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[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Wirtschaft » Mineraldünger-26-01-2012 ]
Freitag, 25.05.2012
Wirtschaft | 26.01.2012 Redaktion agrarheute.com

Mineraldünger: Spotmarktpreise erneut schwächer

Bei den europäischen und nordamerikanischen Landwirten ist der kräftige Preisrückgang an den internationalen Spotmärkten immer noch nicht angekommen.
Die Schere wird immer größer: Inzwischen haben Düngerproduzenten aufgrund der niedrigen Preise angekündigt, die Produktion zu drosseln. Bis zur Verbraucherebene dringen die billigen Düngerpreise jedoch nicht durch.© landpixel.de
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Die Schere wird immer größer: Inzwischen haben Düngerproduzenten aufgrund der niedrigen Preise angekündigt, die Produktion zu drosseln. Bis zur Verbraucherebene dringen die billigen Düngerpreise jedoch nicht durch.
© landpixel.de
Dabei haben die interntionalen Spotmarktpreise für die wichtigsten Mineraldünger bis Mitte Januar zwischen 20 und 35 Prozent nachgegeben. Sowohl in Europa als auch in Nordamerika blieben die Abgabepreise für die Landwirte (bis auf geringe Preisnachlässe bei Harnstoff) jedoch relativ stabil.
 
Neben der unverändert schwachen Nachfrage aus der Landwirtschaft, dürfte hierfür vor allem der erwartete Nachfrageschub im Vorfeld der Frühjahresbestellung auf der Nordhalbkugel verantwortlich sein. Angesichts der Flächenausweitung bei Wintergetreide und der zusätzlich erwarteten Anbauexpansion bei Mais und Ölfrüchten dürfte der rechnerische Mineraldüngerbedarf eher größer ausfallen als im letzten Jahr.

Landwirte kaufen weniger Dünger

Mineraldünger: Spotmarktpreise erneut schwächer
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Mineraldünger: Spotmarktpreise erneut schwächer
Die Landwirte haben bislang jedoch deutlich weniger  Dünger eingekauft. Ende Dezember hatten die Farmer in Großbritannien nicht einmal die Hälfte des erwarteten Stickstoffbedarfs gedeckt. Ähnlich ist die Situation auch in anderen europäischen Ländern sowie in den USA und Kanada.
 
Unsicherheit an den Märkten
 
Mittlerweile hat die Unsicherheit an den Märkten sogar weiter zugenommen. Nachdem die Mineraldüngerpreise sich Anfang 2012 zunächst von ihren Tiefpunkten erholten und je nach Düngerart um zehn bis 20 Prozent zulegten, gaben die Preise Mitte Januar erneut kräftig nach. Auslöser für diesen neuen Preisrutsch war der USDA-Report von Januar, der die Angebotsmengen bei Getreide weiter nach oben schätzte und damit für einen erneuten Preisrutsch bei Getreide sorgte. Unmittelbar mit den Getreidepreisen gingen diesmal auch die Spotmarktpreise für Mineraldünger zurück.
 
Hersteller und Händler befürchten zudem, dass Landwirte angesichts dieser volatilen Märkte ihren Einkauf sogar bis Ende Februar hinausschieben könnten und auch dann nur kleinere Mengen ordern.
 
Eine ausführliche Analyse zur Situation und Preisentwicklung bei den verschiedenen Mineraldüngerarten finden sie in der Februar-Ausgabe des Agrarmagazins Neue Landwirtschaft.
 
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Dr. Olaf Zinke/Marktanalyst dlv
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Dr. Olaf Zinke/Marktanalyst dlv
Dr. Olaf Zinke / Marktanalyst dlv 
Fachbeitrag zum Thema:
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