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Die aktuelle Marktsituation sei nach Worten des rheinland-pfälzischen Wirtschafts- und Landwirtschaftsministers Hendrik Hering sehr erfreulich. Die rheinland-pfälzischen Milchkuhhalter profitierten dank der seit Jahren überdurchschnittlichen Auszahlungspreise der beiden Molkereien Milch-Union Hocheifel (Pronsfeld) und Hochwald Nahrungsmittel-Werke (Thalfang) in besonderer Weise vom Boom am Milchmarkt. „Mit durchschnittlich 39 Cent Auszahlungspreis pro Kilogramm Milch bei 3,7 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß liegen wir um zehn Cent über dem Vorjahr und damit im grünen Bereich“, so der Minister.
Aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage und der guten Absatzsituation innerhalb der Gemeinschaft seien weitere Preissteigerungen nicht auszuschließen. Die Zukunft biete reizvolle Perspektiven und Chancen. Hering warnte aber ausdrücklich davor, die Hände in den Schoß zu legen. Die Zeit bis zum Auslaufen der Quote müsse genutzt werden, um die heimischen Milcherzeuger „noch fitter für den Wettbewerb“ zu machen. Strukturelle Defizite in der Fläche müssten ausgeglichen und einzelbetriebliche Rationalisierungspotenziale genutzt werden.
Über das Programm PAUL könne das Land die Bauern in diesem Anpassungsprozess unterstützen, sagte der Minister. Schwerpunkte des Programms seien die einzelbetriebliche Investitionsförderung, die Junglandwirteförderung, die Bodenordnung, die Ausgleichszulage und die Förderung der umweltfreundlichen Landbewirtschaftung. Besonderes Augenmerk verdienten auch die Möglichkeiten der Qualitätssicherung über die Milchleistungsprüfung und das Projekt „Wirtschaftlichkeit der Milcherzeugung“. Die Molkereien im Land hätten dagegen mittlerweile eine Größe erreicht, die ab 2007 eine Förderung nach EU-Vorgaben nicht mehr zulasse. Seit 2000 seien hier rund 14 Millionen Euro an Investitionszuschüssen geflossen. „Ich bin überzeugt, dass diese Marktstrukturfördermittel bei den beiden Molkereien effizient und gut verzinst zugunsten der heimischen Milchwirtschaft angelegt sind. Jetzt müssen wir uns verstärkt den Milcherzeugern zuwenden“, fasste der Minister zusammen. (pd)

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| Weizen | 212,75 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Mais | 210,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Kartoffeln | 5,20 Euro/dt | zur dlz-Prognose |
| Braugerste | 228,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Jungbullen U3 | 3,79 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Kühe R3 | 3,37 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Milch | 32,00 Cent/kg | zur dlz-Prognose |
| Ferkel NS | 56,50 €/St. | zur dlz-Prognose |
| Schweine 56% | 1,68 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Sojaschrot | 389,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 0,00 €/t | zur dlz-Prognose |
