Politik international ‚Künftiger Agrarkommissar muss sich für bäuerliche Familien einsetzen’

Augsburg/Brüssel - Mit bayernweit 48,1 % und bundesweit 7,2 % der Stimmen hat die CSU ihr Ziel für die Europawahl erreicht. "Damit kann die Union an alte Erfolge anknüpfen", erklärt Markus Ferber im Gespräch mit agrarheute.com.

Markus Ferber

"Wir werden nur einem Agrarkommissar zustimmen, der sich explizit für die Belange bäuerlicher Familien einsetzt", verspricht Markus Ferber (CSU) im agrarheute.com-Interview.

Er ist bereits seit 15 Jahren Abgeordneter im Europäischen Parlament und wurde vergangenen Sonntag als Abgeordneter bestätigt. Über das Ergebnis seiner Partei zeigt er sich höchst zufrieden: "Mit diesem Ergebnis konnten wir wieder an alte Erfolge anknüpfen." In den nächsten fünf Jahren will er sich schnellstmöglich für eine verbesserte Kennzeichnungspflicht einsetzen, damit Verbraucher selbst entscheiden können, ob sie Ersatzprodukte, wie den viel diskutierten Analog-Käse, konsumieren wollen.

Wen die Union als Kommissionskandidaten präsentieren will, dazu wollte sich Ferber nicht äußern. Dem Spitzenkandidaten der SPD, Martin Schulz, erteilte er jedoch eine klare Absage: "Herr Schulz sollte sich darauf konzentrieren, was er wirklich anstrebt, nämlich Fraktionsvorsitzender der Europäischen Linken zu werden." Die Union werde ihm jedenfalls ihre Unterstützung verweigern. Mehr über die Ziele von Martin Schulz in den kommenden fünf Jahren und darüber, wie er den Abend der Wahl gefeiert hat, erfahren Sie im agrarheute.com-Podcast. mehr ... (pd)

Schlagwörter