Samstag, 26.05.2012
Bio
| 15.02.2012
Österreich: Lagerhäuser geben Nachzahlungen an Bio-Landwirte bekannt
Wien - Die BGA Bio Getreide Austria GmbH gab jetzt bekannt, dass die Nachzahlung durch die Lagerhäuser für Bio-Getreide der Ernte 2011 an die Bio-Landwirte bereits jetzt erfolgen wird.
Erfolgreiche Vermarktung durch die BGA ermöglicht frühzeitige Endabrechnung
© Mühlhausen/landpixel
Damit finde die Endabrechnung erheblich früher statt als geplant. Möglich sei dies aufgrund der erfolgreichen Vermarktungsstrategie bei einer allgemein guten Preislage für Bio-Getreide. "Damit bestätigt die BGA als Tochterunternehmen der RWA Raiffeisen Ware Austria AG ihre Position als neuer zuverlässiger und professioneller Partner der Bio-Bauern in Österreich", so die Aussendung.
Demnach sei aller Voraussicht nach mit einer Endabrechnung per Valuta 29. Februar 2012 zu rechnen. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre erschienen folgende Preisbänder möglich: 385 Euro bis 390 Euro pro Tonne für Bio-Premiumweizen kbA (kontrolliert biologischer Anbau), 318 Euro bis 323 Euro pro Tonne für Bio-Qualitätsweizen kbA, 272 Euro bis 277 Euro pro Tonne für Bio-Speisehafer kbA und 252 Euro bis 257 Euro pro Tonne für Bio-Futtergerste kbA.
Erfolgreiche Vermarktungsstrategie
Die Bio-Getreideernte habe im Jahr 2011 allgemein gute Erträge bei einem breit gefächerten Qualitätsspektrum gebracht. Insbesondere die hohen Speisequalitäten würden sowohl im Inland als auch im Ausland stark nachgefragt. In diesem Umfeld habe sich die im Vorjahr gegründete BGA Bio Getreide Austria GmbH heuer erstmals im überregionalen Großhandel von Bio-Getreide bestätigt - und das mit großem Erfolg. Die Vermarktungsstrategie sei so effizient erfolgt, dass die Kunden bereits jetzt von einer vorgezogenen Endabrechnung profitierten.
Kooperation mit "Bio Austria"
"Die BGA greift als 100 ProzentigeTochter der RWA auf langjährige, positive Erfahrungen aus der konventionellen Vermarktung zurück und überträgt diese auf den Bio-Bereich", so BGA-Geschäftsführer Ernst Gauhs. "Damit weist diese ausgezeichnete Handelsbeziehungen vor und konnte lukrative Preise erzielen. Dies war besonders bei Bio-Premiumweizen mit mehr als 13 Prozent Rohproteingehalt, Bio-Qualitätsweizen mit einem Gehalt von 12 bis 12,9 Prozent Rohprotein sowie bei Bio-Speisehafer der Fall." Ein weiterer wichtiger Faktor für den Erfolg sei die Kooperation mit dem Verband "Bio Austria" hinsichtlich der Qualität, nach dessen Kriterien die Ware zertifiziert wird. Nicht zuletzt durch dieses Qualitätsmerkmal habe sich die BGA zum einen als attraktiver verlässlicher Partner des "Prüf nach! "-Projekts etablieren und sich zum anderen im Export durch den hohen Standard vom europäischen Bio-Mitbewerb abheben können.
Stabilität bei Bio-Futtergetreide
Eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges der BGA finde sich auch im Handel mit Bio-Futtergetreide. Im Allgemeinen könne der Bedarf aufgrund von Anbauverschiebungen hierzulande oftmals nur knapp gedeckt werden. Der BGA sei es jedoch gelungen, einen intensiven Dialog mit wichtigen Mischfutterwerken über den Einsatz verschiedener Getreidearten aufzubauen. Dadurch habe diese den Bedarf für Bio-Marken wie "Zurück zum Ursprung" zur Gänze mit hochwertigem, heimischem Bio-Futtergetreide decken können.
Von der Vermarktung zum Landwirt
"Die erfreulich frühzeitige Nachzahlung an die Landwirte erfolgt vom jeweiligen Lagerhaus auf der Grundlage des Poolvermarktungs-Systems: Die Festlegung der Landwirtepreise auf der Grundlage des Vermarktungsergebnisses erfolgt durch die Lagerhäuser, die ihre jeweiligen Vertragspartner über die genaue Endabrechnung für alle Bio-Kulturen und Qualitätsklassen informieren."
aiz
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