Haltung und Mast Preise für Schlachtrinder ohne klare Tendenz

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Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben in der Woche zum 19. Februar 2012 keine klare Tendenz gezeigt.

© Uschi Dreiucker/pixelio Bild vergrößern
Der Preis für Jungbullen sank um drei Cent auf 3,59 Euro je Kilogramm Euro/kg SG.
Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 verminderte sich laut Angaben der Europäischen Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 2,13 Euro oder 0,6 Prozent auf 380,50 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Am stärksten fiel die Notierung in Dänemark und Spanien mit einem Minus von jeweils 2,0 Prozent; knapp dahinter rangierte Italien mit einem Abschlag von 1,6 Prozent.
 
Irische Mäster erhielten für ihre Tiere 0,8 Prozent weniger Geld. Weitgehend stabil blieben die Notierungen in Deutschland, Belgien, Tschechien und Österreich. Entgegen dem EU-Trend befestigten sich die Preise für Schlachtbullen in den Niederlanden um 0,6 Prozent und in Frankreich um 0,8 Prozent. Großbritannien und Schweden verzeichneten Zuschläge von jeweils 1,2 Prozent.

EU-Schlachtkuhmarkt in guter Verfassung

Im Gegensatz zum männlichen Schlachtvieh präsentierte sich der EU-Schlachtkuhmarkt in weiterhin fester Verfassung. Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden im Durchschnitt 298,97 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht gezahlt; das waren 2,65 Euro oder 0,9 Przent mehr als eine Woche zuvor. Dabei stiegen die Notierungen in Ungarn mit 4,2 Prozent und Tschechien mit 3,4 Prozent am stärksten. In Frankreich, Großbritannien und Deutschland waren 03-Kühe zwischen 1,3 Prozent und 1,6 Prozent teurer. Schwächer bewertet wurden die Tiere dagegen in Österreich mit einem Preisrückgang von 1,1 Prozent und in Dänemark mit einem Minus von 2,0 Prozent.
 

Wenig Bewegung am Schlachtfärsenmarkt

Insgesamt wenig Bewegung wurde zuletzt am Markt für Schlachtfärsen registriert. Für Tiere der Handelsklasse R3 wurden im EU-Mittel 380,62 Euro erlöst; das war ebensoviel wie eine Woche zuvor. Einem Preisanstieg von 1,0 Prozent in Deutschland, Frankreich und Polen stand ein Rückgang der Notierungen in Irland um 0,6 Prozent und in Italien um 2,2 Prozent gegenüber. Am stärksten sanken die Preise für Schlachtfärsen in Tschechien und Dänemark, nämlich um 3,5 Prozent.
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