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Bei den 75 überflogenen Förder- und Bohrplattformen haben Greenpeace-Experten große Ölteppiche entdeckt. Jedes Jahr gelangen tausende Tonnen Öl in das Meer. Die Plattformen fördern ein Gemisch aus Öl, Gas und Wasser. Auf der Plattform wird das Wasser vom Öl getrennt und als sogenanntes Produktionswasser ins Meer geleitet. Das Abwasser darf maximal 40 Gramm Öl pro Kubikmeter Wasser enthalten. Das Problem: Je länger die Lagerstätte ausgebeutet wird, desto mehr Wasser enthält das geförderte Öl und desto mehr Produktionswasser wird ins Meer geleitet. Dadurch steigt die Ölverschmutzung immer stärker an.
Greenpeace fordert die Regierungen der Anrainerstaaten der Nordsee auf, die Ölverschmutzung der Plattformen durch Produktionswasser sofort zu stoppen. Die Anlagen müssen regelmäßig kontrolliert werden und es muss harte Strafen für Ölsünder geben. Die eingeleiteten Ölmengen betrugen laut OSPAR (Oslo-Paris-Kommission zum Schutz des Nordost-Atlantiks) 1984 rund 1700 Tonnen, 1994 rund 6000 Tonnen und 2005 stiegen sie auf rund 13.000 Tonnen an. Die Grenzwerte für Öl im Abwasser werden immer öfter überschritten.
Das Öl schädigt Meereslebewesen. Kleinste Mengen werden im Meerwasser verteilt und von den Organismen aufgenommen. Sie gelangen so in die Nahrungskette, wo sie sich als Schadstoffe in Würmern, Muscheln, Krebsen, Seesternen, Fischen, Seevögeln und Meeressäugern anreichern können. Dies kann zu Wachstums- und Entwicklungsstörungen führen. Über die Nahrungskette können die Schadstoffe schließlich auch zum Menschen gelangen. (ots)

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| Kühe R3 | 3,37 €/kg | zur dlz-Prognose |
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| Schweine 56% | 1,68 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Sojaschrot | 389,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 0,00 €/t | zur dlz-Prognose |
