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[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Rind » Haltung und Mast » Schlachtrinderpreise30_1_12 ]
Samstag, 26.05.2012
Haltung und Mast | 30.01.2012 Redaktion agrarheute.com

EU-Schlachtrinderpreise etwas fester

Brüssel - Die Schlachtrinderpreise an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben zuletzt überwiegend fester tendiert.
Die Nachfrage an den Exportmärkten ist weiterhin gut, das Angebot innerhalb der EU geht zurück. Das führt zu guten Preisen.© Andreas Dück/aboutpixel.de
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Die Nachfrage an den Exportmärkten ist weiterhin gut, das Angebot innerhalb der EU geht zurück. Das führt zu guten Preisen.
© Andreas Dück/aboutpixel.de
Nach Angaben der EU-Kommission lag der gewogene Durchschnittspreis für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der Woche bis zum 22. Januar bei 382,69 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Im Vergleich zur Vorwoche erlösten männliche Schlachttiere dieser Kategorie danach 1,48 Euro oder 0,4 Prozent mehr; das Vorjahresniveau wurde um 37,21 Euro oder 10,8 Prozent übertroffen. Saisonal ging es mit den Preisen in den Niederlanden mit 5,9 Prozent und in Dänemark mit 5,2 Prozent besonders stark nach oben.
 
Auch Italien, Finnland, Litauen und Polen verzeichneten mit zwei Prozent und mehr überdurchschnittliche Zuwächse. Abschläge wurden dagegen für Frankreich und Portugal ausgewiesen, und zwar von 1,0 Prozent und 1,1 Prozent. In Deutschland erzielten die Erzeuger mit 382,50 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht rund ein Euro oder 0,3 Prozent mehr als zuvor.

Schlachtkühe etwas teurer

Auch Schlachtkühe wurden in der dritten Januarwoche im EU-Mittel höher bewertet: Für Tiere der Handelsklasse O3 errechnete die EU-Kommission einen Durchschnittspreis von 286,94 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht, was gegenüber der Vorwoche einen Anstieg um 1,55 Euro oder 0,5 Prozent bedeutete; vor einem Jahr mussten die EU-Schlachtbetriebe ein Fünftel weniger für diese Schlachttiere zahlen.
 
EU-Marktpreise für Rinder (Woche vom 16. bis 22. Januar 2012).
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EU-Marktpreise für Rinder (Woche vom 16. bis 22. Januar 2012).
Die Preisentwicklung in einzelnen EU-Staaten verlief dabei zuletzt recht unterschiedlich. In Estland beispielsweise verteuerten sich O3-Kühe gegenüber der Vorwoche um fast 10 Prozent; in Portugal und Polen um gut fünf Prozent sowie vier Prozent. Dem stand die Entwicklung in Rumänien, Ungarn, Bulgarien und Slowakei gegenüber, wo die Kuhpreise um zwei Prozent oder mehr nachgaben. Ähnlich erging es den Anbietern in Spanien, die ein Erlösminus von 1,9 Prozent zu verkraften hatten. In Deutschland wurden im Schnitt 301,92 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht für Altkühe gezahlt; das waren 4,08 Euro oder 1,4 Prozent mehr als in der Woche zuvor.

Preise für Schlachtfärsen stabil

Stabil blieben im Berichtszeitraum laut EU-Statistik die Preise für Schlachtfärsen: Im gewogenen Schnitt der meldenden Mitgliedsländer erzielten R3-Tiere 377,15 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht; das waren 0,18 Euro mehr als in der Vorwoche. Sehr positiv entwickelten sich aus Erzeugersicht die Färsenpreise in den Niederlanden mit einem Plus von 9,3 Prozent. Auch in Polen, Frankreich und Dänemark erhielten die Verkäufer mehr Geld. Niedrigere Notierungen wurden dagegen aus Spanien, Lettland, Großbritannien und Finnland gemeldet. In Deutschland lag der Preis mit 344,76 Euro je 100 Kilogramm um rund zwei Euro oder 0,6 Prozent über dem Vorwochenniveau.
AgE
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