einmal an Fahrt zulegte.
Rohstoffwert Milch: Dritter Rückgang in Folge
Der Rohstoffwert der Milch sank im Januar 2012 gegenüber dem
Vormonat geringfügig. Wie das Informations- und Forschungszentrum für
Ernährungswirtschaft (ife) in Kiel ermittelte, gab der Rohstoffwert um
0,1 Cent auf netto 31,9 Cent/kg Milch ab Hof mit vier Prozent Fett und
3,4 Prozent Eiweiß nach. Das ist der dritte Rückgang in Folge seit
November vergangenen Jahres. Während der Erlös für Magermilchpulver und
der Nichtfettwert stabil blieben, verschlechterte sich die
Butterverwertung erneut.
landlive-User beschäftigt Dauerfrost
Auch in unserer agrarheute.com-Community landlive.de wird über den Frost
diskutiert. Wobei unsere Usern hier die Qualität des Diesels
beschäftigt.
Darky schreibt verwundert: "Sagt mal kommt euch das nicht auch
seltsam vor, das bei lächerlichen
minus 15 Grad massenweise Dieselfahrzeuge liegen bleiben trotz
Winterdiesel? Ich denke seit die Konzerne extra Extrem-Winter-Diesel
anbieten wird der normale Winterdiesel nicht mehr so stark von Parafin
befreit...so das man gezwungen wird den Teuren zu kaufen. Ich
wundere mich das da noch keiner mal genauer nachgeschaut hat. In den
vergangenen Jahren hatten wir immer mal minus 20 Grad und tiefer u nie
hatten wir n Problem mit Diesel. Ich werde ab jetzt mit Additiven
arbeiten um sicher zu gehen."
oimarin meint dazu: "Ja da könnt
was dran sein... aber es ist doch immer so, wo sie Geld verdienen können
tun sie es. Es heißt ja auch immer, nein das Benzin wird aufs
Wochenende nicht teurer.. hahaha.. da könnt ich mich wegschmeißen."
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