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„Kartellrechtlich ist bereits alles geklärt”, sagte gestern Geschäftsführer Hugo Schweers in Köln, ohne jedoch konkrete Angaben zu der Aquisition zu machen. Die strategische Ergänzung soll aber noch dieses Frühjahr unter Dach und Fach gebracht werden. Ende vergangenen Jahres war das australische Pflanzenschutz- und Saatgutunternehmen selbst noch Übernahmekandidat gewesen, an dem die chinesische Konkurrenz und amerikanische Fonds Interesse hatten. Schweers kündigte als Ziel für die kommenden Jahre an, künftig auch in Europa ins Geschäft mit Saatgut und Beizmitteln einzusteigen. Weltweit ist das Unternehmen Nr. 1 bei Wuchsstoffen und per Joint Venture mit Bayer auch Marktführer bei Bromoxynil, weiter ist Nufarm nach Dow die Nr. 2 beim Wirkstoff 2,4 D, nicht zuletzt wegen der rasanten Entwicklung bei Glyphosat-Resistenzen, weiter nach Monsanto die Nr. 2 bei Glyphosat mit eigener Produktion im österreichsichen Linz, eine von insgesamt vier Produktionsstätten im französischen Gaillon, im englischen Belevedere, und im holländischen Botlek.
Nach Bayer, Syngenta, BASF, Dow, Monsanto, DuPont und MAI ist Nufarm nach eigenen Angaben inzwischen die Nr. 8 auf der Weltrangliste der Pflanzenschutzunternehmen. In Europa arbeiten mehr als 600 Mitarbeiter, davon rund 20 in Deutschland. Nufarm Deutschland mit rund 47 Mio. € Umsatz konnte seine Marktanteile 2007 weiter ausbauen. Für die Saison 2008 werden bei Getreideherbiziden weitere Verbesserungen neu eingeführt, etwa Ralon Super Power Plus und Aniten super im Frühjahr. Weiter bietet das Unternehmen jetzt auch für den Herbst Mittel, nämlich Lentipur 700 und Fenuron Super Set an. Ende 2007 hatte Nufarm die zehnjährige Zulassung für den Wirkstoff Chlortoluron erhalten. Bei Getreidefungiziden kommt 2008 der Flamenco FS + Bravo-Pack neu auf den Markt. Weitere Neuzulassungen mit besser Formulierungstechnik sind 2008 das Maisherbizid Zeagran Ultimate und 2009 das neue Kartoffelfungizid Canvas. Bei Insektiziden ist 2011 die Einführung von Kaiso Sorbie mit dem Wirkstoff Imidacloprid in patentierter Granulat-Formulierung vorgesehen. (kb)

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| Mais | 210,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Kartoffeln | 5,20 Euro/dt | zur dlz-Prognose |
| Braugerste | 228,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Jungbullen U3 | 3,79 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Kühe R3 | 3,37 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Milch | 32,00 Cent/kg | zur dlz-Prognose |
| Ferkel NS | 56,50 €/St. | zur dlz-Prognose |
| Schweine 56% | 1,68 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Sojaschrot | 389,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 0,00 €/t | zur dlz-Prognose |
