• nachrichten
  • themen
  • mediathek
  • community
  • WETTER

  • MÄRKTE & PREISE

  • BRANCHENBUCH

  • APPS

  • SHOP

  • WEITERE
    • Termine

    • Lexikon

    • Jobportal

    • Unternehmensporträt

    • Prospekt-Center

    • dlv-Agrarmedien

    • Mediadaten

agrarheute Home
nachrichten
Bitte warten
  • Suche
  • Quickfinder
  • Login
  • Registrieren
  • Newsletter
Bitte anmelden.
Bitte richten Sie Ihr Benutzerkonto unten stehend ein.
Wählen Sie bitte unten stehend aus unserem Newsletterangebot.

Für die eingegebene Quickfinder Nummer konnte kein Ergebnis gefunden werden.

Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.

Der Suchbegriff sollte mindestens 3 Zeichen beinhalten.

Sie wurden erfolgreich abgemeldet.

Bitte füllen Sie alle Felder aus.



Passwort vergessen


Falls Sie noch nicht für agrarheute.com registriert sind klicken Sie hier.

  • Home

  • Politik

  • Wirtschaft

  • Betriebsführung

  • Landtechnik

  • Pflanze

  • Rind

  • Schwein

  • Geflügel

  • Energie

  • Bio

  • Umwelt

  • Leben

  • Specials

[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Wirtschaft » Mineraldünger ]
Freitag, 25.05.2012
Wirtschaft | 02.01.2012 Redaktion agrarheute.com

Mineraldünger: Spotmarktpreise um ein Drittel gefallen

Berlin - Die Entwicklung an den internationalen Spotmärkten für Mineraldünger ähnelt immer mehr der Situation im Krisenjahr 2008.
Die Schere wird immer größer: Inzwischen haben Düngerproduzenten aufgrund der niedrigen Preise angekündigt, die Produktion zu drosseln. Bis zur Verbraucherebene dringen die billigen Düngerpreise jedoch nicht durch.© landpixel.de
Bild vergrößern
Die Schere wird immer größer: Inzwischen haben Düngerproduzenten aufgrund der niedrigen Preise angekündigt, die Produktion zu drosseln. Bis zur Verbraucherebene dringen die billigen Düngerpreise jedoch nicht durch.
© landpixel.de
Damals ist der Markt in Folge der Finanzkrise regelrecht kollabiert. Auch jetzt sind die Mineraldüngerpreise an den wichtigsten Handelsplätzen eingebrochen, während die Verkaufspreise für die Landwirte sich bislang wenig veränderten. Bislang versuchen die großen Hersteller vielmehr ihre Produktion zu drosseln um das Angebot besser an die wegbrechende Nachfrage anzupassen. Dies trifft nicht nur für Hersteller von Stickstoffdünger am Schwarzen Meer (Ukraine, Russland) und in Nordeuropa (Litauen) zu, sondern auch für die großen Kaliproduzenten. Trotz des Preissturzes und anwachsender Lagerbestände folgen die Preisangebote für Landwirte nur allmählich der Entwicklung an den Spotmärkten. Kein Wunder, dass sich die Landwirte in Westeuropa und Nordamerika mit dem Düngereinkauf weiterhin zurückhalten. Angesicht eines Preisrutsches bei den verschiedenen Düngerarten an den Sportmärkten von bis zu 35 % sollen bei den nächsten Preisverhandlungen deutliche Preisnachlässe für die Landwirte auf der Agenda stehen.

Harnstoff ein Drittel billiger

Regelgerecht abgestürzt sind in den letzten Wochen die Preise für Harnstoff. Nimmt man einmal den am US-Terminmarkt gehandelten Harnstoff als Indikator, brachen die Preise von Mitte November bis zum 22. Dezember um 25 % auf 362 US-Dollar je Tonne (USD/t) (276 Euro/t) ein. Am Schwarzen Meer (fob Yuzhnyy) lagen die Preisangebote für Harnstoff zu diesem Zeitpunkt bei 320 USD/t (244 Euro) und damit rund 180 USD/t beziehungsweise 35 % unter den Preisen von Oktober/November. Zu ähnlichen Kursen wie an den Schwarzmeerhäfen wurde der Harnstoff auch aus dem Mittleren Osten angeboten.
 
