Kartoffeln Kartoffelmarkt 2014: Große Ernte, kleine Preise

Bild auf Agrarheute.com © Mühlhausen/landpixel Bild vergrößern
von , am

Für die deutschen Kartoffelbauern war die Vermarktung ihrer Knollen 2014 schwierig: die sehr großen Erntemengen drückten massiv auf die Erzeugerpreise.

Bild auf Agrarheute.com © I. Rasche/pixelio.de Bild vergrößern
Der Kartoffelanbau in Deutschland wird 2015 wahrscheinlich nicht ausgeweitet werden. Eine höhere Anbaufläche als die derzeitige von rund 245.000 Hektar setzt erheblich verbesserte Erzeugerpreise voraus, die den Kartoffelanbau wieder lukrativ machen. Angesichts des schwierigen Vermarktungsjahres 2014 mit hohen Erntemengen und niedrigen Erzeugerpreisen geht der Deutsche Bauernverband (dbv) derzeit nicht davon aus.
 
Der Trend einer Abnahme des Stärkekartoffelanbaus dürfte sich fortsetzen; hingegen wird für den Speisekartoffelanbau und den Anbau von Veredelungskartoffeln eine relativ stabile Entwicklung erwartet.

Trend geht zu verarbeiteten Kartoffelprodukten

Die globale Nachfrage vor allem nach verarbeiteten Kartoffelprodukten steigt weiter. Auch der deutsche Verbraucher fragt mehr verarbeitete Kartoffelprodukte nach. So verzehren die Deutschen nur noch rund 22 Kilogramm frische Kartoffeln pro Jahr und Kopf. Mitte der 1990er Jahre waren dies noch 42 Kilogramm.  

Der Traktor GTA 380 von Fendt wird mit einem 2.000 Liter Faß under einer 24 Meter Spritze von Amazone für 36.000 Euro angeboten.

Maschine des Tages: Fendt GTA 380
Landlive Kommentare