Aus der Wirtschaft Schweinepreise: VEZG steigt auf 1,33 Euro

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Mit einem sinkenden Angebot stabilisieren sich die Schweinepreise etwas. Der VEZG-Preis steigt um 5 Cent. Vergangene Woche wurde für Schweine der Handelsklasse E 1,29 Euro je Kilo Schlachtgewicht gezahlt.

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Die Schweinepreise kommen wieder deutlich unter Druck.
Das zuletzt kleiner ausfallende Angebot schlachtreifer Schweine reicht nur knapp aus, um den bestehenden Bedarf der Schlachtunternehmen vollständig zu decken. Dies resultiert in festeren Preise. In der Abrechnungswoche vom 19. bis zum 25. Januar 2015 lag der im Durchschnitt bundesweit ausgezahlte Preis für Schweine der Handelsklasse S  bei 1,33 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht. Damit ist der Preis gegenüber der Vorwoche um einen Cent gestiegen.
 
 
Für Schweine der Handelsklasse E wurden im Schnitt 1,29 Euro/kg SG ausgezahlt. Das meldet die  Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in ihrem Wochenbericht.
 
Die Zahl der geschlachteten Schweine hat vergangene Woche deutlich abgenommen. In der letzten Abrechnungswoche wurden 1.026.573 Tiere geschlachtet. Das sind knapp 14.000 Tiere weniger als in der Vorwoche (1.042.599).

VEZG-Preis steigt um 5 Cent

Zu Beginn der neuen Schlachtwoche sei die Stimmung am Markt ausgesprochen positiv, berichtet die ISN (Interessensgemeinschaft der Schweinehalter). Der Vereinigungspreis der Erzeugergemeinschaften (VEZG) für Schlachtschweine hat sich für die kommende Schlachtwoche um 5 Cent von 1,28 Euro auf 1,33 Euro je Kilo Schlachtgewicht erhöht. Die Preisspanne liegt zwischen 1,31 und 1,34 Euro/kg SG.
 
Die Nachfrage am Markt für Schlachtsauen sorgt für weiterhin gut ausgeglichene Angebots- und Nachfrageverhältnisse, so dass im weiteren Verlauf mit stabilen bis ansteigenden Preisen gerechnet wird.

Ratgeber: Trends in der Schweinehaltung (Eurotier 2014)

 
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