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Durch langjährige Erfahrung, praxisorientierte Entwicklungen und hervorragenden Service könnten immer mehr Kunden begeistert werden. So habe das von der Familie Paintner geführte Untenehmen in diesem Jahr 190 Neumaschinen gefertigt. Durch den diesjährigen Rekordabsatz übernehme ROPA die weltweite Führungsrolle in Herstellung und Vertrieb von selbstfahrenden Maschinen für die Zuckerrübenernte, -reinigung und –verladung.
Die 190 Maschinen teilten sich in 120 Rübenvollernter und 70 Verlademäuse auf, die in diesem Jahr in 17 Ländern rund um den Globus ausgeliefert würden. Von den 120 Rübenvollerntern würden 62 in Ländern der Europäischen Union ihren Dienst leisten. Weitere 58 Maschinen seien in nicht EU-Länder verkauft worden. Bei den Verlademäusen sehe das Bild ähnlich aus: Hier würden beinahe 60 Prozent der Produktion in Länder der Europäischen Union abgesetzt. Die weitesten Reisen träten jene Maschinen an, die nach China, Kanada und USA geliefert werden.
In über 30 Ländern der Welt würden ROPA Maschinen eingesetzt. Um jederzeit und an jedem Ort bestmöglichen Service gewährleisten zu können, setze ROPA neben festen Servicepartnern auf eigene Tochterfirmen für Service, Ersatzteillager und Vertrieb in den Hauptrübenanbaugebieten. Insgesamt unterhalte ROPA fünf eigene Tochterfirmen, von denen aus Kunden und Servicestützpunkte geschult und betreut werden.
Euro-Tiger V8-3 mit eigens entwickeltem Transport- und Kuppelsystem
Der Rekordabsatz trage der innovativen und ausgeklügelten Technik von ROPA Rechnung. Der euro-Tiger V8-3 überzeuge durch seine hohe Schlagkraft und Zuverlässigkeit. Auch der Fahrer fühle sich in der komfortablen und ergonomisch angepassten Fahrerkabine sehr wohl. Der euro-Tiger V8-3 besteche weiter durch sein verstopfungsfreies PR-Rodeaggregat, das vom Firmengründer Hermann Paintner selbst entwickelt wurde. Optional sei der euro-Tiger V8-3 mit einem überbreiten acht- oder neun-reihigen XL-Rodevorsatz erhältlich. 2010 seien 36 Maschinen vom Typ euro-Tiger V8-3 XL auf Vorbestellung hergestellt und verkauft worden. Das Rodeaggregat könne zum Umsetzen auf der Straße einfach und schnell gekuppelt werden. Dafür habe ROPA speziell ein eigenes Transport- und Kuppelsystem entwickelt.
Im Bereich der selbstfahrenden Reinigungslader sei ROPA seit langer Zeit Weltmarktführer. Das Cockpit der Verlademaus werde zunehmend zur Zentrale der gesamten Zuckerrübenabfuhrlogistik. Ins Terminal der euro-Maus 3 habe ROPA die Schnittstellen zwischen Rübenanbauer, Rübenroder, Einsatzleiter, Abfuhrfahrzeuge, Zuckerfabrik und Durchlaufwaage integriert und vernetzt. Aber die Entwicklung gehe noch weiter: Im Rahmen der Agritechnica wurde von ROPA erstmals ein Prototyp zum Konzept der euro-Maus 4 vorgestellt.
Nach intensiver Weiterentwicklung und Verfeinerung des Maschinenkonzepts würden in diesem Jahr zehn Maschinen vom Typ ROPA euro-Maus 4 als Vorserie das ROPA Werk in Sittelsdorf verlassen. Die Markteinführung sei für 2011 geplant. Wesentliche Kennzeichen der euro-Maus 4 seien das verbreiterte und über zehn Meter breite Aufnahmesystem, eine auf 5,10 Meter anhebbare Fahrerkabine sowie zahlreiche praxisoptimierte Neu- und Weiterentwicklungen.
Eigene Tochtergesellschaften für bestmöglichen Service vor Ort
ROPA will die Kunden jederzeit mit dem bestmöglichen Service direkt vor Ort unterstützen. Deshalb seien im Jahre 2000 in Frankreich, 2003 in der Ukraine, 2005 in Russland, 2006 in Polen und 2008 in Kazan / Russland eigene Tochtergesellschaften gegründet worden. Jede der Tochterfirmen kümmere sich direkt vor Ort um die Belange der Kundschaft. Mit eigenen Servicewerkstätten und ausgebildeten Servicemonteuren sowie großem Service- und Ersatzteillager könne ein schneller und kompetenter Service gewährleistet werden.
