Samstag, 26.05.2012
Rennen um den besten Milcherzeuger verlängert
Hannover - Die große Bühne ist dem Gewinner gewiss: Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen sucht den besten Milcherzeuger Niedersachsens.
Die tiergerechte Haltung der Milchkühe spielt bei dem Wettbewerb eine wichtige Rolle.
Bis zum 15. August können sich Haupterwerbsbetriebe mit dem Schwerpunkt Milcherzeugung noch um die Auszeichnung bewerben. Der ursprüngliche Termin wurde nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes um vier Wochen verlängert. Über einen Fragebogen schätzen sich die Betriebsleiter zunächst selbst ein. Beurteilungskriterien für die Kür der Besten sind dabei nicht nur die optimale Rohmilchqualität, sondern auch die überzeugende Führung des Betriebes.
Gesellschaftliche Verantwortung der Betriebe von Bedeutung
Für die tiergerechte Haltung können ebenso Punkte gesammelt werden
wie für optimale Arbeitsabläufe oder schlüssige Unternehmens- und
Arbeitskräftestrategien. Und schließlich spielt im Urteil der Jury auch
die gesellschaftliche Verantwortung des Betriebsleiters eine Rolle.
Der
Fragebogen wurde allen Milcherzeugern über die Milchsammelwagen
zugestellt, er kann auch unter
www.milchwirtschaft.de abgerufen werden.
Aus allen eingehenden Bewerbungen werden die 20 besten Kandidaten
ausgewählt, unter ihnen ermittelt die Bewertungskommission dann die fünf
besten. Alle werden zur Preisverleihung am 2. Dezember nach Bad
Zwischenahn eingeladen, ein von der Öffentlichkeit mit großer
Aufmerksamkeit bedachter Termin.
Bundesweit einmaliger Wettbewerb
Für die Teilnehmer zahlt sich die kleine Mühe der Bewerbung nicht
nur mit der Chance auf einen Preis aus, sondern auch mit einer
individuellen Bewertung. Damit hat jeder Betriebsleiter die Chance,
seinen Betrieb noch besser einzuschätzen und weiterzuentwickeln. Der
ganzheitliche Ansatz des Wettbewerbes ist bundesweit einmalig. Zurzeit
steht die mit der Auszeichnung verbundene Trophäe, die Goldene Olga, auf
dem Hof der Familie Evers in Rethem-Moor im Landkreis
Soltau-Fallingbostel. Die Familie misst dem Wohlbefinden ihrer Tiere
eine ganz große Bedeutung bei und hat unter anderem damit im vergangenen
Jahr die Juroren überzeugen können.
pd
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