Milchproduktion Global Dairy Trade: Auktionspreise geben deutlich nach

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An der globalen Handelsbörse für Milchprodukte (GlobalDairy Trade) ist der Index gestern auf den niedrigsten Stand seit August 2010 gefallen. Die Preise sanken um 4,5 Prozent.

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Die Preise für Cheddar haben gegenüber der Vorwoche um 3,7 Prozent nachgegeben.
Im Vergleich zum März vor einem Jahr lag der Preisindex für alle sieben gehandelten Milchprodukte rund 23 Prozent niedriger. Ursache für die weiter nachgebenden Preise dürfte das große Angebot in den wichtigsten globalen Produktions- und Exportländern sein.
 
Aus den USA meldet man diese Woche für den Februar einen Produktionszuwachs von 4,3 Prozent.

Die stärksten Abschläge bei Eiweiß und Käse

Die kräftigsten Preisabschläge mit 15 Prozent musste bei dieser Handelsrunde Milchproteinkonzentrat (MPC70 ) verkraften. Damit kostet MPC jetzt 35 Prozent weniger als zur letzten Preisspitze im Oktober 2011.
 
Stärker als der Durchschnitt haben mit -11,3 Prozent auch die Preise für Käse (Cheddar) nachgegeben. Hier sind die Notierungen seit dem letzten Hoch im Juli 2011 um rund 28 Prozent (%) gefallen.
 
Mit zweistelligen Preisabschlägen von -12,9 Prozent wurde außerdem Kasein gehandelt. Hier fielen die Auktionspreise seit November 2011 um rund 30 Prozent. Beinahe zweistellig war mit - 9,5 Prozent auch der Abschlag für wasserfreies Milchfett ( AMF). Hier lagen die Notierungen jetzt rund 25 Prozent unter ihren letzten Hoch vom Herbst 2011.
 
{BILD:150982:jpg}Vergleichsweise moderat gaben dagegen die Kurse für Magermilchpulver (-2,0 %) und Vollmilchpulver (-2,6 %) nach. Für Magermilchpulver sind dies die niedrigsten Preise seit Dezember 2010 und für Vollmilchpulver wurden zuletzt Oktober 2011 niedrigere Preise gezahlt.

Ausführliche Informationen zum internationalen Milchmarkt finden Sie im Lauf der Woche in unserer Rubrik Rind/Milchproduktion.

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