"Selbstverständlich" werde jede Maschine beim Ersteinsatz von ROPA Servicetechnikern begleitet, um eine optimale Erstinbetriebnahme zu gewährleisten. Weiter würden alle Maschinenführer vor dem ersten Einsatz durch Mitarbeiter des Mutterunternehmens in Sittelsdorf oder der einzelnen Tochtergesellschaften intensiv geschult und auf den Ernteeinsatz vorbereitet. Jederzeit stehe das kompetente Serviceteam von ROPA den Kunden zur Verfügung.
Der ROPA Kundendienst über die Betreuung rund um den Einsatz hinaus. So könnten ROPA Kunden auch auf ihren älteren Modellen die aktuellen Maschinenupdates aufspielen. Kostenlos werde die aktuelle Software über den Kundenlogin der ROPA-Website bereitgestellt. Nach dem Download könne sie via USB-Stick auf das Terminal der Maschinen übertragen werden. Für den euro-Tiger V8 sei dies ab dem Baujahr 2004 möglich. Bei der euro-Maus 3 ab dem Baujahr 2006. ROPA Kunden profitieren dadurch von aktuellen Neuentwicklungen (wie Steinklemmererkennung) und Zusatzfunktionen (Memoryfunktion, Reinigungsüberwachung,…). ROPA mache es sich zur Aufgabe, seine Kunden an den neuesten Entwicklungen und Errungenschaften teilhaben zu lassen. Zugleich würden dadurch die Maschinen technisch und wertmäßig aufgewertet.
Einsatz auch bei schwierigen Witterungsbedingungen
ROPA bezeichnet seine Maschinen als "high-tech", sie bildeten das Premiumsegment im Markt. Durch ein Höchstmaß an Fertigungsqualität und Zuverlässigkeit seien sie über eine lange Zeit extrem wertbeständig. Auch deshalb, weil sie durch ihre Konzeption in allen Klima-, Gelände-, und Bodenregionen bestens zurecht kämen – insbesondere gelte dies auch bei schwierigen Einsatz- und Witterungsbedingungen. So werde ein späterer Wiederverkauf der Maschinen wesentlich erleichtert.
Das ebenfalls 2009 auf der Agritechnica vorgestellte Konzept der NawaRo-Maus berge ein großes Erfolgspotenzial, denn die Praxis sei von der Technik begeistert. Bereits in diesem Jahr würden drei Maschinen im Einsatz sein. Die NawaRO-Maus sei für die Aufnahme von Schüttgut entwickelt worden. Insbesondere bei der Verladung von nachwachsenden Rohstoffen für Biogasanlagen sei der Einsatz einer solchen Maschine äußerst interessant, weil die Effizienz der gesamten Logistikkette gesteigert werden könne. Die drei derzeit eingesetzten Maschinen würden durch das ROPA Entwicklungs- und Technikteam im Praxiseinsatz begleitet, um das neue Verfahrenskonzept für die Kunden noch weiter zu optimieren.
ROPA habe seit der Gründung durch Hermann Paintner im Jahre 1986 "maßgebend zur Verbesserung der Zuckerrübenlogistik beigetragen". Nun solle das gesammelte Wissen zielorientiert und vorteilhaft für alle in die Biomasselogistik eingebracht werden. Mit dem Konzept der NawaRo-Maus sei der erste Schritt getan.
ROPA führender Hersteller in der Rübenerntetechnik.
Der bayrische Maschinenhersteller ROPA gilt nach eigenen Angaben europa- und weltweit als führend in Entwicklung und Herstellung von Maschinen für die Zuckerrübenernte, -reinigung und -verladung. Im Bereich der selbstfahrenden Reinigungslader sei ROPA seit langer Zeit Weltmarktführer. Das aktuelle Produktprogramm umfasse den dreiachsigen, sechs-, acht oder neunreihigen Zuckerrübenvollernter euro-Tiger V8-3 sowie die Reinigungslader euro-Maus 3, euro-Maus 4 und die euro-BunkerMaus 3. Mit der NawaRo-Maus sei das Produktprogramm auf den Sektor Logistik für Nachwachsende Rohstoffe erweitert worden.
Das familiengeführte Unternehmen beschäftige derzeit über 200 Mitarbeiter am Produktionsstandort in Sittelsdorf . In den fünf ROPA Tochtergesellschaften arbeiteten weitere 65 Mitarbeiter. (pd)

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