• nachrichten
  • themen
  • mediathek
  • community
  • WETTER

  • MÄRKTE & PREISE

  • BRANCHENBUCH

  • APPS

  • SHOP

  • WEITERE
    • Termine

    • Lexikon

    • Jobportal

    • Unternehmensporträt

    • Prospekt-Center

    • dlv-Agrarmedien

    • Mediadaten

agrarheute Home
nachrichten
Bitte warten
  • Suche
  • Quickfinder
  • Login
  • Registrieren
  • Newsletter
Bitte anmelden.
Bitte richten Sie Ihr Benutzerkonto unten stehend ein.
Wählen Sie bitte unten stehend aus unserem Newsletterangebot.

Für die eingegebene Quickfinder Nummer konnte kein Ergebnis gefunden werden.

Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.

Der Suchbegriff sollte mindestens 3 Zeichen beinhalten.

Sie wurden erfolgreich abgemeldet.

Bitte füllen Sie alle Felder aus.



Passwort vergessen


Falls Sie noch nicht für agrarheute.com registriert sind klicken Sie hier.

  • Home

  • Politik

  • Wirtschaft

  • Betriebsführung

  • Landtechnik

  • Pflanze

  • Rind

    • Aus der Wirtschaft

    • Milchproduktion

    • Haltung und Mast

    • Zucht

  • Schwein

  • Geflügel

  • Energie

  • Bio

  • Umwelt

  • Leben

  • Specials

[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Rind » Milchproduktion » Milchpaket_verabschiedet ]
Freitag, 25.05.2012
Milchproduktion | 16.02.2012 Redaktion agrarheute.com

EU-Milchpaket: Produktion nach 2015 festgelegt

Brüssel - Das EU-Parlament hat gestern das sogenannte "Milchpaket" verabschiedet - für eine bessere Ausgangsposition von Milchbauern in Preisverhandlungen mit der Abnehmerindustrie.
Das Volumen an Rohmilch, über das Herstellerorganisationen und Milchsammelstellen oder die Nahrungsmittelindustrie verhandeln, darf 3,5 Prozent der gesamten EU-Produktion nicht übersteigen. © Thommy Weiss, pixelio
Bild vergrößern
Das Volumen an Rohmilch, über das Herstellerorganisationen und Milchsammelstellen oder die Nahrungsmittelindustrie verhandeln, darf 3,5 Prozent der gesamten EU-Produktion nicht übersteigen.
© Thommy Weiss, pixelio
Außerdem werden sie auf das Auslaufen der Milchquotenregelung im Jahr 2015 vorbereitet. Die Verordnung ermöglicht den Produzenten den Zusammenschluss in Verbänden. Diesen wird es erlaubt, Rohmilchpreise auszuhandeln, ohne in Konflikt mit dem Kartellrecht zu geraten. Ein gerechter Wettbewerb soll sichergestellt werden. Deshalb darf das Volumen an Rohmilch, über das Herstellerorganisationen und Milchsammelstellen oder die Nahrungsmittelindustrie verhandeln, 3,5 Prozent der gesamten EU-Produktion und 33 Prozent der nationalen Produktion nicht übersteigen. Der in Straßburg abgestimmte Kompromiss wurde von allen Fraktionen getragen, nur die Grünen lehnten ihn ab. Die Grünen hatten vergeblich verpflichtende Verträge in allen Mitgliedstaaten gefordert und sich mehr Möglichkeit zur Steuerung der Angebotsmenge gewünscht.

Deß: Listungs-Gebühren belasten Milcherzeuger

In Deutschland habe der Beschluss kaum Auswirkungen, erklärte der Abgeordnete Albert Deß (CSU). Wichtige Dinge blieben dafür ungeregelt. Deß beklagte zeitlich verzögerte Zahlungen durch den Lebensmittelhandel und Listungs-Gebühren, die auf den Einkommen der Milcherzeuger lasteten. Britta Reimers (FDP) lobte, Erzeuger könnten jetzt auf Augenhöhe mit ihren Abnehmern verhandeln. Da die Größe von Erzeugergemeinschaften begrenzt bliebe, werde auch der Wettbewerb nicht gefährdet.
 
EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos hob in der Debatte die neuen Möglichkeiten bei der Vermarktung von Käse mit geschützter geografischer Herkunft hervor. Für Käsespezialitäten dürfen die Erzeuger und Molkereien die Angebotsmenge steuern, um den Preis zu stabilisieren. Damit sei ein Instrument für eine nachhaltige Qualitätspolitik geschaffen, erklärte Ciolos.

Köstringer: Mut zu greifender Lösung fehlt noch

Für Elisabeth Köstinger, Agrarsprecherin der ÖVP im EU-Parlament, ist das Verhandlungsergebnis ein wichtiges Signal an die Milchproduzenten. Die Probleme angesichts des Ungleichgewichts in der Produktionskette würden ernst genommen: "Der Mut zu greifenden Lösungsansätzen fehle aber noch", konstatierte Köstinger. "Ein erzeugerdominiertes System gibt es in Form der Genossenschaften bereits. Für manche Mitgliedstaaten wie Österreich macht es daher mehr Sinn, die Genossenschaftsidee weiterzuentwickeln. Dennoch fördert das Milchpaket die Wettbewerbsfähigkeit, vor allem der am stärksten benachteiligten ländlichen Gebiete, die kaum Produktionsalternativen haben", so Köstinger.
 
Der Berichterstatter James Nicholson (Konservative) sieht das Ergebnis sehr nüchtern. Die Regelungen helfen den Landwirten in einzelnen EU-Mitgliedstaaten, in denen sie bisher einen sehr schwachen Stand hatten. Die neue Verordnung muss vom Rat formal angenommen werden, um in Kraft zu treten und gilt bis Ende Juni 2020. .

Freiwillige Verträge mit Mindestlaufzeit von sechs Monaten

Die Vorschläge für die Milcherzeuger kommen aus der Zeit niedriger Preise in den Jahren 2008 und 2009, die von heftigen Protesten der Landwirte begleitet wurden. Die EU-Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament einigten sich schließlich auf eine freiwillige Lösung für die Verträge mit den Molkereien. Entscheidet sich ein EU-Mitgliedstaat für Verträge, müssen diese mindestens sechs Monate laufen sowie Mengen und Preise regeln. Genossenschaften bleiben selbst in EU-Mitgliedstaaten mit Vertragspflicht ausgenommen.
 
Was bedeutet die Verabschiedung des Milchpaketes für Landwirte in Deutschland? Mehr dazu erfahren Sie Ende nächster Woche unter der Rubrik Milch von unserem Marktexperten Dr. Olaf Zinke.
 
Werfen Sie gemeinsam mit dem dlv-Marktanalysten Dr. Olaf Zinke einen Blick auf drei der wichtigsten Agrarmärkte im Jahr 2012 und hören Sie unser Interview zum Thema 'Milchpreise sind abhängig von der Weltmarktentwicklung': Zum Herunterladen... 
 

Unser Video "agrarheute.com unterwegs: Besuch des Milchviehbetriebs Meerwarth"

aiz
Fachbeitrag zum Thema:
Redaktion BLW Kühe ins rechte Licht gerückt
Lesen Sie hierzu auch
  • Aus der Wirtschaft Australiens Milchwirtschaft: Wachstum schwächt sich ab
  • Milchproduktion Neuseeland: Produktionssprung und Exportboom
  • Video agrarheute.com unterwegs: Besuch des Milchviehbetriebs Meerwarth
Um ein Kommentar zu schreiben müssen Sie sich einloggen.
Beitrag Empfehlen Drucken Kommentieren
« zurück Probeabo
Social Media



Lesen Sie und diskutieren Sie mit, was die Landwirtschaft bewegt.
Keywords Deß | EU | EU-Parlament | Köstringer | Milch | Milchbauern | Milcherzeuger | Milchpaket | Milchproduktion | Straßburg
Daten des Empfängers
Ihre Angaben
Ihr Kommentar: *
Wichtiger Hinweis:

Ihre Angaben werden von uns elektronisch gespeichert und nur für den Artikelversand verwendet.
Mit der Bestätigung des Sendebuttons willigen Sie in die Speicherung Ihrer Daten ein.

