Allgemeines Zwischenfrüchte: So sieht es auf den Feldern aus

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Das Winterwetter der letzten Tage hat den Absterbeprozess der Zwischenfrüchte beschleunigt. Deutschlandweit sind die Zwischenfrüchte auf den Feldern zusammengebrochen und sterben ab.

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Das Winterwetter der letzten Tage hat deutschlandweit zum Absterben der Zwischenfrüchte geführt.
Der frostbedingte Absterbeprozess bei Senf hat in allen Regionen Deutschlands bereits eingesetzt. Gut entwickelte Senfbestände sind nahezu komplett zusammengebrochen und abgestorben. Das berichtet der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrücbe LIZ. Die weniger entwickelten Senfe sind zwar deutlich geschädigt, teilweise aber noch grün und brauchen noch einige Frosttage. Glyphosat-Behandlungen scheinen aber nicht notwendig zu werden.

Ölrettich

Noch nicht geschlegelte Bestände von Ölrettich zeigen sich in allen Regionen Deutschlands noch grün und wüchsig. Nur der vor den Frostereignissen bereits gemulchte Ölrettich ist deutlich frostgeschädigt. Ein erneutes Austreiben kann aber trotzdem nicht ausgeschlossen werden.

Das ist zu tun

Bei Frost und tragfähigem Boden sollte man den Ölrettich sobald wie möglich mulchen. Ende Februar sollte noch grüner oder wiederergrünter Ölrettich mit Glyphosat behandelt werden. Dadurch wird auch gleichzeitig die Altverunkrautung beseitigt. Zur Erleichterung der Bestellung sollte dann nach circa einer Woche gemulcht werden, damit sich der Wirkstoff einerseits ausreichend in den Pflanzen verteilt und sich andererseits die Biomasse bis zur Rübensaat ausreichend zersetzt.

Zahlreiche Kleearten sind als greeningfähige Zwischenfrüchte anerkannt. Eine Auswahl davon stellen wir Ihnen hier vor. Klee (Trifolium) ist eine 245 Arten umfassende Pflanzengattung. Sie wird zu den Hülsenfrüchtler gezählt.

Diese Kleearten sind greeningfähig
  • Schwedenklee (Bastardklee) (Trifolium hybridum). Foto: Aiwok/cc-by-sa-3.0 wikimedia
  • Alexandriner Klee (Trifolium alexandrinum). Foto: Fornax/cc-by-sa-3.0 wikimedia
  • Jungpflanzen des Bockshornklees (Trigonella foenum-graecum). Foto: Magnus Manske/cc-by-sa-3.0 wikimedia
  • Blühender Erdklee (Trifolium subterraneum). Foto: Hans Hillewaert/cc-by-sa-3.0 wikimedia
  • Hopfenklee (Medicago lupulina). Foto: Tigerente/cc-by-sa-3.0 wikimedia
  • Hornschotenklee (Lotus corniculatus). Foto: C. Mühlhausen/landpixel
  • Inkarnatklee (Trifolium incarnatum). Foto: Tigerente/cc-by-sa-3.0 wikimedia
  • Michelsklee (Trifolium michelianum). Foto: Chernandez69/cc-by-sa-3.0 wikimedia
  • Persischer Klee (Trifolium resupinatum). Foto: C. Mühlhausen/landpixel
  • Rotklee (Trifolium pratense). Foto: hapo/landpixel
  • Schabziger Klee (Trigonella caerula). Foto: Flyout/cc-by-sa-3.0 wikimedia
  • Alle Arten der Gattung Steinklee (Melilotus spp.) sind greeningfähig. Hier ist der Echte Steinklee (Melilotus officinalis) zu sehen. Foto: hapo/landpixel
  • Alle Arten der Gattung Steinklee (Melilotus spp.) sind greeningfähig. Hier ist der Weiße Steinklee (Melilotus alba) zu sehen. Foto: hapo/landpixel
  • Weißklee (Trifolium repens). Foto: hapo/landpixel
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