Aus der Wirtschaft Schlachtrinder: Kuhpreise steigen weiter

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Die Preise für Jungbullen behaupten sich überwiegend auf dem bisherigen Niveau. Für Schlachtkühe sind die Preise in allen Qualitätsklassen weiter gestiegen.

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Die Preise für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 sind in der vergangenen Woche um 9 Cent je Kilo gestiegen.
Lediglich im unteren Qualitätsbereich gaben die Auszahlungspreise für Jungbullen letzte Woche leicht nach. Ansonsten zeigen sich die Preise stabil. Nochmals leicht zugenommen hat letzte Woche die Anzahl der geschlachteten Bullen. Für Schlachtkühe sind die Preise in allen Qualitätsklassen weiter gestiegen. Die Anzahl der geschlachteten Kühe nahm nach dem deutlichen Anstieg in der Vorwoche ebenfalls noch einmal leicht zu.
 

Bullenpreise erstmals höher als im Vorjahr

Im Bundesmittel wurde für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der Woche bis 18. Mai ein Preis von 3,57 Euro je Tonne (Hkl. R3) gezahlt. Für Jungbullen der Handelsklasse O3 wurden 3,27 Euro/kg gezahlt und damit 2 Cent weniger als letzte Woche. Damit behaupten sich die Auszahlungspreise für Jungbullen in den meisten Qualitätsklassen die vierte Woche in Folge. Gleichzeitig sind Bullenpreise (R 3) erstmals 2 Cent höher als im letzten Jahr (3,55 Euro) und außerdem 18 Cent niedriger als im Jahr 2012 (3,75 Euro).

Preise für Kühe steigen weiter

Die Preise für Schlachtkühe haben in der Woche bis zum 18. Mai für alle Handelsklassen weiter zugelegt. Für Schlachtkühe der Handelsklasse R3 erhielten die Erzeuger 3,15 Euro/kg SG und damit 2 Cent mehr wie in der Vorwoche. Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 wurde in der Schlachtwoche mit 2,94 Euro/kg 1 Cent mehr ausgezahlt und die Preise für P2-Kühe (Verarbeitungsware) legten um 2 Cent auf 3,39 Euro/kg zu.

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