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Diese Auffassung hat der Deutsche Naturschutzring (DNR) bei der Vorstellung eines hauseigenen Rankings vertreten und deshalb gleichzeitig an die Bundesländer und die Bundesregierung appelliert, den ökologischen Landbau stärker zu fördern.
Dem DNR-Ranking zufolge steht Brandenburg mit einem Anteil von 10,5 Prozent Bio an der Landwirtschaftsfläche des Landes an der Spitze, gefolgt von Hessen mit 9,3 Prozent, dem Saarland mit 8,9 Prozent und Mecklenburg-Vorpommern mit 8,7 Prozent.
Niedersachsen "trauriges Schlusslicht"
"Trauriges Schlusslicht" ist Niedersachen mit einem Flächenanteil von lediglich 2,9 Prozent; Sachsen und Schleswig-Holstein mit 3,5 Prozent stehen laut DNR nicht viel besser da. Die unterdurchschnittliche Quote des Ökolandbaus im nördlichsten Bundesland bezeichnete Kornelie Blumenschein, Mitglied des DNR-Präsidiums und Vorsitzende der Ökolandbauvereinigung Gää, als um so verhängnisvoller, weil "Schleswig-Holstein aus der Förderung des Ökolandbaus aussteigen will." DNR-Generalsekretär Helmut Röscheisen, Vorsitzender der Jury Ökologischer Landbau, machte generell auf die nationalen Angebotsengpässe bei einem auf der Nachfrageseite weiter boomenden Ökomarkt aufmerksam.
Ökolandbau auf niedrigem Niveau
Eine wesentliche Ursache für die hohe Importquote von nahezu 50 Prozent sei die zu geringe Förderung der ökologischen Landwirtschaft in Deutschland. So habe sich der Förderstopp zahlreicher Bundesländer in den Jahren 2005 und 2006 als schwerwiegender Fehler erwiesen. Die Förderprogramme seien zwar inzwischen wieder angelaufen, aber meistens auf niedrigem Niveau. Der DNR fordere daher von den Bundesländern eine deutliche Anhebung der Förderprämien und von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner eine kräftige Aufstockung der Mittel für das Bundesprogramm Ökolandbau.
Schonung von Klima und Natur
Den Nutzen des ökologischen Landbaus im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft sieht der DNR zum einen in positiven Effekten für die biologische Vielfalt. Neben der Ausstattung mit naturnahen und miteinander vernetzten Flächen sei vor allem eine naturschonende Bewirtschaftung von Bedeutung, betonte der Naturschutzring. Zum anderen enthielten Ökoprodukte bei verschiedenen Kulturen wie Kohl, Salat, Tomaten oder Kartoffeln im Vergleich zum konventionellen Anbau deutlich höhere Gehalte an Antioxidantien, Vitaminen und bioaktiven Stoffen. Nicht zuletzt profitiere auch das Klima vom Ökolandbau - vor allem wegen des Verzichts auf synthetischen Dünger und des kleineren Viehbestandes je Flächeneinheit. Zudem könne ein ökologisch bewirtschafteter Boden mehr CO2 binden. (AgE)

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1°C | -0°C | ![]() |
-6°C | -6°C | |
| Raps | 448,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Weizen | 216,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Mais | 205,75 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Kartoffeln | 7,30 Euro/dt | zur dlz-Prognose |
| Braugerste | 260,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Jungbullen U3 | 3,87 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Kühe R3 | 3,15 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Milch | 0,00 Cent/kg | zur dlz-Prognose |
| Ferkel NS | 55,70 €/St. | zur dlz-Prognose |
| Schweine 56% | 1,60 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Sojaschrot | 294,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 194,00 €/t | zur dlz-Prognose |