• nachrichten
  • themen
  • mediathek
  • community
  • WETTER

  • MÄRKTE & PREISE

  • BRANCHENBUCH

  • APPS

  • SHOP

  • WEITERE
    • Termine

    • Lexikon

    • Jobportal

    • Unternehmensporträt

    • Prospekt-Center

    • dlv-Agrarmedien

    • Mediadaten

agrarheute Home
nachrichten
Bitte warten
  • Suche
  • Quickfinder
  • Login
  • Registrieren
  • Newsletter
Bitte anmelden.
Bitte richten Sie Ihr Benutzerkonto unten stehend ein.
Wählen Sie bitte unten stehend aus unserem Newsletterangebot.

Für die eingegebene Quickfinder Nummer konnte kein Ergebnis gefunden werden.

Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.

Der Suchbegriff sollte mindestens 3 Zeichen beinhalten.

Sie wurden erfolgreich abgemeldet.

Bitte füllen Sie alle Felder aus.



Passwort vergessen


Falls Sie noch nicht für agrarheute.com registriert sind klicken Sie hier.

  • Home

  • Politik

    • Politik national

    • Politik EU

    • Politik international

  • Wirtschaft

  • Betriebsführung

  • Landtechnik

  • Pflanze

  • Rind

  • Schwein

  • Geflügel

  • Energie

  • Bio

  • Umwelt

  • Leben

  • Specials

[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Politik » Politik international » US-Milchmarkt ]
Samstag, 26.05.2012
Politik international | 04.08.2011 Redaktion agrarheute.com

Margenschutz für US-Milcherzeuger

Washington - Milcherzeuger in den USA sollen künftig eine garantierte Gewinnspanne erhalten. Der Agrarausschuss des Repräsentantenhauses diskutiert die marktpolitische Kehrtwende.
Die Abgangsrate auf Milchviehbetrieben liegt durchschnittlich bei 37 Prozent. © schemmi/pixelio
Bild vergrößern
Die Abgangsrate auf Milchviehbetrieben liegt durchschnittlich bei 37 Prozent.
© schemmi/pixelio
Drei Kernelemente enthält das neue Konzept für den US-Milchmarkt:
1. ein Programm zum Schutz der Erzeugermargen,
2. ein Programm zur Mengensteuerung und
3. eine Reform des Milchpreissystems.
 
Das Modell basiert auf Vorschlägen des nationalen Milcherzeugerverbandes (NMPF). Der demokratische Abgeordnete Collin Peterson aus Minnesota brachte es in den Agrarausschuss ein.
 
Margenschutz soll Mindestspanne sichern
 
Das Margenschutzprogramm soll den Erzeugern eine Mindestspanne zwischen dem Milchpreis und den Futterkosten sichern. Die Eckpreise für Milch, Mais, Alfalfa und Sojaschrot würden vom statistischen Dienst des Landwirtschaftsministeriums (NASS) erfasst. Der Margenschutz würde sich auf 75 Prozent der maximalen Jahresproduktion aus den letzten drei Jahren vor Einführung der Regelung erstrecken. Gegen eine Zusatzzahlung kann der Erzeuger die Obergrenze auf 90 Prozent anheben. 

Mengensteuerung gegen extreme Preisschwankungen

Ein Marktstabilisierungsprogramm soll extremen Preisschwankungen vorbeugen. Dazu wird den Erzeugern bei drohenden Marktüberschüssen eine Krisensteuer vom Auszahlungspreis abgezogen. So soll die Anlieferung an die Marktlage angepasst werden. Auslöser ist die wiederum die durchschnittliche Erzeugerspanne. Sinkt die nationale Marge in zwei aufeinanderfolgenden Monaten unter sechs US-Dollar, werden nur 98 Prozent der historischen Milchbasismenge eines Betriebes bezahlt.
Von der tatsächlichen aktuellen Anlieferung werden bis zu sechs Prozent nicht entlohnt. Fällt die Marge unter fünf (vier) US-Dollar, steigen die Abzüge auf 97 (96) Prozent und sieben (acht) Prozent. Mit der Hälfte der Einnahmen aus der Krisensteuer soll ein Erzeugerboard zu Marktpreisen Produkte ankaufen und als Nahrungsmittelhilfe kostenlos abgeben. Die andere Hälfte der Einnahmen würde dem Bundeshaushalt zufallen.

Milchpreissystem: Kategorien auf zwei Klassen reduzieren

Ferner sieht das Konzept vor, die gegenwärtig vier Milchpreiskategorien für Trinkmilch (Class I), Eiskrem, Joghurt und Frischkäse (Class II),  Käse (Class III),  Butter und Magermilchpulver (Class IV) auf zwei Klassen für Trinkmilch (Class I) und Verarbeitungsmilch (Class II) zu reduzieren.
Die komplizierten und umstrittenen Formeln, nach denen Produkterlöse und Preiskategorien aufeinander abgestimmt werden, sollen durch wettbewerbsorientierte Milchpreise ersetzt werden. Die Molkereien sollen um die Erzeugermilch konkurrieren. Das neue Marktordnungsmodell würde sowohl das 1949 geschaffene staatliche Interventionsprogramm (DPPSP) als auch das Programm zum Einkommensausgleich (MILC) ablösen.
 
Anlass für die Diskussion über eine Einkommensstützung in Abhängigkeit von einer Mindestmarge ist, dass die Milcherzeuger in den USA 2009 zwar hohe Erlöse erzielten; diese wurden aber von deutlich gestiegenen Kosten aufgefressen.

2009 darf sich nicht wiederholen

Der Abgeordnete Peterson warnte, ohne Anpassung des veralteten Sicherheitsnetzes würde eine Wiederholung der Krise von 2009 die Hälfte der US-amerikanischen Milchfarmen die Existenz kosten. Darum müsse jetzt gehandelt werden. Der Vorschlag schaffe ein starkes Sicherheitsnetz. Zugleich entlaste es den Steuerzahler. Das habe eine Prüfung des Vorschlags durch die Haushaltsbehörde des Kongresses bestätigt.

Anhänger auch in Europa

Auch in Europa hat die Einkommensstützung in Abhängigkeit von der Erzeugermarge ihre Anhänger: EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos warb unter den europäischen Landwirtschaftsministern bereits mehrfach dafür, Marktmaßnahmen von der Einhaltung von Mindestspannen abhängig zu machen, beispielsweise am Rindfleischmarkt. Zwar erzielen Jungbullen und Altkühe in diesem Sommer Rekordpreise. Hohe Futterkosten belasten die Einkommen der Rindermäster aber beträchtlich.
 
Nicht zuletzt das Bundeslandwirtschaftsministerium will von einer Politik der garantierten Gewinnspanne bisher jedoch nichts wissen. Auch in den USA stößt die Denkschule der gesicherten Marge auf Kritik. Der Dachverband der Milchindustrie (IDFA) lehnt das jetzt im Agrarausschuss diskutierte Konzept rundweg ab. Ein schon jetzt überregulierter Markt solle zusätzlichem staatlichen Einfluss ausgesetzt werden, kritisierte IDFA-Präsidentin Connie Tipton. Die Mengensteuerung begrenze die Milcherzeugung und belaste die Farmer mit Abgaben, wenn die Preise niedrig seien. Außerdem werde die Wettbewerbsfähigkeit der US-amerikanischen Molkereien auf dem Weltmarkt gefährdet, weil die Preise im Inland künstlich vom internationalen Markt abgehoben würden.
 
Auch der nationale Bauernverband (NFU) wies den Vorschlag zurück. NFU-Präsident Roger Johnson fürchtet, Großbetriebe würden von dem neuen Stützungsmodell am stärksten profitieren zulasten kleinerer Familienbetriebe. Stattdessen forderte der Verband eine Quotierung der Milchproduktion und eine erstattungsfähige Abgabe, die ständig von allen Milchanlieferungen einbehalten werde.    

Norbert Lehmann, freier Agrarjournalist.
Bild vergrößern
Norbert Lehmann, freier Agrarjournalist.
 
leh
Fachbeitrag zum Thema:
Redaktion DLZ Vollgas auf der Milchstrasse Milch
Lesen Sie hierzu auch
  • Aus der Wirtschaft Australiens Milchwirtschaft: Wachstum schwächt sich ab
  • Milchproduktion Milchmarkt: Termingeschäfte zur Preisabsicherung nutzen
  • Video Ciolos geht auf Tuchfühlung
Um ein Kommentar zu schreiben müssen Sie sich einloggen.
Beitrag Empfehlen Drucken Kommentieren
« zurück Probeabo
Social Media



Lesen Sie und diskutieren Sie mit, was die Landwirtschaft bewegt.
Keywords Dacian Ciolos | Joghutrt | Käse | Milchkontingente | Milchmargen | Milchmarkt | Milchmengensteuerung | Milchprodukte | Milchpulver | Milchquoten | US-Milcherzeuger | US-Milchmarkt
Daten des Empfängers
Ihre Angaben
Ihr Kommentar: *
Wichtiger Hinweis:

Ihre Angaben werden von uns elektronisch gespeichert und nur für den Artikelversand verwendet.
Mit der Bestätigung des Sendebuttons willigen Sie in die Speicherung Ihrer Daten ein.

Wetter
Nord Süd
heute 21°C 15°C   19°C 12°C
morgen 20°C 15°C   20°C 14°C
über-
morgen
21°C 12°C   19°C 15°C
Alle Angaben ohne Gewähr
Alle Wetterdaten: mit 6-Tage-Vorschau
AGRITECHNICA EXKLUSIV-VIDEOS
Claas Agrosystems: Mit TONI Daten von Arbeitsmaschinen erfassen
Mercedes Zetros: 330 PS für die Agrologistik
Müller Elektronik: Apps für die Landwirtschaft
Lemken: Maschine des Jahres ist der Diamant
Land-Data Eurosoft: IT rückt in die Mitte der Landtechnik

Weitere Exklusiv-Videos in der Mediathek
Märkte & Preise
dlz-Agrarmagazin
  • Pflanzen
  • Rinder
  • Schweine
  • Futtermittel
Raps 460,50 Euro/t zur dlz-Prognose
Weizen 212,75 Euro/t zur dlz-Prognose
Mais 210,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Kartoffeln 5,20 Euro/dt zur dlz-Prognose
Braugerste 228,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Jungbullen U3 3,79 €/kg  zur dlz-Prognose
Kühe R3 3,37 €/kg  zur dlz-Prognose
Milch 32,00 Cent/kg zur dlz-Prognose
Ferkel NS 56,50 €/St.  zur dlz-Prognose
Schweine 56% 1,68 €/kg  zur dlz-Prognose
Sojaschrot 389,00 €/t  zur dlz-Prognose
Rapsschrot 0,00 €/t  zur dlz-Prognose
Ausführliche Übersicht:
Alle Marktdaten
Alle dlz-Prognosen
LANDECHT.DE
DVD MEILENSTEINE DER LANDTECHNIK

Ein Muss für jeden Technik-Begeisterten - Zwölf Jahrhundertentwicklungen auf einer DVD!
AGRARNACHRICHTEN-TICKER
Biogasanlagen ersetzen zwei Atomkraftwerke
Neue Bio Messe in Berlin
Biogas kann Energiewende beschleunigen
Gebrauchte Front-Trommel-Mähwerke im Fokus
Profiwetter: Sonniges Pfingstwochenende
Unternehmensporträt
Die Microsites mit allen Informationen zu: Zur Übersicht der teilnehmenden Unternehmen.
Umfrage
Setzen Sie in Ihrer Milchviehherde hornlose Bullen ein?
Ja, ich setze ausschließlich hornlose Bullen ein.
Ja, ich setze teilweise hornlose Bullen ein.
Nein, ich setze keine hornlosen Bullen ein.

Bild des Tages
Bild des Tages Alle Bilder ansehen
Marktfrüchte  Tiere  Milch  Futtermittel
Testen Sie jetzt kostenlos die Beta-Version unseres "Marktkompass" mit Echtzeitkursen, Marktanalysen und Marktnachrichten - ein Service der dlv-Agrarmedien. Wählen Sie oben aus der Navigation den gewünschten Marktkompassbereich.
nach oben
agrarheute.com-Services
  • Service
  • Wetter
  • Märkte & Preise
  • Shop
  • Branchenbuch
  • Apps
  • Termine
  • Lexikon
  • Jobportal
  • Unternehmensporträt
  • Prospekt-Center
  • Mediadaten
  • Dienste
  • RSS
  • Newsletter
  • App
  • Sitemap
  • Tags
  • Themen
  • Mastitis unter Kontrolle
  • Düngung
  • Precision Farming
  • Risikomanagement
  • pfluglose Bodenbearbeitung
  • Biogas-Abwärmenutzung
  • Personalmanagement
  • Finanzierung
  • Windenergie
  • In Biogas investieren
  • Generationswechsel
  • Gülletechnik
  • Fachrubriken
  • Home
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Betriebsführung
  • Landtechnik
  • Pflanze
  • Rind
  • Schwein
  • Geflügel
  • Energie
  • Bio
  • Umwelt
  • Leben
  • Specials
  • dlv - Deutscher Landwirtschaftsverlag
  • Verlag
  • Abo
  • Kleinanzeigen
  • Jobportal
  • landecht - der Shop für Land & Natur
  • Media
  • Mediadaten
  • Mediaservice dlv
  • Weitere
  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutz
  • Kontakt

Die weiteren Angebote des dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag

www.dlv.de
dlv Logo

Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen