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"Der Hamburger Verein Greenpeace hat sich mit der x-ten Neuauflage seiner Pestizid-Kampagne als ernst zu nehmender Partner in der Debatte disqualifiziert", kritsiert der Industrieverband Agrar e. V. (IVA).
'Reißerische Behauptungen': Widersprüche entdeckt
Eine Analyse des IVA zeige die Widersprüche zwischen den reißerischen Behauptungen der Pressemitteilung und den Untersuchungsergebnissen auf. Denn diese zeigen vor allem, dass die deutschen Obstbauern verantwortungsvoll arbeiten.
Rückstandstest: Keine Ergebnisse oder unter Grenzwerten
Greenpeace hat nach eigenen Angaben Strauchbeeren aus überwiegend deutschem Anbau in verschiedenen Supermärkten gekauft und auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersuchen lassen. Das Ergebnis: Viele Proben wiesen gar keine Rückstände auf, kamen Rückstände vor, so lagen sie weit unterhalb der gesetzlich festgelegten Höchstgehalte. Damit decken sich die Untersuchungen der Hamburger Kampagne mit den umfassenden Untersuchungen der deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden für Lebensmittelsicherheit.
In einer Greenpeace-Pressemitteilung habe es nach IVA-Angaben jedoch trotz der obigen Ergebnisse geheißen: "Johannisbeeren mit Pestizid-Cocktails/Greenpeace entdeckt illegale Pestizide in deutschen Strauchbeeren".
IVA: Greenpeace trickst mit Rückstandstests
Der Industrieverband Agrar wirft Greenpeace jetzt vor "mit Rückstandstests zu tricksen", sowie "Medien und Verbrauchern einen Bären aufzubinden". Denn nach eigener Durchsicht der Testergebnisse habe sich ein völlig anderes Bild ergeben, als Greenpeace in seinen Pressemitteilungen glauben machen wolle. (ots/pd)

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