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Jungbullen: Kräftiger Abschlag in Lettland
Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 verminderte sich laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 4,30 Euro oder 1,2 Prozent auf 345,48 Euro je 100 Kilo Schlachtgewicht (SG). Den kräftigsten Abschlag mussten die Landwirte in Lettland hinnehmen; hier sackte die Notierung um 7,4 Prozent. Um rund 4,5 Prozent ging es mit den Preisen in Italien nach unten, während es in den Niederlanden ein Minus von 3,7 Prozent gab. Auch die deutschen Mäster hatten weiterhin keinen Grund zum Aufatmen; hier sank der Preis erneut, und zwar um 2,8 Prozent. Keine Veränderungen wurden in Dänemark, Spanien und Slowenien verzeichnet. Über einen Aufschlag von 3,6 Prozent konnten sich die Rinderhalter in Finnland freuen. In Griechenland und der Slowakei stiegen die Rinderpreise jeweils um mehr als 2,5 Prozent. Zuwächse zwischen 1,2 Prozent und 1,7 Prozent gab es in Polen, Bulgarien und Schweden.
Schlachtkühe: Herbe Verluste in Holland und Spanien
Bergab ging es in der Berichtswoche auch am Markt für Schlachtkühe. Für Tiere der Handelsklasse O3 verringerte sich das Preisniveau durchschnittlich um 2,43 Euro oder 1,0 Prozent auf 239,72 Euro je 100 Kilo SG. Ausschlaggebend war die Entwicklung in den Niederlanden und Spanien, wo die Notierungen um 4,9 Prozent beziehungsweise 4,6 Prozent nachgaben. In Lettland wurde ein Minus von 3,4 Prozent verzeichnet; in Deutschland lag der Abschlag bei 2,0 Prozent. Ebenfalls nach unten entwickelten sich die Preise in Österreich, Frankreich und Rumänien. In Dänemark, Schweden und Belgien wurden dagegen keine nennenswerten Preisveränderungen registriert. Sehr freundlich präsentierte sich der Markt für Schlachtkühe in der Slowakei mit einem Plus von 6,3 Prozent. In Griechenland, Ungarn und Italien stiegen die Preise um jeweils rund 3,5 Prozent.
Schlachtfärsen: Leichtes Plus in den Niederlanden
Für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 wurden zuletzt im Schnitt der meldenden EU-Länder 339,23 Euro je 100 Kilo SG gezahlt, das waren 1,58 Euro oder 0,5 Prozent weniger als eine Woche zuvor. Dabei gaben die Preise in Ungarn und Italien um 9,5 Prozent beziehungsweise 3,3 Prozent nach. Seitwärts tendierten die Notierungen in Belgien, Frankreich und Österreich. Um rund 1,0 Prozent verbilligten sich die Färsen in Irland, Deutschland und Rumänien. Nach oben ging es mit den Färsenpreisen hingegen in den Niederlanden, wo ein Plus von 6,7 Prozent registriert wurde. (AgE)

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| Raps | 460,50 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Weizen | 212,75 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Mais | 210,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Kartoffeln | 5,20 Euro/dt | zur dlz-Prognose |
| Braugerste | 228,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Jungbullen U3 | 3,79 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Kühe R3 | 3,37 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Milch | 32,00 Cent/kg | zur dlz-Prognose |
| Ferkel NS | 56,50 €/St. | zur dlz-Prognose |
| Schweine 56% | 1,68 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Sojaschrot | 389,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 0,00 €/t | zur dlz-Prognose |
