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Nachdem der Beschluss der italienischen Gesundheitsbehörden, mit Wirkung seit dem 3. März nur noch den Import von geimpften Lebendrindern aus Frankreich zuzulassen, das Verhältnis beider Länder auf eine harte Probe gestellt hatte, ist dem französischen Landwirtschaftsminister Michel Barnier nach zähen bilateralen Verhandlungen nun doch ein erster Erfolg gelungen. Wie das Agrarressort in einer Presseinformation mitteilte, hat das italienische Gesundheitsressort inzwischen zugestimmt, die in der EU-Regelung zwischen der zweiten Impfung und der Verbringung der Tiere vorgesehene Wartezeit von bislang 60 auf 30 Tage zu reduzieren. Die Erleichterung gelte allerdings nur für Tiere aus Schutzzonen, die gegen die Blauzungenkrankheit des Serotyps 8 geimpft worden seien.
Das bedeute konkret, dass Rinder im Alter von mehr als 90 Tagen, die mit dem Vakzin BTV PUR ALSAP 8 des Herstellers Merial geimpft worden seien, nach der verkürzten Wartezeit nach Italien verbracht werden dürfen. Eine weitere Voraussetzung sei, dass der vollständige Impfzyklus, das heißt zwei Injektionen innerhalb von 30 Tagen, im Zeitraum 21. Dezember 2007 bis 30. April 2008 erfolgt sei. Barnier zufolge sind allerdings einige südfranzösische Departements von der Lockerung der Handelsbeschränkungen ausgenommen. Die bilateralen Gespräche mit Italien dauerten an, insbesondere mit Blick auf Handelserleichterungen für sogenannte Fresser und für natürlich immunisierte Tiere. Von der jetzt zugesicherten Lockerung seien zwischen 180.000 und 190,000 Tiere betroffen, hieß es im Ministerium. (AgE)

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