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Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung habe vorgesehen, die Biotechnologie in der Forschung und der Anwendung zu fördern, heißt es in einer Pressemeldung des Unternehmens. Diese Zusage werde mit der vorgesehenen Novellierung des Gentechnikgesetzes in keiner Weise eingehalten.
Die KWS Saat AG ist nach eigenen Angaben als größtes deutsches Pflanzenzüchtungsunternehmen seit über 20 Jahren in der Entwicklung der Grünen Gentechnik tätig. Ein Wirtschaftsunternehmen könne aber auf Dauer Forschung nicht um der
Forschung willen betreiben, es müsse auch Perspektiven für die Anwendung
der Forschungsergebnisse im Land geben. "Die jetzt vorgesehen Novellierung des Gentechnikgesetzes schafft für
den praktischen Anbau nahezu unüberwindbare Hürden und belässt den
Landwirt weiterhin in einer unzumutbaren Rechtsunsicherheit", heißt es in der Pressemeldung der KWS Saat AG weiter. Überdies werde die Koexistenz der verschiedenen
Anbauformen (klassisch, ökologisch und mit Hilfe gentechnologischer
Methoden) verhindert.
Vor der Verabschiedung des Gesetzes appelliert das Pflanzenzuchtunternehmen deswegen an die Bundesregierung, die Regelungsflut des Gentechnikgesetzes zum einen auf praktikable Bestimmungen im Sinne der Guten Fachlichen Praxis zu begrenzen sowie des Weiteren durch eine abschließende Festlegung aller Haftungstatbestände Rechtssicherheit für die Landwirte zu schaffen (Streichung des Wortes "insbesondere" laut § 36 a Gentechnikgesetz). Nach Ansicht der KWS Saat AG sollte das Gesetz darüber hinaus innerhalb von zwei Jahren unter Berücksichtigung aller Erkenntnisse aus der praktischen Nutzung überarbeitet werden. (pd)

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| Rapsschrot | 0,00 €/t | zur dlz-Prognose |
