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Im Ökolandbau zielen alle Kulturmaßnahmen darauf ab, die Pflanzen gesund und widerstandsfähig zu halten. Allerdings lässt sich der gezielte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, die nach EG-Rechtsvorschriften zulässig sind, in manchen Bereichen nicht vermeiden. So wird Kupfer vor allem bei der Bekämpfung verschiedener Pilzkrankheiten eingesetzt. Derzeit sind Pflanzenschutzmittel auf Kupferbasis wichtig, um Ertrag und Qualität der Trauben zu sichern, meldet der Ökolandbau-Newsletter. Die zulässigen Kupfermengen sind durch die Rechtsvorschriften im Ökolandbau streng begrenzt. Dennoch steht der Einsatz von Kupfer zu Pflanzenschutzzwecken im Ökolandbau zunehmend in der Kritik. Anlass dazu geben langfristig mögliche Anreicherungseffekte auf einzelnen Flächen sowie wissenschaftlich nicht auszuschließende negative Auswirkungen auf Vögel, Kleinsäuger, Regenwürmer und aquatische Organismen. Daraus folgten zwei wichtige Forschungsbereiche: Einerseits müssten Präparate und Verfahren entwickelt werden, die Kupfer als Pflanzenschutzmittel gleichwertig ersetzen könnten. Andererseits sei der Kupferaufwand durch die Verbesserung von kupferhaltigen Produkten und Applikationstechniken sowie durch begleitende pflanzenbauliche Maßnahmen weiter zu reduzieren.
Weinbauverband und Hopfenpflanzer bieten Unterstützung an
Vor diesem Hintergrund haben sich Vertreter der Ökoanbauverbände Bioland, Demeter, ECOVIN, Gäa und Naturland in einem Strategiepapier auf ein Vorgehen zur weiteren Reduzierung des Kupferaufwandes sowie der Entwicklung von Alternativen festgelegt. Das Strategiepapier ist durch das "Forum Pflanzenschutz im Ökolandbau" im Rahmen von drei Fachgesprächen erarbeitet worden. Es handelt sich dabei um ein Diskussionsforum, das von dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und den Ökoverbänden zur Diskussion wichtiger Fragen des Pflanzenschutzes im Ökolandbau ins Leben gerufen wurde. Unterstützer des Strategiepapiers sind unter anderem der Deutsche Weinbauverband e.V., der Verband Deutscher Prädikatsweingüter, die Fachgruppe Obstbau im Bundesausschuss Obst und Gemüse, der Verband Deutscher Hopfenpflanzer e.V. sowie der Zentralverband Gartenbau e.V.
Kernaussage des Strategiepapiers
"Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll die zulässige Aufwandmenge von derzeit drei (Hopfen: vier) Kilogramm pro Hektar und Jahr im Durchschnitt für die jeweilige Kultur auf 2,5 (Hopfen: drei) Kilogramm pro Hektar und Jahr reduziert werden. Ferner sollen innerhalb der nächsten zehn bis fünfzehn Jahre Alternativen zu Kupferpräparaten (verstanden als Gesamtheit von Maßnahmen, Verfahren und Präparaten sowie deren sinnvolle Kombination) entwickelt werden. Dadurch soll der Einsatz von kupferhaltigen Pflanzenschutzmitteln in geeigneten Fällen unterbleiben oder soweit optimiert und minimiert werden, dass sowohl eine Anreicherung im Boden als auch unvertretbare Beeinträchtigungen des Naturhaushalts auszuschließen sind. Zwecks Überprüfung dieses Ziels wird eine statistische Datenerhebung zum Einsatz von Kupfer als Pflanzenschutzmittel, zum Beispiel über die im Ökolandbau üblichen Kontrollen vorgenommen." (pd)

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| Mais | 210,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
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| Jungbullen U3 | 3,79 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Kühe R3 | 3,37 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Milch | 32,00 Cent/kg | zur dlz-Prognose |
| Ferkel NS | 56,50 €/St. | zur dlz-Prognose |
| Schweine 56% | 1,68 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Sojaschrot | 389,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 0,00 €/t | zur dlz-Prognose |
