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[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Wirtschaft » Rohstoffindex August ]
Samstag, 26.05.2012
Wirtschaft | 08.09.2011 Redaktion agrarheute.com

AMI Rohstoff-Index im August stabilisiert

Bonn - Nach einer kurzzeitigen Schwächephase konnte sich der Agrarrohstoff-Index für die wichtigsten in Deutschland erzeugten Agrarrohstoffe wieder befestigen.
Der Rohstoffindex bewegte sich weiter auf hohem Niveau. © AMI
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Der Rohstoffindex bewegte sich weiter auf hohem Niveau.
© AMI
Der Agrarrohstoff-Index der Agrarmarkt Informations-GmbH für die wichtigsten in Deutschland erzeugten Agrarrohstoffe konnte sich im August 2011 nach einer kurzzeitigen Schwächephase wieder leicht um 0,3 Punkte befestigen. Mit 138,6 Punkten bewegte sich der Wert für die 13 im Index enthaltenen Agrarprodukte im langfristigen Vergleich zudem weiter auf hohem Niveau. Der bisherige Rekordwert vom Frühjahr 2008, als der Index auf fast 144 Punkte geklettert war, dürfte vorerst jedoch nicht erreicht werden.
 
Trendumkehr am Getreidemarkt
 
Hauptursache der freundlichen Entwicklung war die Trendumkehr auf dem Getreidemarkt. Die Preise für wichtige Getreidearten legten im Monatsverlauf deutlich zu. Bei Brotroggen schossen die Kurse mit plus 10 Prozent regelrecht nach oben, da die nassen Witterungsbedingungen zur Ernte in diesem Jahr für ein sehr knappes Aufkommen an hochwertigen Qualitäten gesorgt haben. Bei den tierischen Produkten überwogen ebenfalls positive Tendenzen. Insbesondere die Preise für Rindfleisch profitierten von einer ungewöhnlich guten Nachfrage in den Sommermonaten und legten im Vergleich zum Vormonat zwischen 1,9 Prozent (Färsen) und 4,8 Prozent (Jungbullen) zu.
 
Abwärtstrend bei Schweinepreisen
 
Leichte Aufschläge wurden ebenfalls bei den deutschen Milchpreisen registriert, während die Geflügelpreise auf ihrem im Juli erreichten Niveau verharrten. Weiter abwärts ging es im August bei den Schweinepreisen. Marktteilnehmer klagten in den Sommermonaten oft über fehlende Impulse im Geschäft mit Grillartikeln und mussten daher im August neben unverändert hohen Futterkosten auch noch Verluste bei den Fleischerlösen von rund zwei Prozent verkraften. Für den September rechnen Marktteilnehmer mit insgesamt stabilen Preisen für Fleisch und Milch. Bei Getreide und Ölsaaten kann man zumindest von ähnlichen Tendenzen ausgehen, wobei angesichts der allenfalls ausgeglichenen internationalen Weizenbilanz sowie defizitärer Ölsaaten- und Maismärkte durchaus auch Potenzial für festere Kurse besteht.
 
Die AMI hat den Index für die Preisentwicklung bei den wichtigsten Agrar- und Nahrungsmittelrohstoffen in Deutschland entwickelt, um für mehr Transparenz an den landwirtschaftlichen Rohstoffmärkten zu sorgen. Dieser Index umfasst die wichtigsten landwirtschaftlichen Hauptprodukte und ist dadurch ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Dynamik in der deutschen Landwirtschaft. Der Index wird monatlich veröffentlicht.
Fachbeitrag zum Thema:
Redaktion DLZ Gute Nachfrage verschlingt einiges Rindfleischmarkt
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Keywords AMI | Fleischpreise | Geflügelmarkt | Getreidepreise | Lebensmittelpreise | Milchprodukte | Rohstoffindex | Schweinfleisch | Weizenpreise
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