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Aufgrund guter Witterungsbedingungen liegen in diesem Jahr die Hektarerträge bei österreichischen Zuckerrüben bei rund 67 Tonnen (Vorjahr: 63 Tonnen), die Zuckerrübenmenge wird daher bei rund 2,87 Mio. Tonnen (Vorjahr: 2,52 Mio. Tonnen) erwartet. Die zu gewinnende Zuckermenge wird laut Agrana bei geplanten 447.000 Tonnen um rund 16 Prozent höher sein als im Vorjahr (383.324 Tonnen). Erstmals wird das Unternehmen im Verarbeitungsjahr 2008/09 auch Biozucker aus österreichischen Biorüben produzieren.
Im Zuge der Zuckerrübenkampagne 2008/2009 sollen in allen sieben Agrana-Rübenzuckerfabriken in Österreich, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn und Rumänien aus insgesamt rund 4,45 Mio. Tonnen Rüben (Vorjahr: 4,62 Mio. Tonnen) rund 675.000 Tonnen Zucker (Vorjahr: 711.080 Tonnen) gewonnen werden. Die Agrana zugeteilte Zuckerquote liegt aufgrund der Reform der EU-Zuckermarktordnung im Zuckerwirtschaftsjahr 2008/09 bei 618.502 Tonnen gegenüber 735.565 Tonnen im Vorjahr.
Die Stärkekartoffelkampagne in der Fabrik in Gmünd/Niederösterreich hat bereits am 26. August begonnen. Die Kartoffelmenge wird inklusive der Bio-Stärkeindustriekartoffeln bei rund 210.000 Tonnen (Vorjahr: 195.000 Tonnen) und damit auf Höhe der kontrahierten Menge liegen. Der Stärkegehalt wird im Vergleich zum Vorjahr höher eingeschätzt und bei rund 18 Prozent erwartet. Daraus ergibt sich eine geplante Kartoffelstärkemenge von rund 45.000 Tonnen (Vorjahr: 40.000 Tonnen). Die gegenüber dem Vorjahr unveränderte österreichische Kartoffelstärkequote 2008(09 von 47.691 Tonnen wird daher voraussichtlich zu 94 Prozent erfüllt. Die Verarbeitung von Biospeiseindustriekartoffeln zu Kartoffeldauerprodukten, wie Kartoffelpüree, wird mit rund 28.000 Tonnen auf dem Niveau des Vorjahres liegen.
In der Maisstärkefabrik in Aschach/Oberösterreich wird seit 8. September erntefrischer Nassmais verarbeitet. Aufgrund der günstigen Witterung und der zusätzlichen Anbauflächen durch die Aufhebung der 10 Prozent-Flächenstilllegung durch die Europäische Kommission ist eine höhere Erntemenge als im Vorjahr zu erwarten. Aus heutiger Sicht würden bis Mitte Dezember rund 100.000 Tonnen Nassmais (Vorjahr: 103.000 Tonnen) verarbeitet. Danach wird die Verarbeitung wieder auf getrockneten Mais umgestellt. In der Bioethanol- und Isoglukosefabrik Hungrana in Szabadegyhaza/Ungarn werden nach einer Kapazitätserweiterung, die im Frühsommer 2008 abgeschlossen wurde, in dieser Verarbeitungssaison rund 160.000 Tonnen Nassmais verarbeitet gegenüber 21.100 Tonnen im Vorjahr. (ots)

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| Raps | 460,50 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Weizen | 212,75 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Mais | 210,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Kartoffeln | 5,20 Euro/dt | zur dlz-Prognose |
| Braugerste | 228,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Jungbullen U3 | 3,79 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Kühe R3 | 3,37 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Milch | 32,00 Cent/kg | zur dlz-Prognose |
| Ferkel NS | 56,50 €/St. | zur dlz-Prognose |
| Schweine 56% | 1,68 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Sojaschrot | 389,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 0,00 €/t | zur dlz-Prognose |
