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[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Wirtschaft » Welthandel ]
Samstag, 26.05.2012
Wirtschaft | 05.09.2011 Redaktion agrarheute.com

Weltweiter Handel gegen Teuerung bei Lebensmitteln

Zürich - Der weltweite Handel mit Agrarprodukten kann mit dazu beitragen, einen unerwünschten Preisanstieg von Lebensmitteln zu vermeiden.
Sollten die geforderten Garantien nicht gegeben werden, will Russland die Liste mit zugelassenen EU-Exporteuren entsprechend anpassen.© Marvin Siefke/pixelio
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Sollten die geforderten Garantien nicht gegeben werden, will Russland die Liste mit zugelassenen EU-Exporteuren entsprechend anpassen.
© Marvin Siefke/pixelio
Der Wunsch vieler Länder nach Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln führe in die falsche Richtung. Dies betonte WTO-Generaldirektor Pascal Lamy auf dem Kongress der Europäischen Vereinigung der Agrarökonomen (EAAE) in Zürich. Ägypten brauche einen zweiten Nil, um das importierte Getreide selbst erzeugen zu können, argumentierte Lamy. Saudi-Arabien habe inzwischen einige landwirtschaftliche Projekte wegen der hohen Wasserkosten aufgegeben. Das beste Mittel zur sicheren Versorgung aller Länder sei deshalb nicht die Selbstversorgung, sondern der Austausch mit Nahrungsmitteln in der Welt.
 
Lamy verurteilte in Zürich scharf die verhängten Exportverbote für Getreide und Reis, die die Weltmarktpreise in den vergangenen Jahren in die Höhe getrieben hätten. Solange der Handel nur einen geringen Anteil an der weltweiten Agrarproduktion habe, reagierten die Märkte überempfindlich auf Exportverbote einzelner Länder. Der WTO-Generaldirektor drängte in diesem Zusammenhang erneut auf einen Abschluss der Doha-Runde.
aiz
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Keywords Lamy | Lebensmittelpreise | Nahrungsmittelsicherheit | Selbstversorgung | Verteuerung | WHO | Welthandel | Weltweiter Handel
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