Spezielles Obst und Trauben schützen

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Pflanzenschutz-Sprühgeräte sind in manchen Regionen ein wichtiges Standbein des Fachhandels. Aber auch dieser Markt untersteht neuen Gesetzen. Die Hersteller bleiben mit modernster Technik am Ball.

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Eine moderne Ausrüstung ist hilfreich, um bei einem Abnehmer der Ernte die nötige Professionalität erkennen zu lassen.
Geht es um Sprühgeräte für den Pflanzenschutz, dann verstehen viele darunter nur einen - in den Stückzahlen schwächeren - Bruder der Feldspritzen. Aber so einfach ist es nicht, denn die Ausbringtechnik ist bei den Maschinen für den Hopfen-, Obstund Weinbau oft völlig anders und nicht weniger kompliziert. Identisch ist dagegen der Trend zum steigenden Verbraucher- und Gewässerschutz natürlich gleichermaßen vorhanden. Die Grenzwerte im Grundwasser werden immer tiefer gesetzt. Folglich muss die Applikation auf den Blättern stimmen. Die hierfür nötige Technik ist aber nicht nur wichtig, um strengere Gesetze zu erfüllen, sondern auch, um die eigenen Kosten zu verringern. Zudem ist eine moderne Ausrüstung hilfreich, um bei einem Abnehmer der Ernte die nötige Professionalität erkennen zu lassen.
 
Folglich entwickelt und verändert sich dieser Markt rasant. Zeit und Geld spielen, wie immer, eine große Rolle. Die Flächen werden mehr und mehr auf eine maschinelle, mehrreihige Behandlung ausgerichtet. Die Verbreitung der Überzeilengeräten wird - in den möglichen Kulturen, wie zum Beispiel dem Weinbau - allgemein zunehmen, um die Kosteneffizienz zu steigern. Bei den anderen Kulturen, wie zum Beipiel Apfelplantagen oder Hopfen, geht es darum, die Einstellungen der Düsen und des Gebläses zu messen und dann perfekt auf die Blattmasse im Bestand anzupassen (siehe Artikel "Möglichkeiten erkennen" auf den Seiten 34 und 35).
 
Des Weiteren erlangen Systeme zum Pflanzenschutzmittelhandling hinsichtlich Anwendersicherheit und zur Vermeidung von Punkteinträgen eine erhöhte Nachfrage. Ebenfalls auf dem Vormarsch sind komplexe Systeme zur Spritzenreinigung. Um all diese Anforderungen erfüllen zu können, arbeiten die Hersteller der Maschinen mit Erzeugergenossenschaften, Komponentenherstellern und staatlichen Stellen zusammen. AGRARTECHNIK hat sich in der Branche umgesehen.
 

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