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Die Betriebe hätten einerseits mit enormen Kostensteigerungen - insbesondere aufgrund der stark steigenden Futterpreise - zu kämpfen, betonte Generalsekretär Pekka Pesonen. Gleichzeitig müssten die EU-Schweinemäster mit Produzenten in Drittländern konkurrieren, die wesentlich geringere Hygiene-, Tierschutz- und Umweltstandards einzuhalten hätten. Cogeca-Präsident Paolo Bruni wiederum forderte die Kommission auf, so bald wie möglich Maßnahmen zur Stabilisierung des EU-Milchsektors zu konkretisieren und umzusetzen.
Starke Preisschwankungen verhindern
Beide Themen standen auch auf der Tagesordnung des Agrarministerrates in Brüssel. Bruni nahm im Gespräch mit der belgischen Landwirtschaftsministerin, Sabine Laruelle, Bezug auf die hochrangige Milchexpertengruppe, deren Vorschläge in vielen Bereichen den Cogeca-Forderungen entsprechen würden. Insbesondere die Stärkung der Verhandlungsmacht der Milchbauern durch Kooperationen und die Verhinderung starker Preisschwankungen seien hier zu nennen, so Bruni. Die Kommission müsse sich nunmehr um die rasche Umsetzung konkreter Maßnahmen bemühen, forderte der Präsident.
Kritik an Wiederaufnahme der Mercosur-Verhandlungen
Weiters erneuerte Bruni seine Kritik an der Wiederaufnahme der EU-Verhandlungen mit dem südamerikanischen Handelsblock Mercosur. Er warnte dabei vor stark steigenden Importen von Rind- und Geflügelfleisch aus diesen Ländern, die außerdem nicht den strengen EU-Standards entsprechen würden.
Copa-Cogeca-Generalsekretär Pesonen wiederum äußerte Kritik an jenem Vorschlag der Kommission, der es den Mitgliedsländern künftig ermöglichen soll, den Anbau einer zugelassenen gentechnisch veränderten Kultur auf ihrem Gebiet zu verbieten. "Es bereitet uns Sorge, dass der neue Ansatz zum GVO-Anbau einen rechtlichen Präzedenzfall schafft, der den Binnenmarkt für zugelassene Produkte aufs Spiel setzt und infolge von divergierenden Kennzeichnungs-Schwellenwerten die Wettbewerbsverzerrungen unter europäischen Landwirten verschärft, so Pesonen. Er sprach sich diesbezüglich für eine "praktikable Lösung " aus. Längerfristig will Copa-Cogeca einen stärkeren Ausbau der Eiweißversorgung aus EU-eigener Erzeugung, um eine Reduzierung der Importabhängigkeit bei Soja zu erreichen. (aiz)

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| Raps | 460,50 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Weizen | 212,75 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Mais | 210,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Kartoffeln | 5,20 Euro/dt | zur dlz-Prognose |
| Braugerste | 228,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Jungbullen U3 | 3,79 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Kühe R3 | 3,37 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Milch | 32,00 Cent/kg | zur dlz-Prognose |
| Ferkel NS | 56,50 €/St. | zur dlz-Prognose |
| Schweine 56% | 1,68 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Sojaschrot | 389,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 0,00 €/t | zur dlz-Prognose |
