• nachrichten
  • themen
  • mediathek
  • community
  • WETTER

  • MÄRKTE & PREISE

  • BRANCHENBUCH

  • APPS

  • SHOP

  • WEITERE
    • Termine

    • Lexikon

    • Jobportal

    • Unternehmensporträt

    • Prospekt-Center

    • dlv-Agrarmedien

    • Mediadaten

agrarheute Home
nachrichten
Bitte warten
  • Suche
  • Quickfinder
  • Login
  • Registrieren
  • Newsletter
Bitte anmelden.
Bitte richten Sie Ihr Benutzerkonto unten stehend ein.
Wählen Sie bitte unten stehend aus unserem Newsletterangebot.

Für die eingegebene Quickfinder Nummer konnte kein Ergebnis gefunden werden.

Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.

Der Suchbegriff sollte mindestens 3 Zeichen beinhalten.

Sie wurden erfolgreich abgemeldet.

Bitte füllen Sie alle Felder aus.



Passwort vergessen


Falls Sie noch nicht für agrarheute.com registriert sind klicken Sie hier.

  • Home

  • Politik

    • Politik national

    • Politik EU

    • Politik international

  • Wirtschaft

  • Betriebsführung

  • Landtechnik

  • Pflanze

  • Rind

  • Schwein

  • Geflügel

  • Energie

  • Bio

  • Umwelt

  • Leben

  • Specials

[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Politik » Politik EU » Sawicki_Vorwurf ]
Samstag, 26.05.2012
Politik EU | 30.09.2011 Redaktion agrarheute.com

Sawicki attackiert Berlin: Mehr GAP-Gelder für Osteuropa

Warschau/Berlin - In einem Spiegel-Interview attackiert der polnische Landwirtschaftsminister Marek Sawicki Deutschland und fordert erneut die "Loslösung von historischen Bezügen" bei der GAP-Reform.
Der polnische Minister Marek Sawicki (r., hier beim Agrarrat im September) fordert von EU-Kommissar Dacian Ciolos eine gerechtere Verteilung der Fördergleder.© European Union
Bild vergrößern
Der polnische Minister Marek Sawicki (r., hier beim Agrarrat im September) fordert von EU-Kommissar Dacian Ciolos eine gerechtere Verteilung der Fördergleder.
© European Union
"Es ist doch nicht gerecht, dass die polnischen Landwirte derzeit Direktzahlungen in Höhe von durchschnittlich 190 Euro pro Hektar erhalten, während ihre deutschen Kollegen 340 Euro pro Hektar bekommen [...]. Ich will, dass die polnischen Landwirte genauso behandelt werden wie alle anderen in Europa", macht Sawicki in einem Interview mit dem SpiegelOnline seinen Standpunkt erneut klar. Bereits in der Vergangenheit tat sich der polnische Minister als Sprecher der osteuropäischen Staaten für eine gerechtere Vergabe der EU-Fördergelder hervor. Laut Sawicki sei die EU-Kommission grundsätzlich für eine Umverteilung der Fördergelder, deren Vorschläge gingen Polen aber noch nicht weit genug.
 
Sawicki, der im Moment auch den Vorsitz des EU-Agrarrats innehat, spricht sich in dem Interview auch für die Kappung der Direktzahlungen bei Großbetrieben ein. "Die EU hat sich im Laufe der Jahrzehnte von den ursprünglichen Zielen der gemeinsamen Agrarpolitik verabschiedet und ist zu einer riesigen Subventionsmaschine geworden. In den Römischen Verträgen ging es vorrangig um eine Versorgung mit sicheren, allgemein zugänglichen und preiswerten Nahrungsmitteln." Die Direktzahlungen an große Betriebe widersprächen diesen Zielen, prangert der polnische Minister im SpiegelOnline-Interview an. Es handele sich um Wirtschaftsunternehmen, die selbständig und ohne Zuschüsse auf dem Markt agieren könnten.

BMELV: Im Stil befremdlich und inhaltlich unzutreffend

"Wir haben die Vorwürfe mit Erstaunen zur Kenntnis genommen. Diese Äußerungen sind im Stil befremdlich und inhaltlich unzutreffend - und wohl auch dem Wahlkampf in Polen zuzuschreiben", kontert das Bundeslandwirtschaftsminsiterium in Person von Pressesprecher Holger Eichele in einem offiziellen Statement die Aussagen Sawickis. Deutschland habe demnach von Anfang der Diskussion um die GAP nach 2013 klargestellt, bei der künftigen Mittelverteilung eine gewisse schrittweise Umverteilung von West nach Ost mitzutragen.
 
"Um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, bedarf es jedoch zwingend einer Betrachtung von 1. und 2. Säule. 2013 liegen die Zahlungen im Durchschnitt bei 344 Euro in Polen und 400 Euro in Deutschland. Dies zeigt, dass die Unterschiede in der Verteilung der GAP-Mittel tatsächlich nicht groß sind", heißt es in dem Statement des BMELV weiter. Eine Ausweitung der Betrachtung auf die Mittel bei den EU-Strukturfonds zeige, dass in der aktuellen Finanzierungsperiode auf Polen ein Anteil von rund 17 Prozent entfällt, auf Deutschland hingegen rund vier Prozent. "Wir denken, diese objektiven Tatbestände sollten Basis für die Diskussion über die Zukunft der GAP sein."

