Samstag, 26.05.2012
Schlachtrinderpreise legen etwas zu
Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder haben sich an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union weiter positiv entwickelt.
Die aktuellen Schlachtpreise in Europa.
© AgE
In der Woche zum 6. November ermittelte die EU-Kommission
einen Durchschnittspreis für Jungbullen der Handelsklasse
R3 von 373,37 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG). Das
waren 2,74 Euro oder 0,7 % mehr als in der Vorwoche. Entgegen
den Vorwochen fiel die Entwicklung in den einzelnen Mitgliedstaaten
diesmal differenzierter aus. Irland und Großbritannien verzeichneten
ein Plus von 1,8 % beziehungsweise 1,4 %. Für italienische
Bullenmäster gingen die Erlöse sogar um 2,1 % nach oben. In
Österreich stiegen die Kurse um 1,1 %, ebenso in Deutschland.
Belgische Tierhalter erhielten 0,9 %, spanische 0,6 % mehr. Stabil
blieb dagegen der Auszahlungspreis in Frankreich. Die polnischen
Viehhalter mussten indes Abschläge von 1,2 % hinnehmen.
Kühe verzeichnen geringere Aufschläge als Bullen
Die
Aufschläge am Schlachtkuhmarkt fielen erneut schwächer als bei
den Jungbullen aus. Kühe der Handelsklasse O3 kosteten in der
Berichtswoche 280,62 Euro/100 kg SG; gegenüber der Vorwoche
bedeutet das ein Plus von 0,72 Euro oder 0,3 %. Mit 3,4 % fiel das
Plus in Italien deutlich aus. Schlachttiere in Großbritannien verteuerten
sich um 2,2 %. Für belgische Landwirte ging es um 1,3 %
nach oben, in Irland waren es 1,5 %. Deutsche Schlachtkühe erzielten
ein Plus von 0,7 %. Aufschläge von 0,5 % konnten die spanischen
Tierhalter realisieren. Die Kurse in Frankreich sanken hingegen
um 1 %. In Polen mussten sogar Abschläge von 1,8 %
hingenommen werden.
Auch Schlachtfärsen tendieren nach oben
Die Preise für Schlachtfärsen der Handelsklasse
R3 stiegen in der Berichtswoche um 0,80 Euro oder 0,2 %
auf 365,34 Euro/100 kg SG an. Polnische, britische und irische
Tierhalter konnten sich über Aufschläge von 1,3 % bis 1,6 % freuen,
italienische Viehhalter bekamen 1,1 % mehr. In Belgien kletterten
die Kurse um 0,7 %. In Deutschland stiegen die Notierungen
um 0,6 %. In Frankreich gingen die Kurse um 0,3 % nach unten,
in Österreich um 0,7 % und in Spanien um 0,9 %.
AgE
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