Samstag, 26.05.2012
Schlepperübergabe: Wochenblatt-Gewinner freut sich über neuen Traktor
Adelschlag - Angekommen. Am Freitagnachmittag konnte Andreas Hutter, der Gewinner des Wochenblatt-Jubiläumsgewinnspiels "Bauernquiz", seinen neuen Schlepper in Empfang nehmen.
Der Gewinner Andreas Hutter (kurzärmlig) nahm seinen neuen Schlepper in Empfang.
Kurz nach 15 Uhr bog der grüne
Fendt Vario 312 TMS in die Einfahrt des festlich geschmückten Hofs von Andreas Hutter in Adelschlag (Landkreis Eichstätt) ein. Der 46jährige
Landwirt hatte beim Jubiläums-Preisausschreiben anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatts teilgenommen und prompt den Hauptgewinn gelandet, einen Schlepper im Wert von 110.000 Euro.
Die treibende Kraft, dass Hutter überhaupt teilgenommen hatte, war sein
neunjähriger Sohn Raphael. Der hatte im Wochenblatt von dem
Preisausschreiben gelesen und den Vater motiviert mitzumachen, als das Gewinnspiel, dass sich über das gesamte Jubiläumsjahr des
Wochenblatts erstreckte, schon fast gelaufen war. "Wir
haben nur an der Hauptverlosung teilgenommen. Dazu haben wir alle alten
Wochenblätter rausgesucht und das Lösungswort zusammengesucht", erinnert sich Hutter. Schwierig sei es nicht gewesen, die richtige Lösung zu
finden, "aber ein bisschen anspruchsvoll schon, weil man sich einlesen
musste".
Als ihm die Glücksfee des Deutschen Landwirtschaftsverlags, Vanessa
Gaebel, am Telefon dann mitteilte, dass er den Hauptpreis gewonnen hatte,
konnte er es anfangs kaum glauben und fragte erstmal nach einer
offiziellen Bestätigung, "denn anrufen tun viele", berichtete der 46jährige.
25.000 Einsender machten beim Gewinnspiel mit
Ganz so einfach den Hauptgewinn abzuräumen, wie es im Nachhinein aus
der Sicht des Gewinners aussieht, war es
jedoch nicht.
"Immerhin hatten wir über 25.000 Einsendungen und davon waren über
10.200 richtige Antworten", berichtete Thomas Mirwald von der
Geschäftsführung des Deutschen Landwirtschaftsverlags, zu dem auch das
Bayerische Wochenblatt gehört. Thomas Mirwald und Manfred
Pröbstle, der Regionalvertriebsleiter Süd des Traktorherstellers Fendt
waren sich bei der Übergabe des Schleppers auf dem Hof von Andreas
Hutter einig. "Es hat den richtigen
getroffen."
Bei Kaffee und Kuchen, Grillfleisch, Würstln und Salaten wurde die
Ankunft des wertvollen Preises anschließend noch ausgiebig gefeiert. Als
musikalischen Höhepunkt hatte sich Gastgeber Hutter den KellerSteff, einen Shootingstar der jungen bayerischen Musik-Szene, auf den Hof
geholt. Passenderweise ist das Logo vom KellerSteff ein Traktor und seine erste und bereits sehr erfolgreiche CD
heißt auch noch "Bulldogfahrer". Darauf besingt er unter anderem mit sehr unterhaltenden Worten die Wichtigkeit eines Schlepperfahrers.
Direktvermarktung nach dem Prinzip des englischen Milchmanns
Andreas Hutter lebt mit seiner Frau Gabi und seinen vier Kindern Anna (13), Clara (10),
Raphael (9) und Josef (5) auf dem Hof, den er von seinen Eltern übernommen hat. Er bewirtschaftet 70 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche und baut Getreide, Mais, Kleegras und Soja an. Seine 60 Milchkühe hat er in einer Stallgemeinschaft mit einem anderen
Landwirt untergebracht. Die beiden haben auch drei Traktoren in einer
Maschinengemeinschaft. Seit diesem Jahr ist er vom Bio-Verband Naturland
anerkannt. Die Milch seiner Kühe verarbeitet Hutter in
seiner eigenen Molkerei. Der 46-jährige verkauft seine Milch in Direktvermarktung an
Endverbraucher und Verpflegungsbetriebe, wie Kindergärten und Schulen,
in der Umgebung. "Nach dem Prinzip des englischen Milchmanns liefern wir
unsere Milch vier Mal die Woche an die Haustür unserer Kunden",
berichtet Hutter. Rund 400 Kunden hat er und das fast ohne Werbung, sagt
seine Frau Gabi. Der gute Geschmack der pasteurisierten, aber nicht
homogenisierten Milch hat sich auch so schon herumgesprochen.
Über das sonnige und heiße Frühjahr beklagt er sich nicht, denn er
hat eine 60-KW-Photovoltaikanlage auf dem Stalldach. "Mit einer
Photovoltaik-Anlage auf dem Dach ist die Sonne leichter zu ertragen". Er
war einer der ersten im Dorf, die sich eine Solarstromanlage
installiert haben. "Angefangen haben wir mit 10 KW".
gz
Wochenblatt-Hauptgewinn (15.06.2011)
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