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So könnten zum Beispiel Grünlandächen mit möglichem Wildbesatz abends angemäht werden, damit Ricken ihre Kitze aus dem zu erntenden Pflanzenbestand herausbringen könnten, oder die Flächen würden mit offenen Fluchtrichtungen für das Wald angemäht, empfahl der Bauernverband vergangene Woche in Berlin. Sinnvoll sei es auch immer, bei der Mahd von Grünland von innen nach außen zu arbeiten.
Bei der Getreideernte seien weniger die Rehkitze gefährdet, sondern überwiegend Vögel wie die Wiesenweihe, die in den Getreidefeldern brüte. Die Mähdrescherfahrer sollten auf Greifvogelhorste im Feld achten und mindestens zehn mal zehn Meter Getreide rund um den Horst stehen lassen. So könnten auch ugunfähige Jungvögel, die sich nicht mehr direkt im Nest befänden, geschützt werden.
Die Zusammenarbeit mit den Jägern ist unerlässlich
Bei der Wildrettung sei eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Jägern unerlässlich, betonte der DBV. In vielen Regionen informierten die Landwirte die Jäger von der geplanten Mahd oder Ernte, damit diese das Feld begutachteten und Kitze in Sicherheit bringen könnten.
In der Picht beim Wildtierschutz sieht der Bauernverband auch die Landtechnikindustrie, die die Forschung und Entwicklung von neuen Technologien schneller vorantreiben sollte. Der DBV begrüßte daher das Verbundprojekt "Wildretter", das vom Landtechnikunternehmen CLAAS, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie der isa Industrieelektronik GmbH getragen wird. Dort würden Sensoren entwickelt, welche die Infrarotstrahlung der Tiere erfassten, die sie aufgrund ihrer Körperwärme abgäben. Auf der Erntemaschine montiert, suchten die Infrarotsensoren aus 60 bis 80 Zentimeter Höhe Acker und Feld kontinuierlich ab. Werde ein Wildtier erkannt, so schlage das System Alarm. So bleibe Zeit, das Wildtier zu suchen und in Sicherheit zu bringen. (AgE)

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GKN Walterscheid: Zapfwellen für Leistungen bis 400 PS |
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Eine Legende lebt: Der neue Farmall C |
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