Intervention EU bleibt auf Magermilchpulver sitzen

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Weil der EU-Kommission die Preisgebote zu niedrig sind, verkauft sie kein Magermilchpulver aus den staatlichen Beständen.

Bei der jüngsten Ausschreibungsrunde am 3. Januar waren der EU-Kommission die eingereichten Gebote für Magermilchpulver allesamt zu niedrig, weshalb es zu keinem Zuschlag kam. Die Gebote hatten laut Kommissionsangaben zwischen 165,10 Euro und 196,10 Euro pro 100 kg Pulver betragen.

Auch bei der ersten Ausschreibung am 13. Dezember 2016 war das Interesse gering ausgefallen, berichtet Nachrichtendienst AgraEurope. Damals waren 40 Tonnen zu einem festgesetzten Mindestpreis von 215,10 Euro/100 kg abgegeben worden.

Ausschreibung läuft weiter

Wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mitteilt, sind die Angebote für die weiteren Verkaufsrunden jeweils am ersten und dritten Dienstag eines Monats einzureichen.

Die Mindesterwerbsmenge betrage 20 Tonnen. Nach wie vor stehen der BLE zufolge EU-weit insgesamt 21.962 t Magermilchpulver zum Verkauf bereit. Davon sind 460 t in Deutschland eingelagert. Die größte Menge befindet sich in Belgien, nämlich 7.706 t.


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