Meilensteine der Landtechnik Going Green Aus der Praxis: Familie Wiebeziek setzt auf Landtechnik aus einem Haus

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Im Emsland bewirtschaftet Hermann Wiebeziek einen Milchviehbetrieb. In Sachen Außenwirtschaft ist er gut aufgestellt - ein Praxisbeispiel aus der Reihe "Meilensteine der Landtechnik Going Green".

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Familie Wiebeziek aus dem Emsland

Die Wiebezieks bewirtschaften rund 140 Hektar mit dem Schwerpunkt „Rinder, Milchkühe und Bullen“ im  Emsland. 90 Kühe werden gemolken (Schnitt bei ca. 10.700 l, Ziel 11.000 l) und 240 Bullen gemästet. Der Landmaschinenhändler des Vertrauens, die Firma Rehnen, liegt nur rund 1,5 Kilometer vom Hof entfernt. Im Laufe der Zeit haben sie die angehängten Maschinen auf die Kverneland Group und die Marken Kverneland und Vicon umgestellt.

Im 1. Schnitt muss alles passen

Andreas Antons von der Kverneland Group Deutschland erklärt die Vorteile: „Die Marke kann nur so gut sein wie der Händler. Seine Unterstützung vor Ort ist immens wichtig.“ Und dieses Vertrauen hat Wiebeziek, denn Trecker und Futtermischwagen müssen täglich einsetzbar sein.

So muss z.B. im 1. Schnitt alles passen, damit zum optimalen Zeitpunkt qualitativ hochwertiges Futter eingefahren werden kann. Schlagkraft ist hier entscheidend, der Händler steht Gewehr bei Fuß, falls es zu Problemen kommen sollte. „Der Zeitfaktor ist immens wichtig für uns. Hier entscheidet der richtige Moment über die Futterqualität für die Kühe. Es muss sauber und trocken eingebracht werden. Da möchte ich selber den Daumen draufhaben.“

Produkte aus einem Haus

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Mäher, Wender und Schwader - alles bei Wiebezieks ist von Vicon.

Wiebeziek setzt komplett auf Produkte aus einem Haus: Im Grünlandbereich, mit Mäher, Wender und Schwader, auf die Marke Vicon und auch im Ackerbau mit seinem Kverneland-Pflug und vielleicht auch bald bei der Düngerstreuertechnik vertraut er auf die Produkte der Kverneland Group. Neueste Anschaffung ist ein Schwader Vicon Andex 904 Hydro: „Wir haben 9 m Arbeitsbreite und können die Schwadbreite variabel gestalten. Je nachdem wie stark der Bestand ist, können wir uns dem nächsten Arbeitsgang mit dem Ladewagen gut anpassen.“ Beim Grasbergen setzt er auf den Lohnunternehmer. Ansonsten teilen sich sein Schwager Alois Schmitz und er die Arbeiten wie Mähen, Wenden und Schwaden.

 

Precision Farming mit RTK

Der Landwirt nutzt auch mit seinem Traktor Precision Farming. Als er ihn vor drei Jahren gekauft hat, war er entsprechend ausgerüstet. Er nutzt mittlerweile das RTK-Signal für die zentimetergenaue Präzisionslandwirtschaft. „Das war für uns eine sehr gute Entscheidung. Der Trecker kann ruhig 20 PS weniger haben, aber das RTK-Signal möchte ich bei der Arbeit nicht mehr missen.“

Zur Situation auf dem Milchmarkt sagt Wiebeziek: „Auch wir machen täglich Minus und können das nicht ewig durchhalten. Die Situation ist schon bedrückend auf den Betrieben. Wir füttern weniger Kraftfutter und optimieren, wo wir können. Investitionen werden zurück gestellt. Momentan schätze ich die Situation immer noch kritisch ein. Es trennt sich die Spreu vom Weizen, das wird noch anhalten. Wir Milchviehbetriebe kämpfen um die blanke Existenz. Jeder hofft, dass er dabei nicht auf der Strecke bleibt. Das Gehalt meiner Frau, die extern arbeitet, ist derzeit sehr wichtig für uns. 2017 dürfte es aber langsam wieder besser werden.“


Vicon erweitert Grünlandtechnik
  • Das Extra 736T eine Profi-Maschine mit 3,50 Arbeitsbreite, hydraulischer Seitenverschiebung und dem neuen Aufhängungskonzept Quattrolink.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
  • Eine optimale Bodenanpassung soll das neue Aufhängungskonzept Quattrolink dank schneller Reaktionszeit, 700 mm vertikalen Arbeitsbereich und 30° seitlichem Pendelweg erreichen.

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  • Zwei Extra 736T ergeben zusammen die Mähkombination Extra 7100T, die Arbeitsbreiten bis zu 10,20 m. Die Heckmähwerke können jeweils seitlich um 400 mm stufenlos verschoben werden.

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  • 9,00 m Arbeitsbreite, 1.560 mm Kreisel mit wartungsfreien Ölbadgetrieben sowie ein wartungsfreier Antriebsstrang sind die Vorzüge des Fanex 904 Zettwenders.

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  • Der Andex 1304 Vierkreisel-Schwader kann zwischen 10,00 und 12,50 breit rechen. Der Verzicht auf Sensoren und Elektronik macht die Maschine zur einfacher Einsteigermaschine.

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  • Die Arbeitsbreite des Andex 1505 Schwaders lässt sich hydraulisch von der Kabine aus von 9,80 bis 15,00 m einstellen. Die Kreisel können einzeln ausgehoben werden. In Kombination mit ISOBUS und GPS ist auch SectionControl möglich.

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  • Der Rotex 404 ist voll ISOBUS-gesteuert und bietet eine Wiegefunktion mit 2 % Genauigkeit. Die hydraulisch angetriebene Pickup lässt sich bei Verstopfungen einfach reversieren.

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  • Die Non-Stop-Festkammer-Presse Fastbale muss dank Zweikammer-Pressensystem zur Netzbindung nicht mehr stehen bleiben. Wahlweise ist sie auch als Press-Wickel-Kombination erhältlich.

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  • Die RV 5216 ist eine Allzweck-Presse mit ISOBUS-Steuerung. Mit drei vorkonfigurierten Ballendichten lässt sich der Pressdruck für Heu, Stroh und Silage jeweils optimal anpassen.

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  • Das patentierte AFC-System (Auto Feed Control) steuert die gleichmäßige Befüllung der Ballenkammer über eine schwenkbare Deichsel. Der Fahrer muss dazu lediglich mittig auf dem Schwad fahren, den Rest übernimmt die Presse.

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