• nachrichten
  • themen
  • mediathek
  • community
  • WETTER

  • MÄRKTE & PREISE

  • BRANCHENBUCH

  • APPS

  • SHOP

  • WEITERE
    • Termine

    • Lexikon

    • Jobportal

    • Unternehmensporträt

    • Prospekt-Center

    • dlv-Agrarmedien

    • Mediadaten

agrarheute Home
nachrichten
Bitte warten
  • Suche
  • Quickfinder
  • Login
  • Registrieren
  • Newsletter
Bitte anmelden.
Bitte richten Sie Ihr Benutzerkonto unten stehend ein.
Wählen Sie bitte unten stehend aus unserem Newsletterangebot.

Für die eingegebene Quickfinder Nummer konnte kein Ergebnis gefunden werden.

Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.

Der Suchbegriff sollte mindestens 3 Zeichen beinhalten.

Sie wurden erfolgreich abgemeldet.

Bitte füllen Sie alle Felder aus.



Passwort vergessen


Falls Sie noch nicht für agrarheute.com registriert sind klicken Sie hier.

  • Home

  • Politik

    • Politik national

    • Politik EU

    • Politik international

  • Wirtschaft

  • Betriebsführung

  • Landtechnik

  • Pflanze

  • Rind

  • Schwein

  • Geflügel

  • Energie

  • Bio

  • Umwelt

  • Leben

  • Specials

[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Politik » Politik national » SPD-Gentechnik ]
Samstag, 26.05.2012
Politik national | 13.12.2011 Redaktion agrarheute.com

SPD: Keine Gentechnik auf Deutschlands Äckern

Berlin - Die Sozialdemokraten lehnen den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen und deren Verwendung als Lebens- und Futtermittel ab. Das hat die Partei auf ihrem Bundesparteitag beschlossen.
Hat ein Patent negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft? Mit dieser Frage beschäftigen sich künftig BLE und Bundessortenamt.© landpixel
Bild vergrößern
Hat ein Patent negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft? Mit dieser Frage beschäftigen sich künftig BLE und Bundessortenamt.
© landpixel
Die SPD hat ihre ablehnende Haltung gegenüber der Grünen Gentechnik bekräftigt. Der Anbau sei nicht kontrollierbar, stelle ein Verunreinigungsrisiko für Umwelt und gentechnikfreie Lebensmittelwirtschaft dar und werde von der Bevölkerung nicht akzeptiert, heißt es in dem Beschluss. Zudem seien weitere langfristige Folgen des Einsatzes der Grünen Gentechnik wissenschaftlich noch nicht geklärt.

Kein wirklicher gesellschaftlicher Nutzen

Nach Auffassung der SPD steht diesen Risiken kein nennenswerter gesellschaftlicher Nutzen gegenüber. So könnten Schädlinge auch mit weniger problematischen Techniken bekämpft werden. Außerdem bildeten sich bereits erste Resistenzen gegenüber gentechnisch veränderten Pflanzen.
 
Im Kampf gegen den weltweiten Hunger böten diese Pflanzen keine wirkliche Lösung. Hunger sei ein Verteilungsproblem und müsse durch Verteilungsgerechtigkeit gelöst werden.
 
Gentechnikfreie Felder in Deutschland
 
Konkret spricht sich die SPD dafür aus, die mit dem aktuellen Vorschlag der EU-Kommission zur Änderung der Freisetzungsrichtlinie erweiterten Möglichkeiten nationaler Anbauverbote als Chance für gentechnikfreie Felder in Deutschland zu nutzen. Das EU-Zulassungsverfahren müsse überarbeitet werden und konsequent dem Vorsorgeprinzip folgen. Das Verfahren müsse transparenter und demokratischer werden, ökologische Fragen stärker berücksichtigen und sozioökonomische Nutzen und Risiken sowie die agronomische Nachhaltigkeit als wichtige Kriterien in die Bewertung einbeziehen. Solange das EU-Zulassungsverfahren diese Bedingungen nicht erfülle, sollten der Partei zufolge keine weiteren gentechnisch veränderten Organismen (GVO) zugelassen werden.
 
Die Möglichkeiten der neuen Koexistenz-Leitlinien der EU-Kommission will die SPD ausschöpfen, um den Status der gentechnikfreien Regionen rechtlich abzusichern sowie Schadenersatzansprüche auch für GVO-Verunreinigungen unterhalb von 0,9 Prozent rechtssicher zu regeln.
 
Gentechnikfreie Wirtschaft entlasten
 
Benötigt würden Lösungen, die die gentechnikfreie Wirtschaft von Analysekosten und Aufwand für den Schutz vor GVO-Verunreinigungen entlasteten, heißt es in dem Beschluss weiter.
 
Beim Saatgut als erstem Glied der Erzeugungskette müsse jeder nachweisbare GVO-Eintrag zur entsprechenden Kennzeichnungspflicht führen.
 
Tierische Erzeugnisse seien in den Geltungsbereich der EU-Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebens- und Futtermittel aufzunehmen. Verbraucher müssten erkennen können, ob genveränderte Pflanzen verfüttert worden seien.
 
Patente auf Tiere und Pflanzen verbieten
 
Schließlich tritt die SPD für ein klares Verbot von Patenten auf Tiere, Tierarten, Pflanzen, Pflanzensorten sowie auf konventionelle Züchtungsverfahren wie Kreuzung und Selektion, auch wenn diese durch technische Verfahrensschritte wie Genanalyse ergänzt seien. Nach derzeitiger Praxis seien die Anforderungen an eine Erfindungsleistung zu niedrig. Sie führten dazu, dass sich durch weitreichende und massenhafte Patente die Nutzungsrechte in den Händen weniger Konzerne konzentrierten, zu Lasten der Landwirte, der Züchter, der Tiere, der biologischen Vielfalt und der globalen Nahrungsmittelsicherheit.

FDP: SPD-Beschluss fortschrittsfeindlich

"Die SPD hat entschieden, sich dem herrschenden Meinungsklima anzupassen, statt wie früher Impulse für die Lösung gesellschaftlicher Probleme zu setzen", kritisiert die Sprecherin für Ernährung und Landwirtschaft der FDP, Christel Happach-Kasan. Der Wissenschaftsstandort Deutschland werde im Bereich der Gentechnik abgewickelt, die Fragen der Welternährung, Anpassung von Kulturpflanzen an den Klimawandel, die Herausforderungen der notwendigen nachhaltigen Intensivierung der Landwirtschaft seien für die SPD ohne Bedeutung, wie der Antrag zeige. Einerseits die Vorzüge der roten und weißen Gentechnik zu betonen und gleichzeitig die vielversprechende Züchtungsmethode für Pflanzen abzulehnen sei ein Zeichen dafür, dass die Sozialdemokraten nicht begriffen hätten, welches Potential die grüne Gentechnik besitze.

SPD und Grüne schicken offenen Brief an Regierungsfraktionen

Matthias Miersch (MdB, SPD) und Harald Ebner (MdB, Bündnis 90/Die Grünen) haben sich in einem Offenen Brief an die Regierungsfraktionen gewandt. Darin kritisieren sie, dass ein von ihren Parteien initiierter, interfraktioneller Antrag zur Vergabe von Biopatenten nach wie vor unbearbeitet sei. "Viele Hoffnungen wurden in einen interfraktionellen Antrag im Bundestag gesetzt, der auf Initiative unserer Fraktionen angestoßen wurde. Seit Sommer 2010 laufen die Verhandlungen, seit April 2011 gibt es einen unter den Berichterstattern des Agrarausschusses abgestimmten Antragsentwurf. Dieser Entwurf müsste nur noch vom federführenden Rechtsausschuss endgültig abgestimmt werden", so die Politiker. Doch trotz zahlreicher Nachfragen und Mahnungen bleibe der Antrag bei den Koalitionsfraktionen unbearbeitet in der Schublade liegen.
 
Den Offenen Brief können Sie sich hier als pdf-Dokumten herunterladen ...
AgE/pd
Fachbeitrag zum Thema:
Redaktion Neue Landwirtschaft Fortschritt braucht Akzeptanz
Lesen Sie hierzu auch
  • Politik EU Privilegien im EU-Patent sichern
  • Politik EU Mangelnde Objektivität: EFSA entlässt Führungskraft
  • Video Agrarministerkonferenz: Schwarz-rot-grüne Farbspiele
Um ein Kommentar zu schreiben müssen Sie sich einloggen.
Beitrag Empfehlen Drucken Kommentieren
« zurück Probeabo
Social Media



Lesen Sie und diskutieren Sie mit, was die Landwirtschaft bewegt.
Keywords Anbauverbot | Biopatente | EFSA | Genmanipulation | Gentechnik | Offener Brief | SPD | interfraktioneller Antrag | nationaler Handlungsspielraum
Daten des Empfängers
Ihre Angaben
Ihr Kommentar: *
Wichtiger Hinweis:

Ihre Angaben werden von uns elektronisch gespeichert und nur für den Artikelversand verwendet.
Mit der Bestätigung des Sendebuttons willigen Sie in die Speicherung Ihrer Daten ein.