Günstig war Harnstoff am Weltmarkt zuletzt im September 2010. Ein Preisreport des USDA vom 22. Dezember für die Ackerbauregion Illinois, zeigt bei Harnstoff jetzt erstmals einen Rückgang der Einkaufspreise für Farmer, von 85 USD/ t beziehungsweise 15 %.

Stickstoffpreise 35 % gefallen

Mineraldünger: Spotmarktpreise um ein Drittel gefallen
Bild vergrößern
Mineraldünger: Spotmarktpreise um ein Drittel gefallen
Stickstoff (Ammonium) wurde an den Schwarzmeerhäfen zuletzt zu rund 420 USD/t (320 Euro/t) angeboten und damit rund 230 USD/t (175 Euro) bzw. 35 % billiger als Mitte Oktober. Am US-Spotmarkt gaben die Preise innerhalb einer Woche um bis zu 85 USD/t nach. Die Importpreise an der Golfküste (Tampa) lagen zuletzt knapp über 500 USD/t. Mitte November hatte Harnstoff in den USA noch zwischen 710 und 720 USD/t (550 Euro) gekostet. Damit sind die Spotmarktpreise in nur 4 Wochen um 220 USD/t beziehungsweise 30 % gefallen. Auch die Preise für Ammoniumnitrat-Harnstoff-Lösung (UAN/AHL) haben weiter nachgeben. Am US-Terminmarkt kostete UAN-Dünger (fob Nola) am 22. Dezember zur Auslieferung im März knapp 228 USD/t (174 Euro) und damit knapp 60 USD beziehungsweise 20 % weniger als Ende November. Zur Auslieferung im Januar 2012 war der AHL-Dünger die letzte Woche vor Weihnachten noch rund 60 USD/t teurer.

Phosphorpreise fallen ebenfalls

Diammoniumphosphat (DAP) kostet kurz vor Weihnachten an den US-Spotmärkten (fob Nola) zur Auslieferung im März 430 USD/t ( (328 Euro). Ende November lagen die vergleichbaren Preise noch bei 565 USD/ t (431 Euro) und damit 135 USD bzw. 25 % höher. Im Vergleich zu den Januarkontrakten der letzten Woche sind die DAP-Preise für den Märztermin nochmals um 50 bis 60 USD/t günstiger.

Kalimarkt mit Überkapazitäten

Auch die Preise für Kalidünger können sich dem Abwärtstrend nicht entziehen. Für Preisdruck sorgen auch die deutlich wachsenden Lagerbestände. Ende November meldete der weltweit größte Hersteller, die kanadische Potash Group, die größten Bestände seit Juli 2010 und drosselte die Produktion. Allein im November wuchsen die kanadischen Bestände um rund 400.000 t an. Mitte Dezember senkten zudem die Analysten der UBS-Bank ihren Ausblick für die Entwicklung der Kalipreise deutlich. Besonders kräftig wurde die mittelfristige und langfristige Preiserwartung nach unten korrigiert. Ursache ist neben der derzeitigen Marktkorrektur auch das sehr überaus stark wachsende Angebot. Bis 2020 rechnet die UBS mit einer Ausweitung der globalen Produktionskapazitäten um jährlich 4 %, mit entsprechenden Folgen für die Preise.


Dr. Olaf Zinke/Marktanalyst dlv
Bild vergrößern
Dr. Olaf Zinke/Marktanalyst dlv

Fachbeitrag zum Thema:
Redaktion DLZ Sparen mit N-Depots
Lesen Sie hierzu auch
  • Wirtschaft K+S: Gewinnrückgang im ersten Quartal
  • Produktion und Förderung Mineraldünger: Harnstoff wird wieder günstiger
  • Wirtschaft K+S Nitrogen an EuroChem verkauft
Um ein Kommentar zu schreiben müssen Sie sich einloggen.
Beitrag Empfehlen Drucken Kommentieren
« zurück Probeabo
Social Media



Lesen Sie und diskutieren Sie mit, was die Landwirtschaft bewegt.
Keywords Düngermarkt | Düngerpreise | Harnstoff | Kalidünger | Kalipreise | Mineraldünger | Phosphordünger | Phosphorpreise | Schwarzmeerländer | Spotmarkt
Daten des Empfängers
Ihre Angaben
Ihr Kommentar: *
Wichtiger Hinweis:

Ihre Angaben werden von uns elektronisch gespeichert und nur für den Artikelversand verwendet.
Mit der Bestätigung des Sendebuttons willigen Sie in die Speicherung Ihrer Daten ein.

Wetter
Nord Süd
heute 22°C 14°C   21°C 15°C
morgen 21°C 16°C   19°C 12°C
über-
morgen
20°C 13°C   20°C 15°C
Alle Angaben ohne Gewähr
Alle Wetterdaten: mit 6-Tage-Vorschau
AGRITECHNICA EXKLUSIV-VIDEOS
EnviTec Biogas: Das Neueste vom Markt
HORSCH: Landwirtschaft aus Leidenschaft
Lacos: Logistiksystem für den Agrartransport
GKN Walterscheid: Zapfwellen für Leistungen bis 400 PS
Stähler: In Zukunft noch breiter aufgestellt

Weitere Exklusiv-Videos in der Mediathek
Märkte & Preise
dlz-Agrarmagazin
  • Pflanzen
  • Rinder
  • Schweine
  • Futtermittel
Raps 460,50 Euro/t zur dlz-Prognose
Weizen 212,75 Euro/t zur dlz-Prognose
Mais 210,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Kartoffeln 5,20 Euro/dt zur dlz-Prognose
Braugerste 228,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Jungbullen U3 3,79 €/kg  zur dlz-Prognose
Kühe R3 3,37 €/kg  zur dlz-Prognose
Milch 32,00 Cent/kg zur dlz-Prognose
Ferkel NS 56,50 €/St.  zur dlz-Prognose
Schweine 56% 1,68 €/kg  zur dlz-Prognose
Sojaschrot 389,00 €/t  zur dlz-Prognose
Rapsschrot 0,00 €/t  zur dlz-Prognose
Ausführliche Übersicht:
Alle Marktdaten
Alle dlz-Prognosen
Bild des Tages
Bild des Tages Alle Bilder ansehen
AGRARNACHRICHTEN-TICKER
Biogasanlagen ersetzen zwei Atomkraftwerke
Neue Bio Messe in Berlin
Biogas kann Energiewende beschleunigen
Gebrauchte Front-Trommel-Mähwerke im Fokus
Profiwetter: Sonniges Pfingstwochenende
Umfrage
Setzen Sie in Ihrer Milchviehherde hornlose Bullen ein?
Ja, ich setze ausschließlich hornlose Bullen ein.
Ja, ich setze teilweise hornlose Bullen ein.
Nein, ich setze keine hornlosen Bullen ein.

Marktfrüchte  Tiere  Milch  Futtermittel
Testen Sie jetzt kostenlos die Beta-Version unseres "Marktkompass" mit Echtzeitkursen, Marktanalysen und Marktnachrichten - ein Service der dlv-Agrarmedien. Wählen Sie oben aus der Navigation den gewünschten Marktkompassbereich.
nach oben
agrarheute.com-Services
  • Service
  • Wetter
  • Märkte & Preise
  • Shop
  • Branchenbuch
  • Apps
  • Termine
  • Lexikon
  • Jobportal
  • Unternehmensporträt
  • Prospekt-Center
  • Mediadaten
  • Dienste
  • RSS
  • Newsletter
  • App
  • Sitemap
  • Tags
  • Themen
  • Mastitis unter Kontrolle
  • Düngung
  • Precision Farming
  • Risikomanagement
  • pfluglose Bodenbearbeitung
  • Biogas-Abwärmenutzung
  • Personalmanagement
  • Finanzierung
  • Windenergie
  • In Biogas investieren
  • Generationswechsel
  • Gülletechnik
  • Fachrubriken
  • Home
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Betriebsführung
  • Landtechnik
  • Pflanze
  • Rind
  • Schwein
  • Geflügel
  • Energie
  • Bio
  • Umwelt
  • Leben
  • Specials
  • dlv - Deutscher Landwirtschaftsverlag
  • Verlag
  • Abo
  • Kleinanzeigen
  • Jobportal
  • landecht - der Shop für Land & Natur
  • Media
  • Mediadaten
  • Mediaservice dlv
  • Weitere
  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutz
  • Kontakt

Die weiteren Angebote des dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag

www.dlv.de
dlv Logo

Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen