Politik national Röring ist neuer Bauernpräsident in Westfalen-Lippe

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Münster - Johannes Röring erhielt gestern bei der Präsidentenwahl des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV) die Mehrheit. Er wird Nachfolger von Franz-Josef Möller.

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Johannes Röhring ist Präsident des Westfälischen Landwirtschaftsverbandes und im DBV-Präsidium für Tierwohl und Schweinehaltung aktiv.
Der Ackerbauer und Schweinemäster Johannes Röring stammt aus Vreden im Kreis Borken und übernimmt das Amt von Franz-Josef Möller, der aus Altersgründen nicht mehr kandidierte. Der staatlich geprüfte Landwirt, Jahrgang 1959, ist seit 2005 für die CDU Mitglied des Bundestages und hat vier Söhne. Einer von ihnen leitet als Hofnachfolger bereits den Ackerbaubetrieb mit Schweinemast und Biogasanlage.
 
Röring setzte sich mit 61 von 112 Stimmen gegen den Kreisverbandsvorsitzenden Wilhelm Brüggemeier durch. Der Herausforderer Brüggemeier erhielt das Amt des Vizepräsidenten. Der Leiter eines Acker- und Futterbaubetriebs mit Milchkühen und Mastschweinen kooperiert betrieblich mit Berufskollegen. Zum Zweiten Stellvertreter im WLV-Präsidium ist Henner Braach, Jahrgang 1963, aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein gewählt. Der Landwirtschaftsmeister hält ebenfalls Milchvieh.
 
Röring kündigte nach der Wahl an, in den kommenden Monaten alle Kreisverbände zu besuchen. Mit Blick auf die Landespolitik sagte Röring: "Noch ist unklar, was in der Koalitionsvereinbarung der neuen Landesregierung stehen wird. Klar ist jedoch, dass wir als WLV mit Nachdruck die Berücksichtigung der vitalen Interessen unserer Landwirtschaft und der ihr vor- und nachgelagerten Bereiche einfordern werden."
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