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24.11.2009
Gentechnisch veränderte Futtermittel

Biokreis kritisiert geplante Importfreigabe von GV-Mais MIR 604

Passau - Der ökologische Anbauverband Biokreis kritisiert das Treffen des EU-Agrarrates, bei dem keine klare Mehrheit gegen die Zulassung des Genmaises erwirkt wurde, als Verrat an Bauern und Verbrauchern.

ft_mais_Olga-Lyubkina.jpg Mais
(Foto: Olga Lyubkina/fotolia)

Beim Treffen der EU-Agrarminister konnte keine klare Mehrheit gegen die Zulassung der Gentechnik-Maissorte MIR604 in Europa erwirkt werden. Somit steht dem Import und der Verarbeitung der Sorte MIR604 aus dem Hause Syngenta nichts mehr im Wege.

"Die europäische Lebensmittelbehörde EFSA bescheinigte die Unbedenklichkeit", sagte Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) zur Begründung ihrer Ja-Stimme. Weiter führte sie aus, dass sie der Koalitionsverein­barung entsprechend handle und dass es ja nicht um den Anbau gehe, sondern um ein Futtermittel. "Ist das die gleiche Ilse Aigner, die noch vor wenigen Monaten in Deutschland ein Anbauverbot von MON810 wegen hoher Risiken erwirkt hat?" fragte der Anbauverband Biokreis in einer Meldung.

Weitere schleichende Verunreinigung

"Für Landwirte wie für Verbraucher ist das ein Schlag ins Gesicht", so Sepp Brunnbauer, Geschäftsführer des ökologischen Anbauverbandes Biokreis, der im Import von gentechnisch veränderten Futtermitteln eine weitere schleichende Verunreinigung sieht. "Durch die Hintertür landen Milch und Fleisch von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Produkten gefüttert wurden, auf dem Teller der europäischen Verbraucher." (pd) 


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Kommentare

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Vor der Wahl glauben
Tja, da sieht man halt wieder wieviel man Politikern vor der Wahl glauben darf. Nämlich garnichts!! Siehe auch Seehofer.... Sabine
Kommentar von schneiderbauer sabine – 24. November 2009 um 11:55h
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