BMELV: Gute Gründe für Differenzierung

"Die in den Raum geworfenen selektiven Zahlen zu den Direktzahlungen sind irreführend und daher einer fairen Diskussion nicht dienlich", kritisiert das BMELV. Zudem gäbe es laut dem Ministerium weiterhin gute Gründe, wie das außerlandwirtschaftliche Lohnniveau und die Pacht- bzw. Kaufpreise für landwirtschaftliche Flächen, die für eine Differenzierung der Höhe der Direktzahlungen zwischen den Mitgliedstaaten sprächen. Die teils sehr unterschiedlichen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen schließe auch die Europäische Kommission in ihre Überlegungen mit ein.
pd/hek
Fachbeitrag zum Thema:
Redaktion DLZ EU-Agrarpolitik Die Zeit drängt
Lesen Sie hierzu auch
  • Politik EU EU-Agrarrat: Ciolos zeigt sich kompromissbereit
  • Politik EU Ciolos: Bürokratie-Kritik Vorwand für Greening-Skepsis
  • Video Ukraine: Landwirtschaft (fast) ohne Fördergelder
Um ein Kommentar zu schreiben müssen Sie sich einloggen.
Beitrag Empfehlen Drucken Kommentieren
« zurück Probeabo
Social Media



Lesen Sie und diskutieren Sie mit, was die Landwirtschaft bewegt.
Keywords Aigner | Brüssel | Erste Säule | Fördergelder | GAP | Interview | Sawicki | Zweite Säule
Daten des Empfängers
Ihre Angaben
Ihr Kommentar: *
Wichtiger Hinweis:

Ihre Angaben werden von uns elektronisch gespeichert und nur für den Artikelversand verwendet.
Mit der Bestätigung des Sendebuttons willigen Sie in die Speicherung Ihrer Daten ein.

Wetter
Nord Süd
heute 21°C 15°C   19°C 12°C
morgen 20°C 15°C   20°C 15°C
über-
morgen
21°C 12°C   18°C 14°C
Alle Angaben ohne Gewähr
Alle Wetterdaten: mit 6-Tage-Vorschau
AGRITECHNICA EXKLUSIV-VIDEOS
KRONE: Gold für die Rundballenpresse Ultima
Agroair: Patentierte Technik zur Sortierung von Streugut
Land-Data Eurosoft: IT rückt in die Mitte der Landtechnik
GKN Walterscheid: Zapfwellen für Leistungen bis 400 PS
Stähler: In Zukunft noch breiter aufgestellt

Weitere Exklusiv-Videos in der Mediathek
Märkte & Preise
dlz-Agrarmagazin
  • Pflanzen
  • Rinder
  • Schweine
  • Futtermittel
Raps 460,50 Euro/t zur dlz-Prognose
Weizen 212,75 Euro/t zur dlz-Prognose
Mais 210,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Kartoffeln 5,20 Euro/dt zur dlz-Prognose
Braugerste 228,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Jungbullen U3 3,79 €/kg  zur dlz-Prognose
Kühe R3 3,37 €/kg  zur dlz-Prognose
Milch 32,00 Cent/kg zur dlz-Prognose
Ferkel NS 56,50 €/St.  zur dlz-Prognose
Schweine 56% 1,68 €/kg  zur dlz-Prognose
Sojaschrot 389,00 €/t  zur dlz-Prognose
Rapsschrot 0,00 €/t  zur dlz-Prognose
Ausführliche Übersicht:
Alle Marktdaten
Alle dlz-Prognosen
Umfrage
Setzen Sie in Ihrer Milchviehherde hornlose Bullen ein?
Ja, ich setze ausschließlich hornlose Bullen ein.
Ja, ich setze teilweise hornlose Bullen ein.
Nein, ich setze keine hornlosen Bullen ein.

AGRARNACHRICHTEN-TICKER
Biogasanlagen ersetzen zwei Atomkraftwerke
Neue Bio Messe in Berlin
Biogas kann Energiewende beschleunigen
Gebrauchte Front-Trommel-Mähwerke im Fokus
Profiwetter: Sonniges Pfingstwochenende
Marktfrüchte  Tiere  Milch  Futtermittel
Testen Sie jetzt kostenlos die Beta-Version unseres "Marktkompass" mit Echtzeitkursen, Marktanalysen und Marktnachrichten - ein Service der dlv-Agrarmedien. Wählen Sie oben aus der Navigation den gewünschten Marktkompassbereich.
nach oben
agrarheute.com-Services
  • Service
  • Wetter
  • Märkte & Preise
  • Shop
  • Branchenbuch
  • Apps
  • Termine
  • Lexikon
  • Jobportal
  • Unternehmensporträt
  • Prospekt-Center
  • Mediadaten
  • Dienste
  • RSS
  • Newsletter
  • App
  • Sitemap
  • Tags
  • Themen
  • Mastitis unter Kontrolle
  • Düngung
  • Precision Farming
  • Risikomanagement
  • pfluglose Bodenbearbeitung
  • Biogas-Abwärmenutzung
  • Personalmanagement
  • Finanzierung
  • Windenergie
  • In Biogas investieren
  • Generationswechsel
  • Gülletechnik
  • Fachrubriken
  • Home
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Betriebsführung
  • Landtechnik
  • Pflanze
  • Rind
  • Schwein
  • Geflügel
  • Energie
  • Bio
  • Umwelt
  • Leben
  • Specials
  • dlv - Deutscher Landwirtschaftsverlag
  • Verlag
  • Abo
  • Kleinanzeigen
  • Jobportal
  • landecht - der Shop für Land & Natur
  • Media
  • Mediadaten
  • Mediaservice dlv
  • Weitere
  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutz
  • Kontakt

Die weiteren Angebote des dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag

www.dlv.de
dlv Logo

Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen