• nachrichten
  • themen
  • mediathek
  • community
  • WETTER

  • MÄRKTE & PREISE

  • BRANCHENBUCH

  • APPS

  • SHOP

  • WEITERE
    • Termine

    • Lexikon

    • Jobportal

    • Unternehmensporträt

    • Prospekt-Center

    • dlv-Agrarmedien

    • Mediadaten

agrarheute Home
nachrichten
Bitte warten
  • Suche
  • Quickfinder
  • Login
  • Registrieren
  • Newsletter
Bitte anmelden.
Bitte richten Sie Ihr Benutzerkonto unten stehend ein.
Wählen Sie bitte unten stehend aus unserem Newsletterangebot.

Für die eingegebene Quickfinder Nummer konnte kein Ergebnis gefunden werden.

Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.

Der Suchbegriff sollte mindestens 3 Zeichen beinhalten.

Sie wurden erfolgreich abgemeldet.

Bitte füllen Sie alle Felder aus.



Passwort vergessen


Falls Sie noch nicht für agrarheute.com registriert sind klicken Sie hier.

  • Home

  • Politik

  • Wirtschaft

  • Betriebsführung

  • Landtechnik

  • Pflanze

  • Rind

  • Schwein

  • Geflügel

  • Energie

    • Biogas

    • Biomasse

    • Solar

    • Wind

    • Aus der Wirtschaft

    • Spezielles

  • Bio

  • Umwelt

  • Leben

  • Specials

[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Energie » Biogas » Strompreisanstieg ]
Samstag, 26.05.2012
Biogas | 28.09.2011 Redaktion agrarheute.com

Nur geringer Strompreisanstieg durch Erneuerbare zu erwarten

Berlin/Leibzig - Der in Deutschland befürchtete Strompreisanstieg im Zuge des Atomausstiegs dürfte sich in Grenzen halten.
Durchdachte Konzepte mit Nachhaltigkeitsfaktor sind beim Bundeswettbewerb gefragt. Teilnahmeschluss ist der 15. Mai.© Mühlhausen/landpixel
Bild vergrößern
Durchdachte Konzepte mit Nachhaltigkeitsfaktor sind beim Bundeswettbewerb gefragt. Teilnahmeschluss ist der 15. Mai.
© Mühlhausen/landpixel
Darauf deuten jedenfalls Handelsdaten der Leipziger Strombörse EEX hin, die in Deutschland der zentrale Umschlagplatz für Terminkontrakte rund um die Energiemärkte ist. Anfang vergangener Woche wurde dort der langfristige Strom-Future Phelix, der im Jahr 2016 fällig wird, zu einem Preis von 59,40 Euro pro Megawattstunde (MW) gehandelt. Zum Vergleich: Der Future mit Fälligkeit im kommenden Jahr wurde zu 57,75 Euro/MW abgerechnet, also nur knapp drei Prozent unter dem langfristig von den Börsianern erwarteten Preis. Zwar ist der Handel mit langfristigen Futures dünner als für Termine mit überschaubareren Fälligkeiten. Trotzdem haben die Kurse an der EEX Aussagekraft.
 
Wie Daniel Wragge, Leiter für politische Kommunikation an der EEX, in einem von der Agentur für Erneuerbare Energien organisierten Pressegespräch erläuterte, werden an der Börse in Leipzig etwa 20 bis 30 Prozent des tatsächlichen Stromverbrauchs gehandelt. „Auch Banken und Broker, die kein Interesse an physischer Ware haben, sind am Terminmarkt aktiv“, betont Wragge. Nach seiner Einschätzung sind wir „auf dem Weg zu einem europäischen Preis für Strom“. Ein solcher gesamteuropäischer Preis könnte „günstiger für alle“ sein. Mehr Gebote könnten auf diese Weise erfüllt werden, erläutert der Börsenexperte.

Termin- und Spotmarktgeschäft in Leipzig

Der massive Aufschwung der erneuerbaren Energien in Deutschland betrifft auch die Leipziger Strombörse. Stromhändler decken dort am Terminmarkt lang- und am Spotmarkt kurzfristig ihren Bedarf. Jeden Tag um 12 Uhr mittags wird dort auf Stundenbasis der Preis für die Strommengen des nächsten Tages per Auktion festgelegt. Im Intraday-Geschäft können Stromkontrakte sogar bis zu 45 Minuten vor Lieferung gehandelt werden. Kann ein Stromversorger dann seinen Fahrplan nicht mehr ausgleichen, muss der Netzbetreiber einspringen über die Bereitstellung der sogenannten Regelenergie, mit der ein Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage geschaffen wird.

Anbieter positionieren sich

Solche Regelenergie könnten nach den Erwartungen von Daniel Hölder aus dem Vorstand des Bundesverbandes BioEnergie (BBE) künftig Biogasanlagen verstärkt bereitstellen. „Bereits heute werden erhebliche Strommengen aus fluktuierenden und steuerbaren Erneuerbare-Energien-Quellen gemeinsam in den Markt integriert“, betont Hölder, der sein Geld bei der Clean Energy Sourcing verdient, einem der führenden Anbieter von grünem Strom in Deutschland. Nach seiner Darstellung bewerben sich derzeit mehrere Anbieter als Partner bei Anlagenbetreibern für die Umsetzung der Direktvermarktung im novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das im kommenden Jahr in Kraft tritt. Eine der Neuerungen im Gesetz: Neue Biogasanlagen ab einer Größe von 750 kW müssen ab 2014 in die Marktprämie und damit in die Direktvermarktung wechseln.
 
Hölder geht davon aus, dass der Absatz über die Direktvermarktung auch für kleinere Biogasanlagen interessant wird und diese die Marktprämie mitnehmen, wenn sie Regelenergie anbieten. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass dieser Umstieg auch mit Aufwand verbunden ist. So müssen Biogasanlagenbetreiber mit Regelenergie beispielsweise dazu bereit sein, ihre Anlagen abschalten zu lassen, wenn dies wegen der Nachfragelage notwendig ist. Dem stehen Mehreinnahmen gegenüber. Bei Marktbeobachtern ist von Zusatzerlösen in einer Größenordnung von etwa 10.000 Euro pro Jahr für 500-kW-Biogasanlagen für den Einstieg in den Regelenergiemarkt die Rede.

Sinnlose Mehrkosten der Marktprämie kritisiert

Trotz dieser Entwicklungen hält Hölder die Instrumente der Direktvermarktung im novellierten EEG für unbefriedigend. Die Marktprämie sei auf große Akteure zugeschnitten und verursache „sinnlose Mehrkosten“ bei den fluktuierenden erneuerbaren Energien. Für zu niedrig bemessen hält der BBE-Vorstand die neu geschaffene Flexibilitätsprämie. Hingegen führen die neu verankerten Einschränkungen beim Grünstromprivileg nach seiner Einschätzung dazu, dass dieser Vorteil bei der Vermarktung regenerativer Energie „faktisch abgeschafft“ wird.
 
Das Grünstromprivileg gewährt bislang eine Befreiung von der EEG-Umlage, wenn ein Anbieter einen Großteil seines Stroms aus regenerativen Quellen bereitstellt. Hölder bedauert daher, dass künftig wegen der neuen Spielregeln Endkunden „nur noch im Ausnahmefall mit Ökostrom aus EEG-Anlagen versorgt werden“ können. „Der Einstieg in die neue Rolle der Bioenergie im Strommarkt bleibt auf Biogas begrenzt“, konstatiert der Manager von Clean Energy Sourcing.

Grauer statt grüner Strom an der Börse

Während das Grünstromprivileg bislang zur Profilierung von Ökoenergieanbieter genutzt werden konnte, fehlt es an der Börse bislang an einem Segment für EEG-Strom. An der Leipziger EEX wird grüner Strom nicht gehandelt; dort decken Termin- und Spotmarkt nur sogenannten „grauen Strom“ ab, also Strom, dessen Ursprung nicht vermarktbar ist. Trotzdem hat Ökostrom dort fühlbare Auswirkungen auf das Angebot - indem Sonnen- und Windkraft mit ihren gegen null tendierenden variablen Kosten nämlich Preisspitzen kappen. Das gilt beispielsweise für die Mittagszeit an sonnigen Tagen, wenn Photovoltaikanlagen viel Strom ins Netz geben können.
 
Ein hohes Angebot an erneuerbaren Energien führt dann an der Börse wegen der großen insgesamt verfügbaren Strommengen in Extremzeiten sogar zu negativen Preisen - für den Bezug von Elektrizität aus regenerativen Quellen erhalten die Abnehmer also noch Geld obendrauf, statt dafür zahlen zu müssen. Gleichzeitig treibt dies die EEG-Umlage, die sich aus der Differenz von Marktpreis und Einspeisevergütung ergibt, in die Höhe. Mit wachsenden Ökoenergiemengen könnte es künftig verstärkt zu solchen Preisausschlägen an der Börse kommen. EEX-Manager Wragge verschließt sich vor diesem Hintergrund Überlegungen nicht, grünen Strom handelbar zu machen. Hierfür könnte es laut seiner Einschätzung durchaus Marktmodelle geben.
AgE
Fachbeitrag zum Thema:
Redaktion Joule Biomethan-Einspeisebetrieb
Lesen Sie hierzu auch
  • Spezielles Weitere Energiekonzerne erhöhen Strompreise
  • Biogas Biogas ersetzt fast vier Atomkraftwerke
  • Video FNL-Hoftag: Mit Biogas erfolgreich die Existenz sichern
Um ein Kommentar zu schreiben müssen Sie sich einloggen.
Beitrag Empfehlen Drucken Kommentieren
« zurück Probeabo
Social Media



Lesen Sie und diskutieren Sie mit, was die Landwirtschaft bewegt.
Keywords Atomausstieg | EEX | Erneuerbare | Megawattstunde | Strom | Strombörse | Stromhändler | Stromkontrakte | Strompreisanstieg | Strompreise
Daten des Empfängers
Ihre Angaben
Ihr Kommentar: *
Wichtiger Hinweis:

Ihre Angaben werden von uns elektronisch gespeichert und nur für den Artikelversand verwendet.
Mit der Bestätigung des Sendebuttons willigen Sie in die Speicherung Ihrer Daten ein.

Wetter
Nord Süd
heute 21°C 15°C   19°C 12°C
morgen 20°C 15°C   20°C 15°C
über-
morgen
21°C 12°C   18°C 14°C
Alle Angaben ohne Gewähr
Alle Wetterdaten: mit 6-Tage-Vorschau
Märkte & Preise
dlz-Agrarmagazin
  • Pflanzen
  • Rinder
  • Schweine
  • Futtermittel
Raps 460,50 Euro/t zur dlz-Prognose
Weizen 212,75 Euro/t zur dlz-Prognose
Mais 210,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Kartoffeln 5,20 Euro/dt zur dlz-Prognose
Braugerste 228,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Jungbullen U3 3,79 €/kg  zur dlz-Prognose
Kühe R3 3,37 €/kg  zur dlz-Prognose
Milch 32,00 Cent/kg zur dlz-Prognose
Ferkel NS 56,50 €/St.  zur dlz-Prognose
Schweine 56% 1,68 €/kg  zur dlz-Prognose
Sojaschrot 389,00 €/t  zur dlz-Prognose
Rapsschrot 0,00 €/t  zur dlz-Prognose
Ausführliche Übersicht:
Alle Marktdaten
Alle dlz-Prognosen
LANDECHT.DE
Traktoren 2012

Die umfangreichste landtechnische Datensammlung im deutschsprachigen Raum mit über 800 Traktortypen.

AGRARNACHRICHTEN-TICKER
Biogasanlagen ersetzen zwei Atomkraftwerke
Neue Bio Messe in Berlin
Biogas kann Energiewende beschleunigen
Gebrauchte Front-Trommel-Mähwerke im Fokus
Profiwetter: Sonniges Pfingstwochenende
Unternehmensporträt
Die Microsites mit allen Informationen zu: Zur Übersicht der teilnehmenden Unternehmen.
Termine ab morgen
27. Mai 2012
Handwerksvorführung: Schmiedearbeiten in der Lobacher Schmiede
27. Mai 2012
Pflanzenführung durch das Gelände und die Gärten im Bauernhofmuseum
29. Mai 2012
Schulungsprogramm Milchproduktion Sachsen: AMS – Melken mit den Augen
30. Mai 2012
Vorbereitungslehrgang zur Meisterprüfung im Ausbildungsberuf "Landwirt/in"

Alle Termine
Themendossier
Gülle nachhaltig nutzen
Wer mit Gülle düngt, sollte wissen, was technisch möglich und ökonomisch sinnvoll ist. Zudem ist eine Reihe von gesetzlichen Auflagen einzuhalten. Lesen Sie hier, wie Sie Gülle am besten lagern und transportieren und wie Sie den Wirtschaftsdünger gezielt ausbringen.zum Thema
DLV AGRAR-MEDIEN
Ausführliche Übersicht: Alle dlv Agrar-Medien
Marktfrüchte  Tiere  Milch  Futtermittel
Testen Sie jetzt kostenlos die Beta-Version unseres "Marktkompass" mit Echtzeitkursen, Marktanalysen und Marktnachrichten - ein Service der dlv-Agrarmedien. Wählen Sie oben aus der Navigation den gewünschten Marktkompassbereich.
nach oben
agrarheute.com-Services
  • Service
  • Wetter
  • Märkte & Preise
  • Shop
  • Branchenbuch
  • Apps
  • Termine
  • Lexikon
  • Jobportal
  • Unternehmensporträt
  • Prospekt-Center
  • Mediadaten
  • Dienste
  • RSS
  • Newsletter
  • App
  • Sitemap
  • Tags
  • Themen
  • Mastitis unter Kontrolle
  • Düngung
  • Precision Farming
  • Risikomanagement
  • pfluglose Bodenbearbeitung
  • Biogas-Abwärmenutzung
  • Personalmanagement
  • Finanzierung
  • Windenergie
  • In Biogas investieren
  • Generationswechsel
  • Gülletechnik
  • Fachrubriken
  • Home
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Betriebsführung
  • Landtechnik
  • Pflanze
  • Rind
  • Schwein
  • Geflügel
  • Energie
  • Bio
  • Umwelt
  • Leben
  • Specials
  • dlv - Deutscher Landwirtschaftsverlag
  • Verlag
  • Abo
  • Kleinanzeigen
  • Jobportal
  • landecht - der Shop für Land & Natur
  • Media
  • Mediadaten
  • Mediaservice dlv
  • Weitere
  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutz
  • Kontakt

Die weiteren Angebote des dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag

www.dlv.de
dlv Logo

Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen