Berlin - Das erklärte der Parlamentarische Staatssekretär, Dr. Gerd Müller, anlässlich eines Gesprächs mit dem DBH - Netzwerk Haushalt.
In Deutschland werden jährlich bis zu 20 Tonnen Lebensmittel weggeworfen.
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"Ich begrüße sehr die Umbenennung des Hausfrauenbundes - einer der ältesten Verbraucherverbände in Deutschland - zum DHB-Netzwerk Haushalt", erklärte Dr. Gerd Müller, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. "Dadurch werden die modernen Strukturen besser wiedergegeben. Leider wissen immer mehr immer weniger von einer guten Haushaltsführung. Dabei hat der Haushalt heute wieder eine besonders wichtige Bedeutung bekommen – nicht nur bei Familien mit mehr partnerschaftlicher Arbeitsteilung, sondern auch bei Älteren oder bei unterschiedlichen Wohnformen. Zudem brauchen Kinder und Jugendliche eine bessere und zielgerichtetere Vorbereitung auf die Anforderungen in vielen Lebensbereichen des Haushalts. Oft wird praktisches Wissen nicht mehr weitergegeben."
Umdenken gefordert
Staatssekretär Müller und der DHB - Netzwerk Haushalt unterstrichen die Bedeutung von Ernährungswissen und den Wert von Lebensmitteln sowie die entsprechende Verbraucherbildung. "Als traditionsreicher Verband setzen wir auf eine gute Vermittlung von Kenntnissen über Lebensmittel und deren Verwendung als Kernbereich der Haushaltsführung", sagte die Präsidentin des DHB, Angelika Grözinger. Angesichts von Schätzungen, die von jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen weggeworfener Lebensmittel in Deutschland ausgehen, forderte Müller ein Umdenken: "Wir müssen uns wieder den Wert von Lebensmitteln bewusst machen! Dafür sprechen wirtschaftliche und moralische Gründe gleichermaßen."
Enge Zusammenarbeit geplant
Beide Seiten kamen überein, im Bereich der Lebensmittel, der Ernährung, der Haushaltsführung und in weiteren Bereichen der Verbraucherbildung eng zusammenzuarbeiten. "Wir müssen in einem gemeinsamen Projekt besonders mit den Mitteln der Verbraucherbildung ansetzen, um mehr Ernährungs-, Haushalts- und Lebenskompetenz zu erreichen", so der Staatssekretär.