Schwaben "Es herrscht wieder eine positive Stimmung"

Ebenhofen/Lks. Ostallgäu - Josef Nadler aus Dösingen wird im Ostallgäu wieder zum Kreisobmann gewählt.

An der Spitze des BBV-Kreisverbandes Ostallgäu steht weiterhin Josef Nadler aus Dösingen. Nach fünfjähriger Amtszeit wählten die Ortsobmänner des Landkreises den bisherigen Kreisobmann einstimmig wieder auf diesen Posten. Auch sein Stellvertreter, Josef Amberger aus Buchloe, wurde mit sehr großer Mehrheit wiedergewählt. Nachdem der zweite Stellvertreter Andreas Haslach nicht mehr kandidierte, beschloss die Versammlung den Posten eines weiteren Stellvertreters nicht mehr zu besetzen. Kreisobmann Nadler hätte zwar gerne einen zweiten Vertreter im Süden des Landkreises gehabt, "unsere Kreisbäuerin Gabi Paulsteiner aus Rückholz kann ja den Süden in der Kreisvorstandschaft vertreten", lautete jedoch das Argument der Obmänner.

Neu im Vorstand

Veränderungen gab es bei der Wahl der fünf Vorstandsmitglieder. Wiedergewählt wurden Leonhard Keller aus Ebersbach, Martin Stadler aus Kraftisried und Arthur Schuster aus Dillishausen. Neu im Gremium sind für die nächsten fünf Jahre Peter Dopfer aus Rückholz und Christoph Linder aus Nesselwang. Da diese Beiden aus dem südlichen Landkreis kommen ist somit auch der regionale Proporz in der Vorstandschaft gewährleistet. Die Wahl leitete Markus Müller, Leiter der BBV-Hauptgeschäftsstelle Schwaben. Er bedankte sich bei der bisherigen Vorstandschaft und den Obmännern für ihre gute Verbandsarbeit in den letzten fünf Jahren und wünschte den wieder- und neugewählten Berufsvertretern viel Freude und Erfolg im Ehrenamt. "Ich freue mich, dass in den Ortsverbänden wieder eine so positive Stimmung herrscht", sagte Nadler in seinem Rückblick. Als Neuling habe er vor fünf Jahren sein Amt als Kreisobmann in einer äußerst turbulenten und schwierigen Zeit beginnen müssen. "Ich habe viel dabei gelernt, wurde aber immer mehr dabei bestärkt, für meinen Berufsverband zu kämpfen", so Nadler. Er bedankte sich bei seinen Kollegen, die mit ihm bei den Auseinandersetzungen vor allem mit dem BDM an einem Strang gezogen haben. Der Milchstreik im Jahre 2008 sei für die Ehrenamtlichen im Berufsverband schwer belastend gewesen, "wir haben in dieser Zeit jedoch niemals die Nerven verloren, aber wir haben auch unsere Lehren daraus gezogen", betonte er. Mit zahlreichen Informationsveranstaltungen, Gesprächen mit Politikern oder Werbeveranstaltungen für die Landwirtschaft habe der BBV Ostallgäu in den vergangenen Jahren versucht, das Beste für die Betriebe und Familien in der Region heraus zu holen. Persönlich wichtig ist für Nadler auch das Gespräch mit der bäuerlichen Jugend. Er sei deshalb oft in den Schulen gewesen um mit den jungen Menschen zu diskutieren und für den Berufsstand Landwirt zu werben. Am Ende des Wahlabends dankte der wiedergewählte Kreisobmann allen Obmännern und dem ganzen BBV-Team für die gute Zusammenarbeit und bat sie, sich auch weiterhin für den Berufsstand zu engagieren.
 Margarete Schreyer 
Schlagwörter