Samstag, 26.05.2012
Schlachtrindermärkte uneinheitlich
Brüssel - Während es für Jungbullen und Färsen teils deutliche Zuschläge gab, mussten Schlachtkühe leichte Einbußen hinnehmen.
Schlachtrindermärkte uneinheitlich
Die Preise für Schlachtrinder haben sich an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union zuletzt uneinheitlich entwickelt.
Jungbullen: Notierungen in Frankreich deutlich gestiegen
Das von der Europäischen Kommission ermittelte Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 lag in der Woche zum 9. Oktober bei 363,35 Euro je 100 Kilo (kg) Schlachtgewicht (SG); das waren 2,09 Euro oder 0,6 Prozent (%) mehr als in der Vorwoche. Mit einem Plus von 1,7 % stiegen die Notierungen in Frankreich deutlich. In den Niederlanden, Österreich und Polen kletterten die Kurse zwischen 1,3 % und 1,5 % nach oben. Deutsche Tierhalter konnten 1,1 % höhere Preise erzielen, in Großbritannien waren es 0,9 % mehr. Stabil blieben die Notierungen in Belgien. Für dänische Bullenmäster sanken dagegen die Erlöse um 1,2 %. In Italien sanken die Kurse sogar um 1,5 %.
Schlachtkühe: Preise leicht gesunken
Schlachtkühe der Handelsklasse O3 kosteten in der Berichtswoche im
Schnitt der meldenden EU-Länder 275,42 Euro je 100 kg SG; das waren 0,17
Euro oder 0,1 % weniger als in der Vorwoche. In Italien sanken die
Preise um 1,5 %. Die Niederlande hatten sogar ein Minus von 2,9 % zu
verzeichnen. In Deutschland, Frankreich und Großbritannien stiegen
indessen die Notierungen leicht um 0,7 % an.
Schlachtfärsen: Überdurchschnittlicher Preisanstieg in Spanien
Schlachtfärsen der
Handelsklasse R3 wurden in der EU im Mittel mit 356,16 Euro je 100 kg SG
gehandelt. Gegenüber der Vorwoche stieg der Preis damit um 4,14 Euro
oder 1,2 %. Überdurchschnittlich fiel der Anstieg in Spanien und Italien
mit 2,4 % beziehungsweise 2,6 % aus. Französische Tierhalter konnten
ein Plus von 0,9 % melden, für britische Anbieter gab es einen Zuschlag
von 0,8 %. In Deutschland blieben die Notierungen gegenüber der Vorwoche
stabil. Zu minimalen Abschlägen von 0,2 % kam es dagegen in Belgien und
Dänemark. In Österreich gingen die Kurse um 2,5 % nach unten.
AgE
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