Bild des Tages
Bild des Tages Alle Bilder ansehen
AGRITECHNICA EXKLUSIV-VIDEOS
Mercedes Zetros: 330 PS für die Agrologistik
Case IH: Mit dem Puma stufenlos unterwegs
HORSCH: Landwirtschaft aus Leidenschaft
Case IH: Eine Legende lebt - Der neue Farmall C
strube Saatzucht: 130 Jahre Familientradition

Weitere Exklusiv-Videos in der Mediathek
Wetter
Nord Süd
heute 21°C 15°C   0°C 0°C
morgen 20°C 15°C   0°C 0°C
über-
morgen
21°C 12°C   0°C 0°C
Alle Angaben ohne Gewähr
Alle Wetterdaten: mit 6-Tage-Vorschau
Umfrage
Setzen Sie in Ihrer Milchviehherde hornlose Bullen ein?
Ja, ich setze ausschließlich hornlose Bullen ein.
Ja, ich setze teilweise hornlose Bullen ein.
Nein, ich setze keine hornlosen Bullen ein.

AGRARNACHRICHTEN-TICKER
Biogasanlagen ersetzen zwei Atomkraftwerke
Neue Bio Messe in Berlin
Biogas kann Energiewende beschleunigen
Gebrauchte Front-Trommel-Mähwerke im Fokus
Profiwetter: Sonniges Pfingstwochenende
Märkte & Preise
dlz-Agrarmagazin
  • Pflanzen
  • Rinder
  • Schweine
  • Futtermittel
Raps 460,50 Euro/t zur dlz-Prognose
Weizen 212,75 Euro/t zur dlz-Prognose
Mais 210,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Kartoffeln 5,20 Euro/dt zur dlz-Prognose
Braugerste 228,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Jungbullen U3 3,79 €/kg  zur dlz-Prognose
Kühe R3 3,37 €/kg  zur dlz-Prognose
Milch 32,00 Cent/kg zur dlz-Prognose
Ferkel NS 56,50 €/St.  zur dlz-Prognose
Schweine 56% 1,68 €/kg  zur dlz-Prognose
Sojaschrot 389,00 €/t  zur dlz-Prognose
Rapsschrot 0,00 €/t  zur dlz-Prognose
Ausführliche Übersicht:
Alle Marktdaten
Alle dlz-Prognosen
Themendossier
Gülle nachhaltig nutzen
Wer mit Gülle düngt, sollte wissen, was technisch möglich und ökonomisch sinnvoll ist. Zudem ist eine Reihe von gesetzlichen Auflagen einzuhalten. Lesen Sie hier, wie Sie Gülle am besten lagern und transportieren und wie Sie den Wirtschaftsdünger gezielt ausbringen.zum Thema
Marktfrüchte  Tiere  Milch  Futtermittel
Testen Sie jetzt kostenlos die Beta-Version unseres "Marktkompass" mit Echtzeitkursen, Marktanalysen und Marktnachrichten - ein Service der dlv-Agrarmedien. Wählen Sie oben aus der Navigation den gewünschten Marktkompassbereich.
nach oben
agrarheute.com-Services
  • Service
  • Wetter
  • Märkte & Preise
  • Shop
  • Branchenbuch
  • Apps
  • Termine
  • Lexikon
  • Jobportal
  • Unternehmensporträt
  • Prospekt-Center
  • Mediadaten
  • Dienste
  • RSS
  • Newsletter
  • App
  • Sitemap
  • Tags
  • Themen
  • Mastitis unter Kontrolle
  • Düngung
  • Precision Farming
  • Risikomanagement
  • pfluglose Bodenbearbeitung
  • Biogas-Abwärmenutzung
  • Personalmanagement
  • Finanzierung
  • Windenergie
  • In Biogas investieren
  • Generationswechsel
  • Gülletechnik
  • Fachrubriken
  • Home
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Betriebsführung
  • Landtechnik
  • Pflanze
  • Rind
  • Schwein
  • Geflügel
  • Energie
  • Bio
  • Umwelt
  • Leben
  • Specials
  • dlv - Deutscher Landwirtschaftsverlag
  • Verlag
  • Abo
  • Kleinanzeigen
  • Jobportal
  • landecht - der Shop für Land & Natur
  • Media
  • Mediadaten
  • Mediaservice dlv
  • Weitere
  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutz
  • Kontakt

Die weiteren Angebote des dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag

www.dlv.de
dlv Logo

Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen