Pflanzenbau-Ratgeber Grünland: Tipps zur Schwefeldüngung

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Eine ausreichende Schwefelversorgung ist für die Ertragsbildung und die Qualität des Grünlandaufwuchses unerlässlich. Darauf sollten Sie dabei achten.

Schwefel spielt eine entscheidende Rolle für die Qualität der Grassilage. Eine gute Schwefelversorgung steigert den Rohprotein- und Energie-Gehalt und verbessert zusätzlich die Lagerstabilität von Grassilage.

Tipp 1: Schwefelbedarf definieren

Die Schwefel-Düngung hängt von der Nutzungsintensität und der bereits ausgebrachten Gülle ab. Der Schwefel-Bedarf liegt zwischen 20 und 50 Kilogramm Schwefel pro Hektar und Jahr.

Tipp 2: Schwefelmenge verteilen

Die besten Effekte werden erzielt, wenn diese Menge auf den ersten und zweiten Schnitt gleichmäßig aufgeteilt wird. Grünland produziert gerade zu den ersten beiden Schnitten die größte Biomasse.

Tipp 3: In Kombination düngen

Wichtig ist, dass Schwefel in Kombination mit Stickstoff gedüngt wird. Denn die Pflanzen nehmen Stickstoff und Schwefel, welche sich in ihrer Wirkung ergänzen, parallel auf. Deshalb ist es ratsam einen kombinierten Stickstoff-Schwefeldünger zu verwenden.

Tipp 4: Nicht beim letzten Schnitt düngen

Eine Schwefel-Düngung zu den letzten Schnitten im Jahr ist nicht notwendig, denn durch die wärmeren Temperaturen ist in der Regel genügend Schwefel aus der ausgebrachten Gülle verfügbar.

Grünland: Darauf gilt es im Frühjahr zu achten
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Ratgeber: Grünland richtig düngen

Dünge-Empfehlungen im Grünland richten sich nach Standort, Nutzungsart und -intensität. Stickstoff und Grundnährstoffe werden nach Entzug gedüngt. Diese und weitere Tipps geben die Experten von effizientdüngen.

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Den richtigen Zeitpunkt für die Düngung erwischen

Das Tool "GTS 200 Version 1.1" soll Landwirten dabei helfen, den richtigen Zeitpunkt für die erste Düngergabe im Grünland zu finden. Das Modell arbeitet mit den Temperatursummen der entsprechenden Region und ist kostenlos.

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Grünland: Wann sich die Nachsaat lohnt

Ziel der Nachsaat im Grünland ist eine rasche und deutliche Bestandesverschiebung hin zu gewünschten Arten - im Regelfall eine Erhöhung des Anteils an Deutschem Weidelgras. Wann lohnt sich die Maßnahme und was sind die Vorteile gegenüber einer Neuansaat?

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Das sollten Sie bei der Neuansaat beachten

Eine Neuansaat auf Grünlandflächen sollte nur angewendet werden, wenn ein Bestand anders nicht mehr zu retten ist. Auf was es dabei zu achten gilt, lesen Sie hier.

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Das sollten Sie bei der Neuansaat beachten

Die optimale Intensität beim Grünland hängt vor allem vom Standort ab. Es lohnt sich aber, Artenzusammensetzung, Schnittzeitpunkte und Düngerverteilung zu überprüfen. Das dlz agrarmagazin zeigt einige Tipps für bestes Futter von der Wiese.

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