Wetter
Nord Süd
heute 22°C 14°C   21°C 15°C
morgen 21°C 16°C   19°C 12°C
über-
morgen
20°C 13°C   20°C 15°C
Alle Angaben ohne Gewähr
Alle Wetterdaten: mit 6-Tage-Vorschau
Anzeige
 
Anzeige
PROMOTION-VIDEO

GEA: AutoRotor: wirtschaftlicher geht’s nicht

Weitere Promotion-Videos in der Mediathek
Märkte & Preise
dlz-Agrarmagazin
  • Pflanzen
  • Rinder
  • Schweine
  • Futtermittel
Raps 460,50 Euro/t zur dlz-Prognose
Weizen 212,75 Euro/t zur dlz-Prognose
Mais 210,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Kartoffeln 5,20 Euro/dt zur dlz-Prognose
Braugerste 228,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Jungbullen U3 3,79 €/kg  zur dlz-Prognose
Kühe R3 3,37 €/kg  zur dlz-Prognose
Milch 32,00 Cent/kg zur dlz-Prognose
Ferkel NS 56,50 €/St.  zur dlz-Prognose
Schweine 56% 1,68 €/kg  zur dlz-Prognose
Sojaschrot 389,00 €/t  zur dlz-Prognose
Rapsschrot 0,00 €/t  zur dlz-Prognose
Ausführliche Übersicht:
Alle Marktdaten
Alle dlz-Prognosen
LANDECHT.DE
DVD Technik-Hits 2012/2013

Landtechnik vom Feinsten - 60 min lang folgt ein "Technik Hit" dem anderen! Bitte beachten: Die DVD ist erst Ende Juni wieder lieferbar! Gerne können Sie hier jedoch schon vorbestellen!
AGRARNACHRICHTEN-TICKER
Biogasanlagen ersetzen zwei Atomkraftwerke
Neue Bio Messe in Berlin
Biogas kann Energiewende beschleunigen
Gebrauchte Front-Trommel-Mähwerke im Fokus
Profiwetter: Sonniges Pfingstwochenende
Unternehmensporträt
Die Microsites mit allen Informationen zu: Zur Übersicht der teilnehmenden Unternehmen.
Marktfrüchte  Tiere  Milch  Futtermittel
Testen Sie jetzt kostenlos die Beta-Version unseres "Marktkompass" mit Echtzeitkursen, Marktanalysen und Marktnachrichten - ein Service der dlv-Agrarmedien. Wählen Sie oben aus der Navigation den gewünschten Marktkompassbereich.
nach oben
Bücher und Sonderhefte für eine erfolgreiche Milchproduktion. www.landecht.de
agrarheute.com-Services
  • Service
  • Wetter
  • Märkte & Preise
  • Shop
  • Branchenbuch
  • Apps
  • Termine
  • Lexikon
  • Jobportal
  • Unternehmensporträt
  • Prospekt-Center
  • Mediadaten
  • Dienste
  • RSS
  • Newsletter
  • App
  • Sitemap
  • Tags
  • Themen
  • Mastitis unter Kontrolle
  • Düngung
  • Precision Farming
  • Risikomanagement
  • pfluglose Bodenbearbeitung
  • Biogas-Abwärmenutzung
  • Personalmanagement
  • Finanzierung
  • Windenergie
  • In Biogas investieren
  • Generationswechsel
  • Gülletechnik
  • Fachrubriken
  • Home
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Betriebsführung
  • Landtechnik
  • Pflanze
  • Rind
  • Schwein
  • Geflügel
  • Energie
  • Bio
  • Umwelt
  • Leben
  • Specials
  • dlv - Deutscher Landwirtschaftsverlag
  • Verlag
  • Abo
  • Kleinanzeigen
  • Jobportal
  • landecht - der Shop für Land & Natur
  • Media
  • Mediadaten
  • Mediaservice dlv
  • Weitere
  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutz
  • Kontakt

Die weiteren Angebote des dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag

www.dlv.de
dlv Logo

Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen