Getreide Mehr Winter- und weniger Sommergetreide angebaut

<b>München</b> - Bayerns Getreideanbaufläche ist um gut vier Prozent gestiegen.

Nach einer ersten Schätzung haben die bayerischen Landwirte für die Ernte 2013 eine Fläche von rund 1,08 Millionen Hektar mit Getreide (ohne Körnermais) bestellt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, entspricht dies gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme um gut vier Prozent.
Nach den starken Auswinterungsschäden im vergangenen Jahr, die zu einer hohen Flächenzunahme der Sommergetreidearten zu Lasten der Winterkulturen führte, fand zur Ernte 2013 wieder eine deutliche Flächenausweitung beim Wintergetreide statt. Dessen Aussaatfläche erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um knapp ein Zehntel (82.000 Hektar) auf rund 930.000 Hektar, wobei alle Winterkulturen an Fläche zulegten. Der höchste Flächenzuwachs gegenüber dem Vorjahr erfolgte mit 30.600 Hektar auf 253.000 Hektar bei der Wintergerste, gefolgt vom Winterweizen mit 27.300 Hektar auf 523.500 Hektar. Dagegen wurde der Anbau der häufig zum Bierbrauen verwendeten Sommergerste um 26.400 Hektar auf 108.000 Hektar reduziert. Der Anbau von Winterraps erfolgte unverändert auf 124.000 Hektar. (pd)
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