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[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Pflanze » Ölsaaten » Rapsaussaat ]
Freitag, 25.05.2012
Ölsaaten | 24.08.2011 Redaktion agrarheute.com

Rapsaussaat: Probleme vor allem in Küstenregionen und Höhenlagen

München - Nasse Erntebedingungen behindern vor allem in Norddeutschland die Rapsaussaat. agrarheute.com hat sich erkundigt, wie der aktuelle Stand auf den Feldern ist.
Während die Felder im Norden Deutschlands noch nicht frei sind, sind im Süden rund 70 bis 80 Prozent Raps ausgesät. © landpixel.de
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Während die Felder im Norden Deutschlands noch nicht frei sind, sind im Süden rund 70 bis 80 Prozent Raps ausgesät.
© landpixel.de
Vor allem im Norden und Nordosten Deutschlands ist die Ernte wegen der nassen Bedingungen in diesem Jahr stark verzögert. Thomas Wegert, Vertriebsleiter für Rapool Deutschland geht davon aus, dass bundesweit aktuell etwa 95 Prozent der Rapsernte abgeschlossen ist. Deutliche Probleme sieht er vor allem in den Küstenregionen und in einigen Höhenlagen. Wegen der extremen Unterschiede der Rapsschläge in diesem Jahr schwanken auch die Erträge und Qualitäten stark: "Es gibt Erträge, die zwischen 10 bis 50 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) streuen, und das sogar innerhalb einer Region. Bundesweit denken wir, dass wir einen Durchschnittsertrag von circa 30 dt/ha erreichen werden", berichtet Thomas Wegert. Auch die Ölgehalte schwanken sehr stark. Wie der Rapsexperte berichtet, gibt es sowohl Flächen mit nur 40 Prozent Ölgehalt, aber auch solche mit 44 Prozent: "Im Trend liegt der Ölgehalt etwas unter dem Vorjahr:"

Rapsaussaat: Saatbeet geht vor Saatzeit

In vielen Teilen Deutschlands ist die Rapsaussaat derzeit schon in vollem Gange. Thomas Wegert schätzt, dass im Süden rund 70 bis 80 Prozent und in Mitteldeutschland zwischen 50 und 70 Prozent gesät ist. Im Norden allerdings sind die Flächen für die Saat noch nicht frei. "Das eigentliche Potential für Raps in Deutschland liegt bei 1,4 bis 1,5 Millionen Hektar. Das werden wir in diesem Jahr wahrscheinlich nicht erreichen", erklärt der Wegert im Gespräch mit agrarheute.com.
 
Für eine späte Rapssaat gibt es aber auch Sorten, die spätsaatverträglich sind. Rapool bietet beispielsweise die Sorten Visby und Dimension an. Zusätzlich rät Thomas Wegert den Landwirten eine Beizung des Saatguts mit Dimethomorph (DMM): "Das schützt zum einen gegen falschen Mehltau und wirkt auch als Wachstumsförderer im Keimblattstadium." Sein wichtigster Grundsatz bei der Rapsaussaat lautet dennoch: 'Saatbeet geht vor Saatzeit'.
 
 
Das ganze Gespräch mit Thomas Wegert, dem Vertriebsleiter für Rapool Deutschland finden Sie in unserer Mediathek als Podcast zum anhören. mehr…
 
 
Wie weit sind Sie mit Ihrer Rapsaussaat? Läuft alles nach Plan oder stecken Sie noch mitten in der Ernte? Machen Sie doch mit bei unserer Umfrage direkt rechts neben dem Artikel!
bem
Fachbeitrag zum Thema:
Redaktion DLZ Punktlandung gefragt Rapsherbizide
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Keywords Anbauflächen | DMM | Höhenlagen | Jugendentwicklung | Küstengebiete | Rapool | Rapsanbau | Rapsaussaat | Rapsbeizung | Rapsernte | Rapserträge | Thomas Wegert | Ölgehalte
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