Samstag, 26.05.2012
Bio
| 31.01.2012
Öko-Sojabohnen im Test
Auch in der Öko-Tierhaltung werden proteinhaltige, hochwertige Futterkomponenten benötigt. Stellt der Soja-Anbau eine Alternative zu Lupinen und Ackerbohnen dar?
Zum Wochenauftakt musste die Sojabohne Abschläge hinnehmen.
© landpixel
Der Fachbereich Öko-Landbau der LWK Niedersachsen hat 2008 erstmalig mit Sojabohnenversuchen unter ökologischen Anbaubedingungen begonnen. Die wesentlichen Gründe für den Einstieg waren die Ertragsrisiken beim Anbau von Ackerbohnen, Lupinen und Körnererbsen und vor allem der zunehmende Bedarf an proteinhaltigen, hochwertigen Futterkomponenten in der wachsenden Öko-Tierhaltung.
Wärmeres Wetter gut für die Sojabohne
Außerdem scheint durch züchterischen Fortschritt auch der Soja-Anbau in
heimischen Gefilden in greifbare Nähe gerückt. Zudem ermutigen die
steigenden Durchschnittstemperaturen und die intensivere
Sonneneinstrahlung der letzten Jahre, sich mit dieser im norddeutschen
Raum bisher fremden Kultur zu beschäftigen.
Nach einem ersten erfolgreichen Tastversuch im Jahr 2008, folgten von
2009 bis 2011 Exaktversuche zum ökologischen Sojabohnenanbau mit den
Schwerpunkten Sortenprüfung und mechanische Unkrautregulierung. Angelegt
wurden die Versuche auf einem langjährig ökologisch bewirtschafteten
leichten Standort mit Beregnungsmöglichkeit im östlichen Niedersachsen.
Fazit
Der ökologische Sojabohnenanbau ist besonders für Neueinsteiger durchaus anspruchsvoll. Besonders die Unkrautregulierung hat einen wesentlichen Einfluß auf den Anbauerfolg. Eine ausführliche Beratung hilft Anbaufehler zu vermeiden.
Eine Beratung erhalten Sie beim Fachbereich Öko-Landbau der LWK Niedersachsen unter 0511-3665-4378.
Markus Mücke, Armin Meyercordt/LWK
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