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Wie der Landesbauernverband (LBV) am vergangenen Freitag mitteilte, ist nach aktuellen Schätzungen von einer betroffenen Fläche im Umfang von etwa 100.000 bis 120.000 Hektar auszugehen.
Allein im Oderbruch seien seit Anfang August rund 50.000 Hektar betroffen. Bis jetzt seien dort Schäden bis zu 40 Millionen Euro wegen der Ernteausfälle entstanden. Dies sei erst die Spitze des Eisbergs. Es würden weitere Schäden folgen, warnte der Landesbauernverband (LBV).
Folgeschäden noch nicht absehbar
Die Ernte sei an etlichen Stellen noch nicht einmal geborgen und nicht mehr zu retten. An die Herbstbestellung sei gar nicht zu denken. Die Böden müssten nach Abzug des Wassers wieder bereinigt und hergerichtet werden. Die Höhe der Folgeschäden und weiterer Ertragsausfälle sei daher noch nicht absehbar. In vielen betroffenen Betrieben sei bereits jetzt der Futtermangel für den Winter absehbar.
Schadensausgleich für Landwirte gefordert
Vor dem Hintergrund der aktuellen Hochwassersituation forderte der LBV Solidarität und Schadensausgleich. Es müsse darüber gesprochen werden können, dass die Landwirte Schäden in mehrfacher Millionenhöhe hätten, um andere vor Schäden zu schützen. "Felder und Wiesen sind kein wertloses Ödland, sondern Flächen, auf denen gesunde Nahrungsmittel und Werte produziert werden", betonte der LBV. Nach seinen Angaben wird die aktuelle Hochwassersituation noch durch hausgemachte Probleme wie vernachlässigte Grabensysteme verschärft. (AgE)

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