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Wenn dann während des Winters Pflanzen ausfallen, können die vorher eingeengten Pflanzen das nicht mehr vollständig kompensieren. Zudem ist das Auswinterungsrisiko des gesamten Bestandes wesentlich höher, wenn sich durch hohe Pflanzenzahl der Raps vor Winter gegenseitig hochtreibt.
Zudem werden die ungebeizten Ausfallrapspflanzen stärker von Schädlingen (Erdfloh) befallen und der Krankheitsdruck im Bestand durch das ungünstige Mikroklima ist deutlich erhöht. Die nach dem Drusch auf dem Boden liegenden Rapssamen müssen konsequent zum Keimen gebracht werden, bevor eine tiefere Bodenbearbeitung erfolgt. Rapskörner, die nicht sofort zum Keimen gebracht werden, fallen im Boden in eine "ewige" Keimruhe bis sie wieder an die Oberfläche gebracht werden, so daß Rapssamen noch zehn bis 20 Jahre später keimen können.
Rapsstoppel möglichst flach Bearbeiten
Aus diesem Grunde sollte die erste Bearbeitung auf der Rapsstoppel möglichst flach erfolgen. Der Arbeitsgang muss unmittelbar nach dem Mähdrescher erfolgen. Idealerweise sollte die Arbeit mit einer Kurzscheibenegge oder einem anderen flach arbeitenden Bodenbearbeitungsgerät erfolgen. Das Gerät sollte eine angebaute Walze haben, damit die Rückverfestigung und der Wasseranschluss gewährleistet sind. Unter feuchten Bedingungen ist die Bearbeitung auch mit dem Strohstriegel möglich, vereinzelt wird auch der Mulcher eingesetzt.
Scheibeneggen, Flügelschar- und Tiefgrubber: Schlepperfahrer-Können gefragt
Scheibeneggen, Flügelschargrubber oder gar Tiefgrubber arbeiten meist zu tief und sind deshalb nur bedingt geeignet. Werden diese Geräte eingesetzt, ist das Können des Schlepperfahrers gefragt. Auch bei der flachen Bodenbearbeitung sollten sie auf die optimale Rückverfestigung des Bodens mittels Walzen (weniger gut geeignet sind Stabwalzen) achten.
Tiefere Bearbeitung erst nach Keimung
Eine tiefere Bearbeitung darf erst erfolgen, wenn die Rapssamen gekeimt haben und die Rapsstoppel grün geworden ist. Die aufgelaufenen Rapspflanzen dürfen nicht mehr als zwei bis vier Blätter bilden und müssen dann entweder abgespritzt (wenn Wasser gespart werden soll) oder eingearbeitet werden. Auf Trockenstandorten sollte auch dieser Arbeitsgang mit der Walze kombiniert werden. (pd)

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| Weizen | 212,75 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Mais | 210,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Kartoffeln | 5,20 Euro/dt | zur dlz-Prognose |
| Braugerste | 228,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Jungbullen U3 | 3,79 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Kühe R3 | 3,37 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Milch | 32,00 Cent/kg | zur dlz-Prognose |
| Ferkel NS | 56,50 €/St. | zur dlz-Prognose |
| Schweine 56% | 1,68 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Sojaschrot | 389,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 0,00 €/t | zur dlz-Prognose |
