Milch & Rind
14.08.2009
Freiwillige Schlachtaktion

US-Milcherzeuger reduzieren Rinderherden weiter

Arlington - In den USA ist im Rahmen der freiwilligen Schlachtaktion für Milchkühe seit Dezember 2008 eine Produktionskapazität von 2,2 Milliarden Kilogramm Milch vom Markt genommen worden.

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(Foto: judwick/fotolia)

Das hat die Genossenschaftsorganisation CWT mitgeteilt, die das Programm verwaltet. In der dritten und bislang letzten Ausschreibung meldeten 294 Betriebe insgesamt 86.710 Kühe zur Schlachtung an.

Der Präsident des nationalen Milchproduzentenverbandes (NMPF), Jerry Kozak, erwartet aus der Aktion zusammen mit der staatlichen Marktstützung einen "sehr positiven Einfluss auf die Erzeugerpreise". Kozak stellte weitere Ausschreibungen für den Herauskauf von Milchherden in Aussicht, sollte das erhebliche Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage anhalten.

Derzeit suchen Inspektoren jene Betriebe auf, die in der dritten Runde Kühe und Färsen zur Schlachtung angeboten haben. Die Tiere werden markiert und müssen innerhalb von 14 Tagen getötet werden. Das CWT-Programm wird von genossenschaftlichen Molkereien und Landwirten finanziert, die dafür bis Dezember 2010 auf umgerechnet 0,16 Cent je Kilogramm Milch verzichten. (aiz)


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